Schatten am Biotop

Über 37° sollen es heute werden. Noch ist der Garten rund ums Biotop schattig. Das Wasser plätschert angenehm beruhigend vor sich hin, ein leichter Wind streicht durch die Bäume… Grüße nach Wien! 😉

Geburtstagswoche 2012

Weil es sich im letzten Jahr bewährt hat (siehe diverse Einträge im Juni 2011), gabs auch heuer wieder eine ganze Woche mit Geburtstagsfeierlichkeiten. Exakt von Sonntag, den 17.6., bis heute gabs (bzw: gibts noch - heut gehts ja noch weiter) unentwegt Päckchen, Plachutta, Bärentorte, Päckchen, Schokoschweinereien, Schwabl, Lübecker Marzipan (mit Betonung auf dem letzten „a“, wie ich von meiner Tante gelernt hab) und und und …

Besonders erwähnenswert eine SMS von Herrn Nasgrath (der mit dem Bier grillt *gg*): ois guade zum 30er. Ain’t it sweet?

Man könnt sich fast dran gewöhnen. 🙂

Meltemi tot, Nokia tot

Nach Nokias Presseaussendung vom 14.6. haben sich die Medien auf zwei Aspekte konzentriert: den erneuten Stellenabbau (10.000 Menschen verlieren ihre Arbeit) und die düsteren Aussichten auf die Ergebnisse des zweiten Quartals 2012, die auch den Aktienkurs erneut in den Keller schickten.

Die eigentliche Hiobsbotschaft steckt, von den Mainstream-Medien unbemerkt, zwischen den Zeilen:

In Mobile Phones, […] Nokia aims to further develop its Series 40 and Series 30 devices, and invest in key feature phone technologies like the Nokia Browser, aiming to be the world’s most data efficient mobile browser. Early results of this innovation can be found in Nokia’s latest Asha feature phones which offer a full-touch screen experience at lower prices.

Die Tragik dahinter erschließt sich nur, wenn man weiß, was in diesem Absatz fehlt: die Erwähnung von Meltemi und Qt. Bis zu dieser Presseaussendung galt nämlich: Das Qt Entwicklerframework wird die Basis für die Mobiltelefone der „Next Billion“-Strategie. Inoffiziell war längst durchgesickert, daß zusätzlich zu Qt auch alte Bekannte aus der Maemo/MeeGo-Ära an dieser Strategie beteiligt waren: Der Linux Kernel und WebKit. Zusammen mit Qt sollten sie eine zukunftssichere Basis für jene Marktsegmente bilden, die Nokia nicht exklusiv an Microsoft gebunden hatte. (Siehe dieser Artikel zu Meltemi.)

Nicht nur fehlt Meltemi in der Strategie zu den feature phone technologies. Die Standorte, an denen nun massiv Personal abgebaut wird, sind genau jene, an denen die Entwicklung für die geplanten Meltemi-Produkte stattfand (Software und Hardware). Außerdem wird Mary McDowell (liebevoll auch Mary McMental geschimpft) das Unternehmen verlassen. Unter ihrer Führung wurde Meltemi entwickelt.

Warum ist das so bitter? Meltemi war - zumindest soweit bekannt ist - das letzte Betriebssystem, das Nokia hausintern entwickelte. (S40/S30 werden zwar weitergeführt, zählen für mich aufgrund ihrer langen Geschichte aber jetzt nicht wirklich als Neuentwicklungen.) Es war zwar nicht wirklich ein 1:1-Nachfolger der legendären Maemo-Linie, die mit dem N9 endete. Technisch war Meltemi aber ähnlich genug, auch die Philosophie schien vergleichbar zu sein. Tatsächlich schreibt ein nun gefeuerter Entwickler anonym auf Tomi Ahonens Blog:

Meltemi was going to be a Smartphone (and Tablet!) OS

It was not really Meego based. Base system was OpenSUSE based + QT on top

Wenn diese Aussage stimmt, war Meltemi also zwar offiziell auf den Feature Phone Markt ausgerichtet, hatte aber auch das Potential zum Smartphone- und Tablet-OS. Das klingt sehr wahrscheinlich: Was sollte ein Betriebssystem mit diesen technischen Eckdaten davon abhalten, auch ein Tablet zu betreiben?

Aus meiner Sicht war Meltemi also immer der logische Plan B für den sehr wahrscheinlichen Fall, daß Nokia mit Windows Phone Schiffbruch erleidet. (Es ist ja nicht so, daß die Konsumenten dem Hersteller seine Lumia-Modelle aus der Hand reißen. Das Positivste, was Mr. Flop über die Verkaufserfolge sagen kann, ist: Die Leute mögen es, wenn sie es einmal in der Hand haben - aber sie kriegen es nicht in die Hände, weil die Regale voll mit Android und iOS sind.) Meltemi, selbst wenn es aus Rücksicht auf Microsoft nie oder nur eingeschränkt auf Produkten zu finden gewesen wäre, wäre das fertige System gewesen, das man nach Elop, nach der offiziellen Abkehr von Windows Phone aus dem Hut zaubern hätte können. Die Entwicklung dieses Systems vollkommen einzustellen heißt, das Schicksal des Unternehmens ohne Wenn und Aber an Windows Phone zu ketten. Genau das zu einem Zeitpunkt zu tun, zu dem der kommerzielle Erfolg dieser Plattform unsicherer denn je erscheint, ist im besten Fall mutig, realistisch betrachtet wohl eher wahnsinnig.

Was sagt die Börse zu Elops seltsamen Manövern? Die Aktie hat schon wieder mal 16% ihres Wertes verloren und liegt nun bei historischen $ 2,35. Zur Erinnerung: Vor Elops Ankündigung, von Symbian/MeeGo auf Windows Phone zu wechseln, lag der Kurs bei $ 11,73. Stephen Elop hat tatsächlich 80% des Unternehmenswertes durch strategische Fehlentscheidungen vernichtet. Das wäre nicht einmal dann gelungen, wenn man einfach gar keinen Chef installiert hätte und das Unternehmen ohne Führung weitergesegelt wäre. (Zumindest hätte man damit Zeit gewonnen und nicht so viel Kapital verloren.)

Unterm Strich heißt das: Nokia geht der Atem aus. Die für Herbst angekündigten neuen Lumia-Geräte sind eine schwache Hoffnung für das Unternehmen, die Erfolgsaussichten gering. Noch hält man sich durch den Verkauf des Familiensilbers (Patente, Vertu) über Wasser, der einträgliche Smartphone-Markt aber ist verloren. Selbst wenn Windows Phone irgendwann am Markt Fuß faßt, ist es eben ein weiteres Feature Phone System neben iOS und S40/Asha. Smartphones von Nokia wird es dann nicht mehr geben.

Der Krieg um General Purpose Computing

Das Thema ist nicht mehr neu, aber brandaktuell. Der Kampf um freie Software und gegen Mißbrauch von Verwertungsrechten ist noch in vollem Gang, da beginnt schon der nächste Krieg. Er umfaßt alles, was bisher aktuell war, bringt aber noch eine neue Dimension mit ein: der Krieg der Industrie gegen den universell einsetzbaren Computer, „The War on General Purpose Computing“.

Bis vor kurzer Zeit war die Welt noch zweigeteilt. Computer gabs in zwei Ausführungen: Einerseits waren da Laptops und Desktop-PCs, die man mit irgendeinem Betriebssystem bestücken und dann frei verwenden konnte. Auf der anderen Seite gabs Computer als Steuerungseinheiten von Mikrowellenherden, TV-Geräten und Autoelektronik. Diese zweite Gruppe war nicht weniger anspruchsvoll oder leistungsfähig, sie war nur fix ab Werk mit einer einzigen Aufgabe betraut und konnte nie vom Endanwender für etwas anderes programmiert werden. Irgendwo dazwischen entwickelten sich Telefone und Tablets, bei denen die einfacheren Geräte eher wie eine Mikrowelle konzipiert waren, die smarteren eher wie ein Laptop. Noch vor 2-3 Jahren sah es so aus, als ob sich das Konzept des universellen Computers auch im Bereich der mobilen Geräte ausdehnen würde. Es gehörte zunehmend zum guten Ton, auch Telefone und Tablets als reine Hardware zu sehen, an der der Konsument Eigentum erworben hat und daher je nach Wunsch auch alternative Betriebssysteme verwenden kann.

Jetzt schlägt die Entwicklung um. Was Verwertungsmaschinen wie Apple schon seit längerer Zeit vormachen, wird nun auch für andere Hersteller zur Option. Neue technische Standards wie UEFI „Secure“ Boot werden ausschließlich dafür geschaffen, eine bestimmte Hardware fix an ein Betriebssystem zu ketten. Konsumenten, die einen damit verseuchten Computer kaufen, können - abhängig von der exakten Konfiguration - unter Umständen nie ein anderes System ihrer Wahl aufspielen. (Genau das macht sich z.B. Microsoft jetzt im Tablet-Markt zunutze: Tablets müssen so konfiguriert sein, daß ein ab Werk installiertes Windows nicht vom Eigentümer ersetzt werden kann.)

Richtig spannend wird die Sache dann, wenn dieses aufgezwungene Betriebssystem - ähnlich wie iOS von Apple - auch noch die Programme vorschreibt, die installiert oder nicht installiert werden können. Statt einer universell einsetzbaren Maschine, die ich mit meinem Geld gekauft habe und die zu 100% unter meiner Kontrolle steht, erhalte ich eine von mir finanzierte Abspielstation für Inhalte aus einem Content-Store, dem ich nicht entkommen kann. Ich kann nichts installieren, was nicht im Store ist, weil das Betriebssystem es nicht zuläßt. Ich kann das Betriebssystem nicht wechseln, weil die Hardware es nicht zuläßt. Es ist mein Computer, den ich um mein Geld gekauft habe - aber kontrolliert wird er vom Hersteller des Betriebssystems und seinen Hardware-Partnern.

Diese essentielle Einschränkung ist ein Konzept, das in manchen Marktnischen heute bereits akzeptiert wird. Spielekonsolen beispielsweise werden als Gesamtpaket von Hardware, Betriebssystem und verfügbarer Software wahrgenommen. Niemand hinterfragt hier noch, warum man nicht einfach ein besseres Betriebssystem aufspielen und die leistungsfähige, teure Hardware auch für andere Zwecke nutzen kann. Das bedeutet aber nicht, daß es nichts zu hinterfragen gibt und daß diese Verhaushaltsgerätung von Computern ungebremst voranschreiten darf. Wichtig ist, daß das Problem von Konsumenten erkannt und bei einer Kaufentscheidung bewußt miteinbezogen wird. Es wird in Zukunft Computer geben, die via UEFI „Secure“ Boot an ein Betriebssystem gefesselt sind - und solche, die diese Einschränkung nicht haben. Es wird Tablets/Telefone geben, die nur mit einem einzigen Betriebssystem lauffähig sind und nur aus einer Quelle Programme beziehen - und solche, die die jede Wahl lassen. Auch wer zum Zeitpunkt des Kaufs noch nicht konkret vor hat zu wechseln, sollte sich jeweils für die freiere Alternative entscheiden. Einerseits natürlich, weils das moralisch Richtige ist. Andererseits und vor allem auch, weil man nie weiß, was man sechs Monate später mit dem Gerät machen möchte.

Es ist, wie üblich, ein Krieg der Industrie gegen die Konsumenten. Die Industrie hat sich längst in Stellung gebracht und ihre Strategie ausgearbeitet. Die Konsumenten haben zum Großteil noch nicht einmal begriffen, daß der Krieg stattfindet. Es wird Zeit, das zu ändern. Sehenswert/lesenswert: der Vortrag von Cory Doctorow dazu bzw. die deutsche Übersetzung.

SMS vom PC aus beantworten mit HeySMS

Klassischer Fall von lästig: Man ist konzentriert am PC zugange, das Telefon empfängt eine SMS. Aufstehen, Telefon holen, SMS beantworten, Telefon weglegen, am PC weitermachen, … und 5 Sekunden später kommt die Antwort-SMS. Muß man denn an zwei Geräten rumtippen? Muß man denn auf einem Touchscreen rumfitzeln, wenn man eine komplette Tastatur vor sich hat?

Muß man grundsätzlich nicht. Seit Jahr(zehnt)en bieten Handy-Hersteller in ihren begleitenden PC-Programmen irgendeine Möglichkeit an, auch SMS-Nachrichten zu empfangen und zu versenden. Das nützt nur nix: Erstens laufend diese Programme tendenziell selten unter GNU/Linux, zweitens hat man sie mit 99,9%iger Sicherheit nicht offen, wenn grad eine SMS kommt. Was aber auf jedem Betriebssystem läuft und was man immer offen hat (jedenfalls als Internetgiftler) ist irgendein Chat-Programm. SMS, Chat, … eigentlich ist das ja das gleiche. Das müßt sich doch irgendwie zusammenstöpseln lassen? Läßt sich!

Thibault Cohen hat ein Programm für das Nokia N900 geschrieben, das dieses Problem auf beeindruckend simple Weise löst. Solange HeySMS am N900 läuft, erzeugt es dort für jeden SMS-Absender einen Chat-Account, der sofort als Gesprächspartner am PC sichtbar wird. Man sitzt also am PC, sieht einen neuen Kontakt online gehen (mit dem Namen, der im Telefonbuch des N900 für den Absender hinterlegt ist) und empfängt seine SMS als Chat. Geantwortet wird im Chat-Fenster am PC, das N900 sendet die Antwort per SMS wieder zurück. Der Witz dabei: Am PC muß man dafür nichts installieren oder ändern. Weil HeySMS auf existierenden Standards aufbaut, passiert das alles automatisch. Einzige Voraussetzung: Das Chat-Programm muß vor HeySMS gestartet werden und muß einen Account nach dem XMPP Serverless Messaging Protokoll aktiviert haben, an den HeySMS andocken kann. Serverless Messaging wird unter anderem von Pidgin, Empathy (und allen anderen Telepathy-Clients), Adium, iChat, Kopete, Trillian und Miranda unterstützt - das deckt alle Desktop-Betriebssysteme ab, theoretisch ist damit sogar die Weiterleitung von einem N900 aufs andere möglich. Besonders gefällt mir natürlich, daß Empathy hier von Haus aus mitspielt. Dieser Client ist fest mit meinem Gnome-Desktop verdrahtet und schiebt eine dezente kleine Chat-Zeile über den Bildschirmrand, auch wenn ich ihn zuvor gar nicht extra gestartet habe.

Ich war von Anfang an begeistert von HeySMS, das gerade heftig perfektioniert wird (Code hier). Warum genau es mir solche Freude bereitet hat, war mir zunächst nicht ganz klar … bis ich dann draufgekommen bin: Ich selbst hab 2010 genau dieses Programm vorgeschlagen! Wie geil!

Einziges Manko: Meine Haupt-SIM-Karte steckt nicht mehr im N900. Thibault Cohen plant zwar, HeySMS auch noch aufs N9/N950 zu portieren. Für mein C7 siehts aber düster aus. Ich glaub nicht, daß der Python-Code dort läuft. Wurscht erst mal, ich freu mich über diese simple und nützliche Applikation. Ist es nicht beeindruckend, wie aus der Maemo-Community immer wieder solche Lösungen kommen, obwohl Nokia selbst das N900 schon 3x totgeschlagen hat? Ätsch, Herr Elop. Ätsch! 🙂

Nokia Swipe User Interface um € 63,-

Im September 2011 hab ichs hier versprochen. (Also eigentlich hats Marko Ahtisaari versprochen, aber was macht das schon für einen Unterschied? *gg*) Gestern kam die entsprechende Pressemitteilung:

Die ersten Billig-Telefone auf Basis der mit dem N9 vorgestellten Swipe-Oberfläche sind da. Zum Listenpreis von € 63,- bis € 92,- gibt es drei neue S40-Featurephones, die optisch an ein „Best Of“ von MeeGo Harmattan und Nokia Belle erinnern. Die Swipe-Oberfläche ist dreigeteilt wie beim N9. Ein Teil davon ist der gewohnte Launcher für installierte Programme. Statt der Multitasking-Übersicht (die bei S40 unsinnig wäre, das Ding kann kein Multitasking) gibt es eine Fläche, auf der das Lieblingsprogramm immer geöffnet bleibt. Vernünftigerweise könnte das das Telefon-Programm sein, sodaß man es zum Wählen/Telefonieren nicht immer erst starten muß. Im französischen Nokia-Video zum Asha 311 hat man stattdessen den Musik-Player dort abgelegt. Wirkt wahrscheinlich cooler auf YouTube als eine Ansammlung grauer Knöpfchen mit Ziffern drauf. 🙂

Der dritte Teil ist ein Belle-ähnlicher Homescreen, auf dem häufig verwendete Shortcuts und Kontakte abgelegt werden. Beim N9 hätte man hier den sogenannten Event-Feed mit der chronologischen Übersicht über RSS-/StatusNet-/Twitter-/Facebook-/…-Updates gefunden. Weil die Asha-Serie auf eine Zielgruppe ausgelegt ist, die nicht 24 Stunden am Tag online sein kann, war es wohl sinnvoll, stattdessen etwas weniger Netzabhängiges in den Vordergrund zu stellen.

Von Nokia Belle, der aktuellen Symbian-Version, kommt die Benachrichtigungsleiste, die man vom oberen Bildschirmrand herunterziehen kann. WLAN-Status, neue SMS/MMS-Nachrichten, … alles wie gewohnt.

Technisch bekommt man im Spitzenmodell Asha 311 Dinge, die einen an der Bezeichnung Feature-Phone zweifeln lassen: 1GHz CPU, WLAN und HSPA, kapazitiver Touch-Screen (ja, mit Affenglas und Multitouch), Nokia Maps mit einer Kombination aus WLAN- und 3G-Positionsbestimmung (allerdings ohne GPS), Bewegungs- und sonstige Sensoren, Bluetooth mit allen gängigen Profilen, USB mit MTP-Support, SyncML, … Da sind Dinge dabei, die weder Windows Phone 7 noch Android unterstützen, iOS erst recht nicht. Das einzige, was an die angepeilte Zielgruppe erinnert, ist die magere RAM-Ausstattung (128MB), der kleine Bildschirm (3″ mit 240×400 Pixel) und vor allem der eingesetzte S40-Browser. Der ist nämlich in erster Linie darauf ausgelegt, das Datenvolumen zu reduzieren. Deshalb schickt er alle Seiten (wie sein Opera-Gegenstück) über einen Proxy, der sie für mobile Ansicht optimiert und komprimiert. Gut für langsame und teure Internet-Verbindungen in Nordostpakistan, nicht unbedingt der geeignete Fokus für User mit Daten-Flatrate in Westeuropa.

Die Reise soll hier nicht zu Ende sein. Irgendwann, so verspricht die Gerüchteküche, wird auch der technische Unterbau erneuert. Der Linux Kernel und Qt sollen angeblich die Basis für die nächste Generation dieser Billigtelefone bilden - Meltemi, so heißt es, wird das neue Betriebssystem genannt. Mal sehen.

Blogger-Treffen, feenbestäubt

Ike und Tina luden zum Blogger-Treffen, und alles was Rang und Namen hatte folgte. Kysira, Nasgrath, der Schlosser, Rainer von Lienz, natürlich ich selbst … ja, und auch Leute ohne Blog-Leben. (Letzteres klingt so altmodisch, andererseits: Blogger-Treffen sind ja auch seit 10 Jahren out, oder? *gg*)

So pendelten wir also entspannt zwischen Nord- und Südterrasse, je nach Neigung mit Bier oder Sprudelwasser in der Hand, und ließen uns von den knuddeligen Gastgebern in den Finger zwicken bzw. um denselben wickeln. Daneben fachsimpelten wir über neueste Trends beim immer wieder beliebten Humppa Metal (Hörbeispiele included - es lebe der Nokia Play 360°) und über den Song Contest.

Höhepunkt war natürlich, wie immer, die Grillerei nach Friesenhof-Vorbild. Ohne elegant-jugendliches Über-Die-Treppen-Springen zwar wieder (die Hoffnung haben wir ohnehin schon aufgegeben), aber mit sagenhaft gelungenem Grillgut. Nachspeislicher Feenstaub diesmal auf Eismarillenknödeln. Yummie!

Sehr kurzweilige Veranstaltung! Douze points!

Klimaanlage

Aus der Bedienungsanleitung einer Klimaanlage: Gerät nicht im Freien verwenden. Fuck. Wieder keine Hilfe gegen den Klimawandel.