Ethem zu Besuch

Die CopStories laufen wieder auf ORF 1. Das bedeutet auch, daß Ethem, der grimmigste aller türkischen Verbrecher, wieder zu mir ins Wohnzimmer kommt am Dienstag Abend.

Den ersten Auftritt in der neuen Staffel hat er gerade hinter sich gebracht. Jetzt heißts für mich: Pappn halten! Ich weiß schon wieder viel zu viel. Das kommt gar nicht gut in den Kreisen, in denen er sich da bewegt.

Abfahrt

Das wars, drei Tage Velden liegen hinter uns. Strahlender Sonnenschein, bestes Frühstück, entspannende Seerundfahrten, lustige Enten und eine ebenfalls strahlende Bedienung beim Nachmittagskuchen … Als hätte die Kärnten-Werbung das alles extra für uns zurechtgemacht. Ich hätt nichts dagegen, ein paar Tage anzuhängen. 🙂

Sonnenbrand

Darf ja nicht wahr sein: Es ist fast Oktober und wir reißen von etwas mehr als zwei Stunden Wörthersee-Rundfahrt einen Sonnenbrand auf. Sachen gibts…

Maria Wörth

30 Minuten Aufenthalt in Maria Wörth. Alle sind wegen der „Hochzeitskirche“ hier. Mich fasziniert der Friedhof rundummen mehr: Da liegt man luxuriöser begraben, als man je gewohnt hat. Wunderschöner 270° Seeblick. Wow! 😉

Schifferl fahrn

Schönes Wetter ist, die Santa Lucia schippert uns am Ufer entlang über den Wörthersee. Slums und Elendsquartiere, so weit das Auge reicht. 🙂
Ich fühl mich pudelwohl. Nix schöner als am See rumgeführt werden bei Kaffee und Kuchen.

Café Sternad

Gesunde, vegetarische Kost, empfohlen von gesunden, sportlichen jungen Menschen. So gut schmecken tut’s uns da. Trinkgeldalarm! 🙂

Ein Schloß am Wööörthersee…

Es steht noch, das Schloß. Im prallen Sonnenschein noch dazu, obwohl die Sonne hier ja angeblich vom Himmel gefallen ist. 😉
Elektroboote gibt’s keine mehr, also sitzen wir am Bankerl und schauen dem See beim Plätschern zu. Aufregung hatten wir ja schon genug heute: Der wilde Schwan vom Bäckerteich hat uns attackiert. Sauviech! 🙂
Gleich geht’s auf eine Bananenmilch zum Sternad.

Go South – aber langsam

Wenn man die Westbahn gewohnt ist, sind die Geschwindigkeitsanzeigen in den Waggons der Südbahn eine Provokation: Mir nur 155 km/h schleicht der Railjet nach Wiener Neustadt. Wir werden nie ankommen! 😉

Gerechtigkeit

Es paßt grad so überhaupt nirgendwo dazu (OK, zur aktuellen Vermögenssteuer-Debatte vielleicht …), aber ich freu mich so, daß ich diese Zeichnung wiedergefunden habe im Netz. Ursprünglich ist sie mir während des EU-Wahlkampfs untergekommen und hat mir gefallen. Wie ich sie in meinem eigenen Blog verbraten wollte, war sie weg. Pech.

Jetzt bin ich zufällig wieder drübergestolpert. Daher versuche ich zusammenzukratzen, was ich damals schreiben wollte:

Keine vernünftige Partei wird von sich behaupten, für Ungerechtigkeit einzutreten. Natürlich solls in der Gesellschaft gerecht zugehen, davon sind sie alle überzeugt, egal ob SPÖ, Team Stronach, NEOS, Grüne oder ÖVP. Daß sie sich trotzdem nie einigen können, was denn jetzt zu tun ist, liegt an der unterschiedlichen Vorstellung von Gerechtigkeit. So weit ist das nichts Neues und zieht sich durch alle Politikbereiche, von Minderheitenrechten über die StVO bis hin zur Steuergesetzgebung.

Konkret auf die Verteilung von Ressourcen bezogen gibts diese wunderbare, einfache Zeichnung von den drei Männlein am Zaun des Sportplatzes. Ich hab über Jahrzehnte hinweg komplizierte Texte gelesen, die vollgestopft waren mit Begriffen wie Fairness, Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Verteilungsgerechtigkeit, Startvorteil, Gleichbehandlung usw. usf. Ich hab aber noch nie etwas so Einfaches und Überzeugendes gesehen wie dieses Bild, das offenbar sogar Schüler der zweiten Klasse Volksschule verstehen.

Im Web findet man auch noch eine Erweiterung der Szene um den Begriff „Kapitalismus“:

nur ein Zuseher sieht über den Zaun