Dessert mit Feenstaub :)

Wir kennen jetzt das schreckliche Geheimnis hinter der Herstellung des Feenstaubes (es hat was mit Fußnägeln zu tun). Trotzdem hat uns das Dessert mmmhhhmmm! geschmeckt. Lockerluftige Waffeln mit fruchtigen Erdbeeren und Eis … wer kann da widerstehen? 🙂

Burger! Burger! Burger!

Das war es also, was aus dem Aktions-Faschierten schlußendlich geworden ist: echte Burger mit allem, was dazu gehört. Tomaten, Gurkerln, Käse, … besonders reizend: statt Pommes gabs gschmackige Bratkartoffeln. Läcka! 🙂

Grad schlürf ich Kaffee; es soll noch Eis geben. *gg*

Aktion!

Da wird man zum Grillen eingeladen (Curry ist gestrichen), und was springt einem in der Küche als erstes entgegen? Faschiertes mit dem dicken Aufkleber „Aktion“. (Zumindest kein ausdrückliches „Ablaufdatum überschritten, Ware in Ordnung“ *gg*)

Mal sehen, was heute im Lauf des Nachmittags noch aus der Aktion gezaubert wird! 😉

Schönbrunn

Los geht’s! Die Schönbrunn-Saison ist eröffnet. Zwar ist der Park noch nicht zu 100% wieder aus dem Winterschlaf erwacht (zum Beispiel gibt’s noch Brunnen ohne Wasser), trotzdem gibt es viel Schönes zu sehen. 😉

Nicht zu verachten auch: jede Menge Check-In-Gelegenheiten.

ESC 2012: Update Wettquoten und Favoriten

Wir wären ja eigentlich fix und fertig: Die BBC sollte nach dem offiziellen Zeitplan die letzte teilnehmende Rundfunkanstalt sein, die ihren Beitrag für Baku präsentiert. Aber Ralph Siegel (ja, der Ralph Siegel) hats wieder einmal vergeigt. Er hatte San Marino sein Werk „Facebook, uh oh oh“ aufgedrängt und wenige Stunden nach Veröffentlichung bereits die Disqualifikation im Briefkasten. Kommerzielle Werbung ist beim Song Contest nicht erlaubt, und das Liedchen war ein 3-Minuten-Werbespot für Mark Zuckerberg. Was San Marino nun tut, ist ungewiß: Text umschreiben, Lied auswechseln, Teilnahme zurückziehen? Egal eigentlich. Was ich mache, weiß ich: Ich veröffentliche wieder einmal meine Top 10 und das restliche Starterfeld.

Bei mir persönlich hat sich ein bißchen was getan. Überraschend steigt Moldau weit oben ein. Noch überraschender steigt Lettland (lange Zeit „Restmüll-Lied“) plötzlich auf: Ich krieg den Song einfach nicht aus dem Kopf, auch wenn er noch so verblödet und die Sängerin noch so unsympathisch ist. Also:

Rang Land Interpret Song
1 Israel Izabo Time
2 Frankreich Anggun Echo (You and I)
3 Moldau Pasha Parfeny Lăutar
4 Island Gréta Salóme & Jónsi Never Forget
5 Schweiz SinPlus Unbreakable

6 Deutschland Roman Lob

Standing Still

7 Irland Jedward Waterline
8 Norwegen Tooji Stay
9 Serbien Željko Joksimović Nije Ljubav Stvar
10 Lettland Anmary Beautiful Song

Mittlerweile fällt es mir schwer, diese Liste zusammenzustellen. Da sind noch andere Songs, die durchaus auch Potential haben (Spanien, Russland, viele der Balkan-Balladen, …). Ich könnt nicht wirklich erklären, warum ich die Schweiz gerade in den Top 10 hab, Slowenien oder oder Rumänien aber nicht. Ich schätz da wird sich noch was bewegen bis zum Mai.

Was sagen die Wettbüros? Die sehen die Dinge sowieso ganz anders:

  1. Schweden: „Euphoria
  2. Russland: „Party For Everybody
  3. Dänemark: „Should’ve known better
  4. Serbien: „Nije Ljubav Stvar
  5. Italien: „L’Amore è Femmina
  6. Vereinigtes Königreich: „Love Will Set You Free
  7. Spanien: „Quédate conmigo
  8. Deutschland: „Standing Still
  9. Irland: „Waterline
  10. Norwegen: „Stay

Bleibt noch die Auflistung der Länder, die weder in der einen noch in der anderen Liste vorkommen:

Ach ja, falls jemand Probleme mit den verlinken Videos hat, könnten unter Umständen diese beiden Kanäle helfen: ESC2012 auf Vimeo und Eurovision auf YouTube. Die aktuellen Wettquoten sind hier zu finden.

Lecker Erdbeeren

Feine Sache, so ein Erdbeersonntagnachmittag auf der Terrasse! Von Oliver kamen Erdbeeren und Terrasse, wir haben Mehlspeisen mitgebracht. Schön wars! Nächstes Mal gibt’s Pizza.

Neues Büro, neues Glück

Was macht man, wenn man mal einen Tag Pause von der Arbeit haben will? Richtig, man übersiedelt. Neues Büro, neues Glück.

Es zieht mich von der Oberen Donaustraße zurück in die Lassallestraße, wo ich ja früher viele Jahre abgesessen hab. Zwar ist es, wie hier mittlerweile schon fast üblich, ein großes Büro (das ist tendenziell schlecht: Lärm), aber es ist unterm Strich schon eine Verbesserung. Bessere Erreichbarkeit, mehr Infrastruktur rundummen (Apotheken! Apotheken!), eine lieblichere Kantine, Fenster, die man öffnen kann, …

Interessant: Ich bin, wenn ich mich richtig erinnere, vor ca. 10 Jahren mit drei Übersiedlungskartons in die Lassallestraße eingezogen. Im Lauf der Zeit sinds weniger und weniger geworden - jetzt brauch ich nur mehr einen halben Karton für mein Zeugs. Wahrscheinlich hab ich so viel erledigt in der Zwischenzeit. *gg*

Sweeet! Liwanzen @ Schwabl

Hach! Endlich haben wirs geschafft, Amy, Raini und Wolfi zum Schwabl zu vazahn. Das hat mir nicht nur den ersten ernstzunehmenden Mayor-Titel auf Foursquare eingebracht, sondern auch einen sehr unterhaltsamen Abend. Wir hatten allesamt rote Augen und Bäckchen vom vielen Lachen … mir hat auch schon ein bißchen der Hals weh getan. 🙂

Selbstverständlich war das Essen allerfeinst. Wir wissen jetzt, daß die immerzu hochgelobte Esterházy-Torte tatsächlich selbst gemacht wird dort. Außerdem hatten wir das Glück, die berühmten Liwanzen auf der Tageskarte zu finden. Was Leichtes halt zum Abschluß. Rainer war so freundlich, uns nachher das Rezept vorzulesen. Danke auch dafür. *gg*

Was soll ich sagen? Als nächstes gibts Curry!

Apple iPhoto: Alles nur geklaut?

Lizenzverstöße bezüglich der Nutzung von Kartenmaterial aus dem OpenStreetMap-Projekt (OSM) sind ja nun wirklich nicht Neues mehr: Schon die Wiener Linien haben 2011 ihr qando-Programm für Featurephones mit Karten von OSM bestückt und dabei die Verpflichtungen aus den Lizenzbedingungen schlicht „vergessen“ (siehe dieser Artikel).

Jetzt hat diese seltsame Vergeßlichkeit ausgerechnet ein Unternehmen heimgesucht, das ansonsten bei Themen wie Lizenzen oder Urheberrecht keine Ausreden gelten läßt: Apple.

Laut mehreren Medienberichten und einem Blog-Eintrag der OpenStreetMap Foundation nutzt der US-amerikanische Konzern veraltetes Kartenmaterial von OSM für sein Programm iPhoto. Daß Apple die Daten ohne Rücksprache mit dem OSM-Projekt einfach abgezogen und weiterverwendet hat, ist in diesem Zusammenhang maximal unhöflich, aber nicht weiter bedenklich. Die Daten sind ja offen und genau dafür gemacht. „Offen“ bedeutet aber noch nicht, daß es kein Urheberrecht und keine Lizenzbedingungen gibt. OSM verlangt von allen, die das Datenmaterial nutzen,

  • daß ein Hinweis wie Map data (c) OpenStreetMap contributors die Quelle angibt und
  • daß ein Verweis auf die derzeit noch verwendete CC-BY-SA-Lizenz die Nutzungsbedingungen offenlegt.

Apple tut nichts davon. Die Quelle nicht anzugeben ist dabei die eine Sache. Wesentlich schlimmer ist, die CC-BY-SA-Lizenz zu ignorieren. Diese besagt nämlich, daß das Kartenmaterial nur dann mit iPhoto veröffentlich werden darf, wenn eventuell von Apple vorgenommene Änderungen, Ergänzungen und sonstige Verbesserungen unter der gleichen oder einer vergleichbaren Lizenz wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Dieser letzte Punkt ist besonders interessant: Auf dasfaschblatt.at erklärt nämlich ein Forum-User, daß Apple das Kartenmaterial durchaus aufgefettet und vor allem für China umfangreiche Ergänzungen vorgenommen hat. Das ist alles legal und in Ordnung so, sofern diese Änderungen ebenfalls offen zugänglich gemacht werden und dabei unter einer Lizenz stehen, die die gleichen Rechte einräumt wie die CC-BY-SA. Genau das ist by Apple (derzeit noch) nicht der Fall. (Ich bin mir übrigens auch nicht sicher, inwieweit die Wiener Linien dieses Lizenzproblem tatsächlich gelöst haben: Zwar ist in qando mittlerweile ein Hinweis auf die Herkunft der Daten zu sehen. Ob es aber Änderungen am Kartenmaterial in Form von Haltestellen, POIs etc gibt und inwieweit diese öffentlich gemacht wurden, ist unbekannt. Nur darauf kommt es aber an.)

Es gibt zwei mögliche Erklärungen für diesen Lizenzverstoß bei Apple: Entweder sie sind einfach nur unsagbar blöd und wußten nicht, daß man OSM-Daten nicht einfach so verwenden darf. Oder aber sie sind bösartig raffiniert, lassen sich auf eine längere Diskussion mit dem OSM-Projekt ein … und ziehen dann eine Lösung aus dem Hut, die schon bei ihrem Kampf gegen die WebKit-Mutter KHTML geholfen hat: die Lizenzbedingungen nämlich rein formal zu erfüllen, ohne daß jemand etwas davon hat.

Ich tippe auf Variante zwei und hab auch eine Idee, wie das funktionieren könnte. Geheimnisvoll erscheint ja: Warum hat Apple veraltetes Kartenmaterial aus dem Jahr 2010 als Grundlage herangezogen? Warum nicht die aktuellen Daten aus 2012? Eine mögliche Antwort: Man wußte ganz genau, daß man irgendwann die durchaus wertvollen Ergänzungen herausrücken müssen würde. Man wollte nur sichergehen, daß das OSM-Projekt zu dem Zeitpunkt, zu dem das passiert, möglichst wenig damit anfangen kann. Ergänzungen des 2012er-Datenbestandes lassen sich 1:1 in die OSM-Daten einarbeiten und stehen somit allen OSM-Benutzern (unter anderem den Wiener Linien und Foursquare) zur Verfügung. Ergänzungen, die Apple auf Basis des längst veralteten 2010er-Bestandes vorgenommen hat, sind schwierig zu verarbeiten: Auch der OSM-Bestand wurde ja zwischenzeitlich weiterentwickelt, man kann das neue Apple-Material nicht einfach „drüberschreiben“. Pro forma wird Apple also irgendwann lizenzkonform alles rausrücken können und dabei genau wissen, daß niemand etwas damit anfangen kann. Das hat schon bei WebKit funktioniert: Die Browser-Engine wurde von Apple auf Basis des freien KHTML-Projekts entwickelt. Lizenzkonform hat Apple auch die selbst vorgenommenen Änderungen wieder öffentlich gemacht, allerdings bewußt so spät und in so unhandlichen Brocken, daß KHTML davon nie wieder profitieren konnte.

Ein positives Beispiel, wie andere Firmen die Zusammenarbeit mit OSM handhaben, ist übrigens Microsoft. Die Firma aus Redmont hat Luftbilder zur Verfügung gestellt, die für die Verbesserung von OSM genutzt werden konnten, und bringt sich auch mit Software-Tools zur einfacheren Bearbeitung der Karten ein. Wieder eins der vielen Beispiele, bei denen Microsoft die freundlichere Alternative ist.

ESC 2012: Wettquoten und Favoriten

Neue Songs, neue Favoriten, erste Wettquoten: Zu etwas mehr als 50% kennen wir jetzt die Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2012. Bisher ist nichts wirklich Großartiges dabei, aber die Tabelle meiner persönlichen Favoriten hat sich wieder leicht verschoben:

Rang Land Interpret Song
1 Israel Izabo Time
2 Frankreich Anggun Echo (You and I)
3 Island Gréta Salóme & Jónsi Mundu Eftir Mér
4 Schweiz SinPlus Unbreakable
5 Norwegen Tooji Stay

6 Irland Jedward

Waterline

7 Deutschland Roman Lob Standing Still
8 Mazedonien Kaliopi Crno i belo
9 Bulgarien Sofi Marinova I Love You So Much
10 Italien Nina Zilli Per Sempre

Wie angekündigt ist Israel ganz oben eingestiegen, dafür hab ich Dänemark rausgeschmissen. Das ist insofern interessant, als die ersten Wettquoten Dänemark an erster Stelle sehen. Auf den Plätzen 2-5 folgen bei den Buchmachern Irland, Norwegen, Deutschland und Zypern. (Österreich übrigens liegt auf einem unerfreulichen 16. Platz, bei dem nichtmal der Einzug ins Finale gesichert wäre.)

Zum trotzdem Anhören hier noch die Links auf Beiträge, die (noch?) nicht unter meinen persönlichen Favoriten sind:

Kann man sich noch auf etwas freuen? Ja. Russland scheint wieder großes Theater machen zu wollen und läßt in seiner nationalen Vorausscheidung unter anderem Dima Bilan antreten. Serbien schickt Željko Joksimović, der bisher immer Überdurchschnittliches abgeliefert hat. Mal sehen, auf welchem Platz die in meinen Charts einsteigen. 🙂