Plachutta in Nöten?

Na aber hallo? Was ist denn da kaputt? Der traditionsreiche Plachutta, der uns seit Jahren verläßlich mit tadellosem Essen versorgt, leistet sich einen groben Patzer… und das ausgerechnet an einem Abend, an dem wir dort Freunde verwöhnen möchten. Geschmacklich nicht ganz einwandfreie Vorspeise, holprige Bedienung (alle Beilagen vergessen), auf Pringles-Niveau versalzene Hauptgerichte… Das Beste war wieder einmal die Nachspeis, auch wenns nur ein Eis war. Nein, Kinder, nein. So geht das nicht.
Weil man uns dort über viele Jahre hinweg glücklich gemacht hat, drohen wir noch nicht mit sofortigem Liebesentzug. Wir geben den grünen Jungs eine weitere Chance. Aber wir werden streng drauf achten, wie sich das entwickelt.

Angry Birds spielen ist out!

Angry Birds essen ist in! Heut hab ich ein Päckchen bekommen. Fruchtig und gummig und ganz bezaubernd: Angry Birds zum Aufessen! Lovin’ it! Frau Kysira hats (fast) direkt aus Amerika geschickt. Offenbar dürfen die dort Geschmackstoffe reintun, die bei uns verboten sind: Das Zeug schmeckt wirklich extra superfruchtig! Ich muß sofort aufhören damit, sonst krieg ich heut Abend im Wirtshaus nichts runter. 😉

Dankeschön, liebste Kysira! Ist im doppelten Sinn „gut angekommen”!

Les Misérables: alle tot

Ich habs nicht ausgehalten bis Sonntag: Trotz eines ermüdenden Bürotags gabs heute Abend noch volle 2 Stunden und 40 Minuten „Les Misérables“ im Kino. Ganz spontan.

Kurzkritik: Tom Hooper bringt mich genauso gekonnt zum Weinen wie seinerzeit Trevor Nunn und John Caird, die Regisseure des Bühnenmusicals. Hoher Taschentuchverbrauch, viele Schluchzer, große Gefühle.

Ja, der Film leidet unter der Hollywood-freundlichen Starbesetzung. Russell Crowe als Javert brummt sich erträglich durch die vielen Rezitativ-Szenen, scheitert aber dann umso enttäuschender an seinen zwei großen Nummern: „Stars“ und „Javert’s Suicide“ intoniert er so vorsichtig, als wolle er damit sein Enkelkind zum Einschlafen bringen. Gerade bei der Selbstmord-Szene ist der Sprung dann schließlich doch eine Erleichterung für die Ohren. Auch der vielgelobte Hugh Jackman findet nicht meine Gnade. Er schlägt sich zwar besser als sein Gegenspieler, stößt aber dann auch immer wieder hörbar an seine Grenzen (ausgerechnet bei „Bring Him Home“). So kommt es, daß der erste Teil des Films bis zum Auftritt der Studenten im Paris des Jahres 1832 nicht so recht in Schwung kommen will - obwohl Anne Hathaway in ihrem kurzen Filmleben ihr Möglichstes tut, die beiden Jungs zu unterstützen. Sie gibt der Fantine genau die Stimme, die die Rolle braucht: zurückhaltend, bescheiden, oft mehr schluchzend als singend … um dann im richtigen Moment voll aufzudrehen.

Sobald dann aber das Trio Marius, Cosette und Éponine ins Spiel kommt und markige Chöre von Revolution künden, hebt das Ding ab und reißt einen genau so mit, wie man es erwartet hat. Amanda Seyfried (Cosette), Samantha Barks (Éponine) und Eddie Redmayne (Marius) können singen und tragen den Film bis zum Ende.

Tom Hooper hat „Les Misérables“ für die Fans der Bühnenfassung verfilmt. Im Gegensatz zu vielen Befürchtungen wurde kaum gekürzt, die wenigen Änderungen (vor allem bei der Reihenfolge der Songs) tun dem Stück gut. Weil der Film mit einigen kurzen Schnitten Inhalte transportieren kann, die auf der Bühne zu umständlich zu erzählen wären, holt Hooper ein bißchen Hintergrund zur Handlung und zu den Figuren aus dem Roman wieder zurück. So bekommt zum Beispiel Marius allein dadurch etwas mehr Tiefe, daß sein Großvater kurz in einer Nebenrolle zu sehen ist. Damit ist sofort klar, wie er aufgewachsen ist und erzogen wurde - und wie er sich davon distanziert.

Die immer wieder geäußerte Kritik an der Kameraführung kann ich objektiv nachvollziehen (man ist wirklich verdammt nah dran), tatsächlich empfand ichs aber nicht als störend. Bei mir hat sich eher der vom Regisseur gewollte Effekt eingestellt: mittendrin statt nur dabei.

Ich freu mich auf Sonntag (da ist der nächste Kinobesuch schon vereinbart) und werd mich auch danach sicher noch ein weiteres Mal reinsetzen und losheulen. Allerdings (und das sei meiner treuen Leserschar als Empfehlung mitgegeben) in ein Kino, das die Originalfassung spielt. Obwohl es während des ganzen Films nur gefühlte 10 Minuten gesprochenen Dialog gibt und dieser teilweise nur aus eingeworfenen Halbsätzen besteht, hat irgendjemand beschlossen, diese Dialoge zu synchronisieren statt zu untertiteln. Das ergibt in Summe ein oft sehr irritierendes deutsch-englisches Kauderwelsch. Ich hätts gern mindestens ein Mal ohne diese eingestreuten deutschen Sätze gesehen.

Kültür Tonight. Premiere!

Nur wenige Tage nach „Hjälp sökes“ hat heute Abend ein zweites Stück Prömierö: „Kabarett nach Vorschrift“ heißt es und kommt, soweit mir bisher bekannt ist, ohne dressierte Zirkustiere aus.

Kulturfreak der ich bin muß ich natürlich hin. Frau Kysira hat die Karten besorgt (herzlichen Dankeknicks dafür), Herr Hase II steht auf der Bühne (gemeinsam mit Sabine Kunz, die ihn schon durch Flugzeuge, TV-Shows und Laboratorien begleiten hat).

Ich bin gspannt wie ein Pfitschipfeil und mach mich schon mal mit den Details der Spielstätte vertraut. 🙂

Benny Andersson und Björn Ulvaeus: Hjälp sökes

Der Bogen von ABBA über Chess bis hin zu Kristina från Duvemåla ist ja schon ziemlich weit gespannt. Am 8. Februar hatte in Stockholm ein - ein - ein Ding Premiere, das der Kreativität des Duos Andersson/Ulvaeus noch einmal eine Facette hinzufügt:

Hjälp sökes“ („Hilfe gesucht“) ist eine offenbar sehr schräge Mischung aus Theater, Musik und Zirkustieren. Zwei Brüder erben den Bauernhof ihrer Eltern. Sie sind damit genauso überfordert wie mit allem anderen in ihrem Leben und suchen per Zeitungsannonce nach einer Hilfe. Es melden sich eine Mutter, ihre Tochter Hillevi und die Ziege Kalleman. Ihre Mutter, so Hillevi, sei zwar nicht taub, hätte sich aber entschlossen, nicht zuzuhören. Und Kalleman sei der Boss.

Obwohl die Mutter nicht hören will und auch sonst recht ruhig ist: Sie kann hervorragend mit Tieren kommunizieren. Genau das aber beunruhigt die beiden Brüder. Die Tiere arbeiten nämlich nicht unter dem Kommando der Frau - sie tanzen! Und auch sonst mischen Mutter und Tochter einiges auf am Hof. Wenn sie ihn am Ende des Stücks wieder verlassen, ist alles anders als es war.

„Hjälp sökes“ ist ein großteils gesprochenes Stück mit nur 8 eingestreuten Songs. Ob es mehr Musical, Theater oder sonstwas ist, wissen auch die Beteiligten nicht so genau. Es scheint aber auch egal zu sein, die schwedischen Kritiker finden trotzdem begeisterte Formulierungen:

Aftonbladet: „Hjälp sökes“ ist die verrückteste Show, die man zur Zeit in einem schwedischen Theater sehen kann. Und es ist absolut wunderbar. […] Benny Andersson vermischt schwedische Melancholie, Pop, Cabaret-, Zigeuner- und Zirkusmusik zu wundervollen Melodien. Fast noch beeindruckender sind Björn Ulvaeus’ Texte: So reich, so frei von Klischees, so humorvoll, manchmal am höchsten Monty Python Niveau.

Expressen: „Hjälp sökes“ ist ein kleines Musical mit einem großen Geheimnis. Es legt eine fast göttliche Abgeklärtheit an den Tag. Man verläßt die Jubiläumsvorstellung des Orion-Theaters mit einem leichten und warmen Gefühl im Herzen.

Upsala Nya Tidning: „Hjälp sökes“ ist eine Hochschaubahn der Gefühle, strahlend in seinem Zauber, wunderschön und lustig.

Kulturnytt: Benny Anderssons Musik geht so ins Ohr, man kann die Melodien im Schlaf summen, nachdem man sie nur einmal gehört hat. Auf eine geniale Art einfach, aber immer mit dem gewissen Extra, einer zusätzlichen Dimension.

Nummer Theatre Magazine: Die Ziege Kalleman ist ein Schauspieltalent. Wenn Sofia Pekkari den Showstopper „Bortom sol och måne“ singt, hört sie so andachtsvoll zu wie jeder andere im Premierenpublikum.

Ich bin gespannt, ob das ungewöhnliche Stück auch einmal bei uns zu sehen sein wird. Anders als die klassischen großen Musicals benötigt es ja kein großes Orchester, keinen großen Chor, dafür nur wenige Schauspieler/Sänger für die Hauptrollen. Das spricht für eine einfache und zumindest technisch billige Produktion. (Mit der Abgeltung der Rechte schauts dann finanziell wahrscheinlich schon anders aus. *gg*) Auf der anderen Seite sind da die vielen dressierten Tiere, die nicht jedes Vorstadttheater in der Requisite stehen hat. Das könnte Folgeproduktionen außerhalb Schwedens verkomplizieren. Mal sehen. Extra nach Stockholm zu fahren macht wohl wenig Sinn wegen eines Stücks, das so textlastig ist.

Vivaldi-Tablet mit eigener Hardware

I’ve been sitting on that news for two months now - just painful … grinst Aaron Seigo aus dem YouTube-Video, in dem er unter anderem über die Fortschritte beim Vivaldi-Tablet spricht.

Schon seit letztem Jahr ist ja bekannt, daß der ursprüngliche Plan nicht aufgegangen ist. Man wollte sich bei einem chinesischen OEM-Hersteller von Android-Tablets quasi „anhängen“ und ein (theoretisch) GNU/Linux-taugliches Gerät unter eigener Marke und mit Mer/“Plasma Active als Betriebssystem auf den Markt bringen. (Mein erster Bericht dazu ist hier zu finden; damals sollte das Gerät noch Spark heißen.) Der Teufel lag im Detail: Weder die chinesischen Hersteller noch Google als Android-Mutter scheren sich einen Dreck um die Lizenzbedingungen der GPL, denen der Linux-Kern des Systems eigentlich unterliegt. Egal welche Hardware das Vivaldi-Team ins Auge gefaß hat: Überall waren, trotz gegenteiliger Zusagen, proprietäre Komponenten notwendig.

Schlimmer noch: Aaron erzählt, daß die Unternehmen keinen erkennbaren Plan bei ihrer Produktentwicklung hatten. Es wurde offenbar so lange mit Chip A produziert, solange der auf Lager lag … und in die nächste Version ein inkompatibler Chip B eingebaut, ohne daß das irgendwann angekündigt worden wäre. Unter diesen Bedingungen stand das Projekt Vivaldi kurz vor dem Scheitern. Selbst wenn man irgendwann ein Tablet mit funktionierender Hardware ausliefern hätte können, wäre es unmöglich gewesen zu garantieren, ob die in der darauffolgenden Woche produzierten Geräte überhaupt noch booten würden.

Die überraschende Lösung: Eine eigene, speziell für Vivaldi gestrickte Hardware. Das Vivaldi-Team kauft nicht mehr Tablets, die ohnehin für andere auch produziert worden wären, sondern gibt eigenes Hardwaredesign in Auftrag. Ganz so schwer ist das gar nicht, erklärt Aaron, obwohl er offenbar selbst noch nicht ganz glauben kann, was er da tut: Im Grunde sind auch Tablet-Komponenten mittlerweile fast schon so standardisiert wie PC-Bestandteile. So wie ich meinen PC im online-Shop aus Standardkomponenten zusammenklicke, machen Aaron und seine Kumpels das jetzt mit dem Tablet. (OK, ein bißchen mehr externes Fachwissen haben sie wohl doch gebraucht … aber es war machbar.) Alles ist unter Kontrolle. Es gibt nur mehr Chips, für die auch Treiber verfügbar sind. Man weiß heute schon, wie das nächste Modell aussieht. Keine Überraschungen. Klingt gut. In ca. drei Monaten solls (wieder einmal *gg*) so weit sein, daß die ersten Geräte vom Band rollen.

Interessant finde ich das deswegen, weil es eine neue Qualität in diesem Markt bedeutet. Es gibt seit Jahren Bemühungen, vorhandene freie Betriebssysteme ohne Tricks und proprietäre Treiber auf Tablets zum Laufen zu bringen und somit das Tablet zum normalen PC zu machen. Bisher hatte niemand damit Erfolg, weil die Tablet-Hardware nicht offen genug war. (Zuletzt grandios gescheitert mit dieser Idee ist das Cordia Tab, das den von Nokia fürs N900 entwickelten Hildon Desktop auf einen 7″-Bildschirm bringen wollte.) Wenn es jetzt gelingt, ein Tablet aus Standardbausteinen zusammenzusetzen wie ein Ikea-Regalsystem, dann bedeutet das einen Durchbruch nicht nur für das Vivaldi-Projekt.

ESC: Überstanden

So. Jetzt hamma auch die österreichische Vorausscheidung überstanden. Eine eher holprige Show diente als Rahmen für fünf Wartezimmer-Songs. Drei der Songs waren OK, zwei eher nicht so. Gewonnen hat einer der 2 nicht so guten, etwas ziemlich Melodiefreies mit Windmaschine. (Ich hätte ja, wenn schon, dann Feels Like Home geschickt.)

Einziges Highlight des Abends: Marija Šerifović in der Jury. Die hat nämlich zuerst eine Sekunde lang gar nicht wirklich gecheckt, daß Moderator Andy Knoll gerade ihren Siegertitel „Molitva“ zu singen versucht. Wie sie das Krächzen dann endlich identifiziert hatte, ist sie in ihrem Sessel zusammengezuckt und hat ehrlich verstört gemeint: Ouch, that hurts!. Sweet.

ESC: Hach! Deutschland!

Die bisherigen News rund um den ESC 2013 haben bei mir keine rechte Vorfreude aufkommen lassen. Die österreichische Vorausscheidung morgen wird eher Pflichtübung denn Vergnügen. Also hab ich heute ohne große Erwartungen dem deutsche Pendant eine Chance gegeben und … Wow!

Also nicht: „Wow! Was für ein Siegerlied!“ Ganz sicher nicht. „Glorious“ von Cascada klingt in seiner stampfigen Einfallslosigkeit nach einem Titel in kyrillischen Buchstaben, wie er typischerweise von jenseits der Karpaten geschickt wird. (Der aufdringlich-rustikale Charme der Interpretin tut nichts, um diesen Eindruck abzuwehren.)

Nein, es war ein „Wow! Was für eine Show!“. Was für eine wunderbare Mischung (großteils) wirklich toller Songs! Von der ersten Minute an Song Contest Stimmung deluxe. Anke Engelke muß ganz, ganz doll aufpassen, wenn sie nicht bald schon als die Grande Dame des ESC gelten will. Sie hats einfach drauf. Sie paßt zu der Show, als hätte sie sie erfunden. Super gemacht, Engelke, in ein paar Jahren reichen wir Dich zu Interviews rum wie derzeit Lys Assia.

Mein persönlicher Liebling? Saint Lu mit Craving. Aber meine Lieblinge haben ja nie eine Chance bei sowas, das kenn ich schon. 🙂

Schöner Abend. Spannend gemacht, viele gute Songs. Umso gräßlicher die Aussicht auf das, was der ORF morgen bietet.

#ilovefs – Alles Gute zum „I Love Free Software“-Tag!

Trara! Trara! Trara! Zum zweiten Mal begehen wir heuer am 14. Februar den traditionellen „I Love Free Software“-Tag. Ein Minderheiten-Feiertag für Nerds? Keineswegs. Heute haben Grund zum Feiern:

  • Benutzer von Symbian-Telefonen, iPhones, OS X Desktop Systemen und Androids. Diese Systeme verwenden Browser, die auf der freien Software WebKit beruhen.
  • Android-User sowieso: Ihre Telefone bzw. Tablets sind zu einem großen Teil aus freier Software geschnitzt (zumindest theoretisch; in der Praxis halten viele Hersteller die Lizenzbedingungen nicht ein.)
  • Alle, die diese Seite mit einem Firefox-Browser aufgerufen haben. Firefox ist freie Software.
  • Blogger, die ihr Blog mit WordPress gestalten. Auch dieses CMS ist freie Software
  • Jeder, der seine Multimedia-Dateien mit VLC abspielt, egal unter welchem Betriebssystem. VLC ist freie Software.
  • Selbstverständlich auch alle, die ihre PCs mit Betriebssystemen wie Ubuntu, Debian, Gentoo oder Fedora betreiben. (Dazu zähle ich jetzt kurzerhand und ungefragt auch alle Besitzer eines Nokia-Geräts mit Maemo- oder MeeGo-Betriebssystem.) Selbstverständlich sind das die klassischen Beispiele für freie Software.
  • Menschen, die sich nicht in die MS-Office-Falle begeben, sondern ihre Bürodokumente mit LibreOffice bearbeiten. LibreOffice ist freie Software, wie der Name schon sagt.
  • BitTorrent-User, die sich all die zuvor erwähnte Software legal saugen können. Auch BitTorrent ist freie Software.
  • Besitzer zahlloser Router und NAS-Systeme. Solche Hardware hat fast immer ein speziell angepaßtes GNU/Linux-Betriebssystem; freie Software also.

Obwohl das nur eine kleine Auswahl prägnanter Beispiele ist, behaupte ich jetzt: Jeder meiner Leser hat sich bei mindestens einem der angeführten Punkte wiedergefunden, hat also allen Grund, die von ihm verwendete freie Software heute zu feiern.

Wie feiert man? Die Free Software Foundation Europe, Erfinderin des hohen Festtags, macht Vorschläge wie:

  • darüber bloggen (mach ich grad)
  • im Microblog mit dem Hashtag #ilovefs schreiben (hab ich)
  • einem Entwickler ein Bier zahlen (hab ich; geht ganz einfach via PayPal)
  • mit Arbeitskollegen über freie Software sprechen (hab ich - siehe auch das Foto aus dem Büro)
  • einen Entwickler umarmen, wenn er das will (hab ich noch nicht)

Warum feiert man? Freie Software ist heute wichtiger als jemals zuvor in der Computergeschichte. Sie ist die einzige Kraft, die darauf ausgerichtet ist, dem Endbenutzer und Konsumenten die volle Kontrolle über sein Equipment zu überlassen. Freie Software gibt einem das Recht, das Programm zu jedem Zweck laufen zu lassen; es zu analysieren, zu untersuchen und Veränderungen vorzunehmen, damit es den eigenen Bedürfnissen entspricht; Kopien des Programms an andere zu verteilen; das Programm zu verändern und zu verbessern und die verbesserte Version wiederum in Umlauf zu bringen. Verglichen mit den Einschränkungen, die proprietäre Software mit sich bringt (dort wird oft schon verboten, das Programm auf mehr als nur einem PC zu installieren) , ist das der Himmel … und die einzig zivilisierte Herangehensweise.

In diesem Sinn: Noch schöne und ausgelassene #ilovefs-Feiern. Ich freu mich aufs nächste Jahr!

Ättäntschn

Da hamma scho Ättäntschn drauf! versichert ein Anzugträger dem anderen neben dem Kaffeeautomaten in fließendem Ferengi.

Können die das bitte irgendwo anders praktizieren, wo keine Nahrungsmittel zuhören? Da wird ja der Irish Cappuccino im Automaten sauer.