Rum im Büro

Mhm! Wie nett! In der Kantine gibt es jetzt auch Rum. Das erleichtert den Arbeitsalltag ungemein. Natürlich wird er nicht in Fläschchen verkauft, sondern getarnt als Eis. Rum-Rosinen. Mah i gfrei mi! *hicks*

Federn fürs Fest

Naja. Was soll ich sagen.

Es weiß ja jeder, wie gern ich solche Verkleidungen hab. Faschingsfeste mach ich nicht mehr mit, seit mich meine Eltern nicht mehr dazu zwingen. (Also seit dem Kindergarten. *gg*) Die einzigen Anlässe, bei denen ich mich irgendwie verkleide, sind Begräbnisse und Weihnachtsfeiern. Normalerweise.

Heut ist das anders. Weil es eben ganz liebe Freunde sind und sie sich eben gar so viel Mühe geben und aus irgendeinem Grund so sehr auf Motto-Feste und Verkleidungen und Chi-Chi stehen, tu ich mirs zum ersten Mal seit dem letzten Begräbnis an und werf mich in eine Verkleidung. Federn sind gefragt. Ausgerechnet.

Federn baumeln jetzt also überall an mir. Aus dem Haar, von Armband, von der Halskette, … ich komm mir vor wie eine Taube, die auf den nächsten Pensionisten wartet.

Abgesehen von den Federn wirds sicher nett. Wie der Abend läuft, liest man garantiert irgendwann morgen drüben beim Schlosser. 😉

Großes Piratenabenteuer: car2go

Ich bin heute zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in Wien mit dem Auto gefahren! Carsharing mit car2go. Aufregend, aufregend. Vielleicht kurz zur Geschichte:

Ich bin ja seit Jahren schon konsequenter Auto-Verweigerer. Allerdings stoßen Bim, Zug und Taxi hin und wieder doch an ihre Grenzen. Wie dieser Eintrag aus 2005 zeigt, hab ich immer wieder mal versucht, diese Grenzen durch Car-Sharing zu überwinden. Das Denzeldrive-Modell von damals ist halt schon recht unflexibel und mühsam, ganz ehrlich gesagt. Größte Schwachpunkte: man muß lange vorher reservieren; man muß die Autos dorthin zurückbringen,wo man sie ausgeliehen hat; man muß bei der Reservierung die Buchungsdauer angeben. Das ist nichts für die spontane Heimfahrt bei U-Bahn-Ausfällen.

Car2go macht das alles anders. Die haben in Wien 500 Autos einfach so rumstehen. Man steigt ein, wo man eins findet (im Vorbeigehen, per Handy oder im Internet), fährt los und stellt das Auto dann einfach irgendwo ab, wenn man es nicht mehr braucht. Klingt verführerisch. Trotzdem hats ein bißchen gebraucht, bis ich mich zum heute ersten Mal getraut hab. Hier meine Angstschweißpunkte - und das Ergebnis der Testfahrt:

  • Der von car2go ausschließlich verwendete smart fortwo ist nicht unbedingt das größte Auto wo gibt. Ich hatte leichte Sorge, ob man als gstandenes Mannsbild mit 189cm Körpergröße und leichtem Bauchansatz (Ruhe da hinten!) überhaupt reinpaßt. Man paßt. Der smart sieht nur deshalb so klein aus, weil die Rückbank fehlt. Der Abstand Knie-Lenkrad und Knie-Schaltknüppel könnte eine Spur größer sein, aber es nicht störend. Test bestanden.
  • Die ganze An- und Abmeldeprozedur schien mir aus der Beschreibung zwar klar, aber man weiß ja nie, welche Fallstricke dann in der Realität auf einen lauern. Es lauerten keine, die Sache ist wirklich einfach. Karte dagegen halten, Schlüssel umstecken, losfahren. Test bestanden.
  • Die Bedienung des smart wurde mir bei der Anmeldung in der car2go-Zentrale abschreckend umständlich erklärt. Da ziehen und dort drücken und hier stecken und und und … Tatsächlich hab ich heute am Anfang nicht geschnallt, warum das Ding nicht und nicht losfahren wollte. Schlimmer noch: Es war mir nicht klar, warum es sich dann nach hektischem Herumwackeln an allen Hebeln (es haben ja Leute zugesehen) plötzlich doch bewegte. Nach einem erneuten Halt in der Seitengasse und einem strengen Blick auf die möglichen Stellungen des Schaltknüppels hab ichs jetzt aber verstanden. Glaub ich. Test gerade noch bestanden. Room for improvement. (Das Navi z.B. schalt ich erst beim nächsten Mal ein.)
  • Mit meiner Verkehrserfahrung bzw. Fahrroutine ists nicht mehr so weit her. In den letzten Jahren bin ich immer weniger und weniger gefahren. Wenn überhaupt, dann nur mehr kurze Strecken in Linz, wo doch alles überschaubarer und vertrauter ist. Immerhin hab ich heute auf meiner wilden Jagd zwischen 17. und 19. Bezirk weder Rückspiegel abrasiert noch Katzen überfahren. Stattdessen hab ich mich aus der Sicherheit unbefahrener Cottage-Gassen auf die wilde B222 vorgewagt. (Das war zwar nicht beabsichtigt und ist mir einfach passiert … und die gefährlich klingende „B222“ ist nur die Gersthofer Straße zwischen Gentzgasse und Kreuzgasse … aber hey! Mein panischer Schweißausbruch dabei war echt! *gg*) Ein bisserle Übung muß da wohl noch sein, im Berufsverkehr am Gürtel würd ich noch keine Slalomfahrten veranstalten wollen. Trotzdem: Test halbwegs bestanden.

Unterm Strich wars eine feine Sache. Ein bißchen Übung ghört wieder rein, dann wirds schon. Hat es sich also doch ausgezahlt, daß ich mir den Führerschein Ende letzten Jahres neu ausstellen hab lassen.

Raus aus der Wohnung

Ausnahmsweise mal nicht Schönbrunn. Der Samstag-Nachmittags-Ausflug führt uns diesmal zum Wienerberg. Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich dort überhaupt noch nie war.

Mit dem Bus sind wir in 15min dort (allein das ein kleines Abenteuer), und dann gibts jede Menge Wildnis zu erkunden. Überraschend, wie wenig Menschen einem dort begegnen. Angenehm. Bei weniger Hitze gern mal wieder. 🙂

Kexi? Puppi?

Ich liebe es, wenn man sich mit wenigen Worten versteht. „Keksi“ und „Puppi“ sind eigentlich schon die halbe Miete. 🙂
Ich hab mich kurz entschlossen in den Zug gesetzt und bin zu meinen Eltern nach Linz gefahren, um das Hundsi zu besuchen. (Zugfahren kam ja eh zu kurz in letzter Zeit. *LOL*) Das Tier freut sich mich zu sehen – oder zumindest tut sie so , damit sie ein Kexi bekommt nach der Begrüßung. („Siiiitz! Pfoti! Braaaav! Und jetzt suchs Puppi!“)
Den Rest der Zeit sitz ich auf der Terrasse und hör dem Wasser im Biotop beim Plätschern zu, während das Hundsi in der Sonne brät. Das beruhigt dann auch, wenn man zwischendurch entsetzt feststellen muß, daß angebliche Kochmeister nicht wissen, was Hascheeknödel sind. (Ganz zu schweigen davon, daß sie keine Ahnung haben, wie überbackene Topfenpalatschinken gehen. *g*)
Urlaubsausklang in Linz also. Heute am Abend gehts zurück.

Erster Arbeitstag

Tja. Jetzt gehts wieder los. Statt Pool, Strand und Terrasse gibts für mich nur mehr endlos lange, graue Gänge im Büro. (Und Kollegen, die mich gleich in der Früh fragen, wie viel ich zugenommen hab.)

Wenigstens hab ichs mir halbwegs schlau eingerichtet: Montag hatte ich noch Urlaub. Heute, Dienstag, arbeite ich. Morgen ist Feiertag. Dann wieder 2 Tage Arbeit, dann 2 Tage Wochenende. Also in Summe eine Woche Zeit, um sich langsam wieder an den Arbeitsalltag heranzutasten.

Wien West

Aus und vorbei, der Urlaub. Der Schlafwagenschaffner wünscht uns in Wien 2x einen „suckerful day“ (was immer damit genau gemeint ist) und wenige Augenblicke später stehen wir, umringt von unserem Gepäck, am Bahnsteig des Westbahnhofs.
Wenigstens gut geschlafen haben wir im Schlafwagen. 🙂

Ein Klo! Ein Klo!

Ein Duschvorhang, eine Dusche, ein Waschbecken, ein Klo … Nein, wir sind nicht etwa noch im Hotel, wir sind im Schlafwagen. Wieder einmal tschechischer Luxus pur, vom Sitzkomfort übers Klo bis zum Schlafwagenschaffner. Juhu!

Hopfingerbräu

Nach der 3wöchigen Fastenkur auf Usedom stürzen wir uns sofort nach unserer Ankunft in Berlin ins erstbeste Restaurant. Im Hopfingerbräu gibts Alsterwasser und Currywurst mit Pommes. Sooo lang schon nichts mehr gegessen! *LOL*