Noch in der Früh gekotzt

Er hat die ganze Nacht durchgesoffen und hat noch gekotzt, wie ich in der Früh gekommen bin! So werde ich begrüßt, wie ich Punkt drei zum Kuchenbuffet erscheine. (Apropos Kuchenbuffet: Es fehlt die Torte, sie ham die Torte nicht, sie ham keine Torte für mich!)
Anyway: Es hat sich herausgestellt, daß der Bär sich gestern Abend herunten einsperren hat lassen und in der Nacht an die Schnapsvorräte gegangen ist. Alles durchprobiert hat er. Bist du narrisch haben wir jetzt eine Rechnung! Wir nippeln da brav unsere Holunderschorle und der Bär geht an die Spirituosen!

Schmollensee

Sie fressen Fisch
Vom Schmollensee
Er schmeckt nicht
Darum schmollense

Wir kosen froh in Koserow
Denn schmollen tunse sowieso

Bockwindmühle

Weiter gehts im Sport- und Kulturprogramm. Die Bockwindmühle Pudagla lockt mit Kaffee, Kuchen und Cola. Außerdem steht sie hübsch in der Landschaft und bietet einen wunderschönen Ausblick - vor allem aufs Anwesen nebenan, das wir als Alterssitz in Erwägung ziehen. 🙂

Anatomically Complete?

Ob der riesengroße Gulliver, der südlich von Pudagla gestrandet ist, „anatomically complete“ ist (wie die 20cm große Plastikpuppe, die ich in St. Georg gekauft habe und bei der das extra auf der Verpackung stand), wird hier nicht extra ausgewiesen. Aber er liegt da, an den Boden gefesselt und nur mehr teilweise bekleidet. Das ideale Ausflugsziel für Familien mit kleinen Kindern, die hier auch zuhauf herumlaufen und nicht immer verstehen, welche Fotomotive wir uns aussuchen. *LOL*
Wir sind jedenfalls ganz stolz: Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Usedom-Urlaube hats uns hierher verschlagen, und dann auch noch mit dem Fahrrad. Schöner (Halb-)Tagesausflug!

Grillabend II

Es hat doch noch geklappt: Der Grillabend konnte stattfinden. Vor lauter Freude haben wir den Bären mit runter genommen. (Was hier Erwähnung finden muß, nach dem wurde ja auch schon gefragt. *gg*)
Grillessen: perfekt wie immer. Der Eapfisolod, der Nudelsalat, die bunten Früchte, … ja, zugegeben, auch die eine oder andere Bratwurst dazu … Aber was kann man tun? Wie soll man sich wehren, wenn einem das Würschtl im Vorbeigehen auf den Teller geflogen kommt? *LOL*
Zum Schluß ist noch der beste Koch der Insel an unseren Tisch gekommen und hat uns Brathendlgeheimrezepte verraten - was dazu geführt hat, daß wir eine genialische Geschäftsidee entwickelt haben, um Lifestyle-Opfer abzuzocken. Mit Tablets und Video-Chat. Äpp wird in null komma nix programmiert. 🙂
Hach, wir lieben diese Mittwöcher!

Großes Abenteuer!

Der (hoffentlich!) nahende Grillabend sorgt heute für besondere Aufregung bei uns:
Erstens zieht eine Regen- und Gewitterfront auf, von der natürlich keiner sagen kann, ob sie bis zum Abend wieder weg ist. (Es donnergrummelt rundummen.)
Zweitens wird mein lieber Freund, der gigantische Holzkohlegrill, wieder aktiviert: als Räucherofen! Wir dürfen schon am Nachmittag zusehen, wie Holz gehackt und eingeheizt wird. (Nebenbei führt einer von uns die Pferde in den Stall. Ich wars eher nicht. *gg*) Sehr aufregend, das alles.
Jetzt heißts nur mehr Daumen halten, daß es uns am Abend nicht auf die Bratwurst regnet!

Geheimbotschaften

Wir bekommen zum Essen Geheimbotschaften aus der Küche. Das System funktioniert. Sollte dort mal jemand gegen seinen Willen festgehalten werden wissen wir: Er kann um Hilfe rufen. 🙂

Nutella leer

Weil schon so viele Leute gefragt haben: Ja! Ja, wir haben unser Nutella wieder bekommen! 🙂
Und: Das erste Glas ist schon wieder leer. 🙁
Ganz besonders lustig finde ich, daß uns schon mehrere Gäste drauf angesprochen haben, ob wir das 5kg-Glas vom letzten Jahr komplett leeren konnten. Die Menschen hier leben mit uns mit. *LOL*

U-Boot-Shop mit Terrasse

Das Protokoll läßt hier keinen Spielraum: Nach dem Zaubermond ist ein Besuch bei Maik im U-Boot-Shop unerläßlich.
Maik schimpft ein kleines bißchen (aber nur ein sehr kleines bißchen), weil wir schon eine ganze Woche hier sind und uns nicht blicken haben lassen. Das schöne, heiße Wetter läßt er aber als Ausrede gelten. 🙂
Dann erkundigt er sich nach dem Wohlbefinden des Bären (wie zuvor schon Frau Kysira - dankeschön!), haut sich irrsinnig ab über die für uns am Friesenhof gehißte Flagge und übt sich nebenbei in englischsprachiger Konversation mit dänischen Gästen.
Aufregend: Maik hat eine neue Terrasse. Rund um seinen Shop herum wurde der Boden schon neu verpflastert (MaHü-ähnlich), der Rest der Gegend dort ist noch große Baustelle. Beim Hinfahren haben wir nur Absperrungen und Bagger gesehen und uns gedacht: „So ein Theater hier!“ Unsere schlimmste Befürchtung war, daß die Bagger den U-Boot-Shop weggeräumt und damit Peenemünde seines Stadtzentrums beraubt haben könnten. Kein U-Boot-Shop, kein Peenemünde. War dann aber gottseidank nicht so.
Nach dem Zurückradeln ergab sich noch ein nettes Pläuschchen mit dem besten Koch der Insel und Smutje. Weils mir so peinlich war, daß ich dabei (des Radfahrens in der feuchten Hitze wegen) geschwitzt hab wie Sau, gings anschließend - ausschließlich aus Hygienegründen, eh klar - zur Erfrischung in die Ostsee für zwei Stunden. Juppidu!

Zaubermond!

Ah, auch wieder hier? grinst uns der freundliche junge Mann im Café am Deich entgegen. Auch hier haben wir wohl in den letzten Jahren bleibenden Eindruck hinterlassen - was vielleicht auch an meinem literweisen Verbrauch von „Eistee Zaubermond“ liegen mag. 🙂
Wir lassen uns fachmännisch beraten, entscheiden uns für Apfel- und Pflaumenkuchen … und natürlich Zaubermond. 🙂
Es ist schon sehr schön hier. Wir sind froh, daß wir das kleine Café vor Jahren entdeckt haben. Entspannung pur!