Grillabend II

Erste Reihe fußfrei durften wir dem Smutje beim zweiten Grillabend zusehen. Eapfisolod! Bratwurscht! Juppidu! Kurz vor Beginn der Veranstaltung sind wir draufgekommen: Jubiläum! Exakt vor 5 Jahren, am 31.7.2008, ist dem jungen Mann mein außergewöhnlicher Appetit auf Wurst zum ersten Mal aufgefallen. (Überliefert sind ein ungläubiges „Die dritte Portion!“ und „Na? Da schmeckt’s einem aber!“) Zur Feier des Tages gabs eine verwegene Pole Dance Einlage am Sonnenschirm neben dem Grill, außerdem besondere Unterstützung bei der Auswahl der besten Würste. Die sind durchaus nicht alle gleich, obwohls nur eine Sorte ist. 🙂
Daß es am Nachmittag, während der Aufbauphase, einen Überraschungsbesuch von Königin und Prinz gab, war ein besonderes Highlight im Vorfeld. Ich hatte ja schon am Vormittag ein Foto des kleinen Prinzen gesehen, das er selbst mir per E-Mail zukommen hatte lassen. (Beschwerdemail über seinen Vater.) Der persönliche Besuch war dann aber ganz was anderes. Er kann mittlerweile gehen, reden, gewinnt den Kampf gegen riesige Eiswaffeln und hat ganz klar seinen eigenen Kopf. Knuddel!
Jetzt geht grad langsam die Sonne unter und wir versuchen, nicht zu viel daran zu denken, was wir alles vernichtet haben.
@Kysira: Für Dich wärs wieder extrafein gewesen. Neue Salatsorten, Minestrone, geile Brandteigkrapferl,… You’d have loved it! Und überall süße, flauschige Riesenhundsis und kecke Katzen auf der Terrasse! Du wärst ausm Kleinmädchenkreischen nicht mehr rausgekommen. 🙂

Mein Freund, mein Freund!

Steht da im Sonnenlicht und wartet auf mich: Mein treuer Freund, der Griller.
So sehr ich mich auf den Grillabend freue, ein weinendes Auge ist dabei: Der zweite Grillabend markiert die Mitte unseres Urlaubs. Von nun an gehts bergab. 🙁

Café am Deich

Richtig geraten! Wer in Peenemünde Kaffee und Kuchen genießen will, der sollte das im Café am Deich tun. Die Kuchen lachen einen genauso freundlich und einladend an wie die Bedienung, und bei den 100.000 Kaffee- und Teesorten vertieft man sich gern auch mal länger in die Karte… auch wenn man dann den gleichen Eistee Zaubermond bestellt wie all die Jahre zuvor. 😉
Wie der exotisch-norddeutsche Kekskuchen jetzt wirklich heißt, den wir mit weltmännischer Sicherheit als „toten Hund“ bestellen, wissen wir immer noch nicht. Der freundliche junge Mann hat sichtlich Probleme damit, nicht laut loszugackern – immerhin: Ganz weit weg kanns nicht gewesen sein, er serviert das gewünschte Stück und tröstet uns mit „der hat alle möglichen Namen“.
(Weil er so herzig aussieht, wenn er aus der Fassung gerät, bestelle ich mein zweites Stück Kuchen dann „mit Schlagobers“. Nach 2x nachfragen hat er dann kapiert und wiederholt cool-lässig: „mit Schmackofatzo“. Auch diese Bestellung kommt richtig an. Ich glaub wir verstehen uns. *LOL*)
Wir müssen nochmal her. 🙂

Peenemünde, U-Boot-Shop

Wolken, trocken, angenehmer Wind: Das ist Fahrradwetter.
Ziel ist Peenemünde. Trotz anderslautender Gerüchte gibts hier alles noch. U-Boot im Wasser, Shop an Land und Maik im Shop.
Neu im Shop: Maik bildet einen Lehrling aus. Der junge Mann sitzt an der Kasse und läßt eine 7,50-Mütze auch mal 75 Euro kosten, wenn ihm danach ist. 😉 Onkel Maik paßt aber auf uns auf und steckt uns sogar noch was zu. Dafür darf er ein Foto vom Bären sehen, das er mit einem mitleidigen „Der arme Kerl muß auch jeden Scheiß mitmachen“ kommentiert.
Weiter gehts zum Kuchenessen. Wohin bloß? Peenemünde und Kuchen, die Gleichung kennt nur eine Lösung. 🙂

Kochrekord

Vorspeis macht der eine, Nachspeis ein anderer und servieren tut’s ein dritter Koch. Ich weiß nicht, ob wir schon mal so viel Küchenpersonal verschlissen haben an einem Abend. (Dabei sind wir völlig unschuldig: Bestellt haben wir keine der Köstlichkeiten, die kamen einfach so über uns.)
Zum Dank haben wir unser Herz an den Prinzen verschenkt. Schon wieder mal. 😉
Hach, gehts uns gut!

Kuchen sollst Du suchen

An Regentagen wie heute gilt die alte Bauernregel: Kuchen sollst Du suchen.
Fällt uns nicht schwer, wir haben über eine Woche lang dafür geübt, auch bei Schönwetter. 🙂

Message In A Bottle

Es gibt in diesen Zimmern Geheimverstecke. In einem davon liegt ein Willkommensgruß an uns aus dem Jahr 2011. Absender: Wir selbst. Wir wußten ja, daß wir wiederkommen. 🙂
(Was wir nicht mehr wissen ist, in wievielen Zimmern wir uns noch begrüßen. Wir haben ja nun doch schon das halbe Haus durch…)

Nils Holgersson

Der kleine Bär macht einen auf Nils Holgersson und will mit den Möwen davonfliegen. (Wilgänse stehen gerade nicht zur Verfügung.)
Geht halt nicht: Zwecks Gelsenfreiheit ist das einzige offene Fenster verfliegennetzt. Pech, Herr Bär. 🙂
(Heut ist es übrigens tatsächlich bedeckelt. In der Nacht gabs auch ein richtiges Gewitter. Naja, der mittlerweile gelb-braune Rasen brauchts.)

Primavera

Nach Eis, Pool, Kuchen und Strand kommt das Abendessen. Heute war zweiter Primavera-Tag, weil das Wetter einfach perfekt für den Fahrradausflug nach Zinnowitz war. (Zumindest red ich mir das immer ein: In Wahrheit bringt mich Zinnowitz und zurück ziemlich ins Schwitzen. Wetterunabhängig.)
Hoher Bruscetta-Faktor in der Primavera, sehr feines Happi Happi und wieder ein paar niedliche Bösartigkeiten zwischen den Gängen. Der kleine Onkel kanns noch. *LOL*
Zum Wiederauffüllen des Flüssigkeitsverlustes gabs dann am Friesenhof noch ein Bierglas, garniert mit weiteren Urlaubsempfehlungen vom besten Koch der Insel. (Eine davon war, doch mal ein anderes Restaurant zu probieren. Na wenns der Koch sagt… *gg*)

So sieht Regenwetter aus

Seit Tagen solls ja jetzt regnen. Tatsächlich wirds täglich heißer und die Sonne knallt runter, als ob Sommer wär. (Ganz so schlimm wie in Wien ist es nicht, angeblich liegen wir knapp unter 30 Grad, aber mir reichts.)
Also erst mal das Eis genießen und dann sehen, was der Pool so treibt heute.