Einfach A1 ;)

Jetzt ist es raus. Was ich in den letzten Monaten nicht mal meinen Freunden und meiner Familie erzählen durfte, wurde auf A1.net und auf der neuen Seite einfachA1.net vorgestellt:

Neue Marke, neues Logo, neues Feeling, neues Glück. 😉

Ehrlich? Ich beginne die neue Marke und ihr Logo (oder besser: ihre Logos) zu mögen. Die Graffiti-Variante hats mir angetan, aber auch die anderen haben ihren Charme. (Siehe Übersicht hier.) Klar: Geschimpft wird immer im Internet. Erinnert mich an die Einführung des bisherigen Telekom-Logos. Auch dafür hagelte es ja damals nur Hott und Spohn. Jetzt trauern ihm alle nach - weil es vertraut wurde und für gute Leistung stand. Genau das wird mit dem neuen A1 auch passieren. Woher ich das weiß? Weil ich weiß, was noch kommt. 😉

Nokia N9/N950/…: Das Dilbert-Phone

… this is truly a DILBERT(tm) moment. So kommentieren User die neuen Infos zum geplanten N900-Nachfolger. Es zeichnet sich nämlich ab:

Das vor wenigen Tagen in einem Video aufgetauchte Gerät ist eigentlich Elektroschrott vom letzten Jahr. Es wurde bereits 2010 produziert (wahrscheinlich in der Stückzahl, die Eldar Murtazin als „Verkaufsziel“ mißinterpretiert hat). Die Markteinführung wurde aber kurzfristig abgesagt, seither liegen die Geräte im Lager. Jetzt wurden sie hervorgeholt, abgestaubt und werden an Entwickler verteilt. Weil das ganze auch in Amerika passiert, war die FCC-Genehmigung notwendig.

Tatsächlich käuflich erhältlich sein wird aber ein neu entwickeltes Modell. Es ist natürlich wieder mal schneller und dünner. Gemunkelt wird von einem ST-Ericsson U8500 Dual-Core Prozessor im GHz-Bereich und einem HD-Display in der Größenordnung von 1280×720. Das ist ja nett. Aber - und hier naht Dilbert! - im Gegensatz zum genialen „Developer Device“ auf dem Video wird das neue Pfitschipfeil-Gerät keine Hardware-Tastatur haben. Und worauf schreib ich jetzt meine Blog-Einträge und Mails, Ihr Vollkoffer? Wozu zwei Prozessor-Kerne, wenn ich mir bei der Eingabe einer URL schwer tu? Himmelherrschaft! Diese Marketing-Heinis kriegen auch wirklich gar nix gebacken.

Infos übrigens von zehjotkah hier bei meetmeego.org und hier im Maemo-Forum.

Nokia N9/N950/… : Ich bin so billig!

Da stellt irgendwer ein Video von 52 Sekunden ins Netz, auf dem das Gerät (wie auch immer es heißen wird) noch nicht mal ordentlich zu sehen ist … und ich krieg Kaufrausch. Ich bin eine billige Gadget-Nutte, die auf die ausgelutschtesten Marketing-Tricks reinfällt. Ah! Was für ein Gefühl!

Da! Da ist das Video:

Nokia N9 Teaser Advertisement

Was auch immer darauf zu sehen ist, ich muß es haben. 😉

Weil wir grad dabei sind: Was ist darauf wirklich zu sehen? Die Gerüchteküche brodelt über. Die einzige gesicherte Information in dem ganzen Chaos: Nokia hat den intern als RM-680 bezeichneten Nachfolger des N900 bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC zur Genehmigung eingereicht. Als Betriebssystem kommt der unter dem Codenamen „Harmattan“ entwickelte Nachfolger von Maemo 5 zum Einsatz. Dieses OS ist zwar in vielen Punkten kompatibel zu MeeGo, ob Nokia den Namen MeeGo aber verwenden darf oder will, ist nicht bekannt. Gerüchte behaupten weiters:

  • Das Gerät wird entweder als N9 oder als N950 auf den Markt kommen und ist das letzte GNU/Linux-basierende Gerät von Nokia.
  • Das Gerät wird entweder als N9 oder als N950 auf den Markt kommen und ist nur für Entwickler gedacht. Danach kommt noch ein zweites Gerät (vielleicht ohne Tastatur), das eher den Massenmarkt ansprechen soll. Dieses ist dann das letzte GNU/Linux-basierende Gerät von Nokia.
  • Microsoft kauft die Handy-Sparte von Nokia. Keiner weiß, wie’s weitergeht.
  • Das Gerät wird entweder als N9 oder als N950 auf den Markt kommen und ist nur für Entwickler gedacht. Danach kommt noch ein zweites Gerät (vielleicht ohne Tastatur), das eher den Massenmarkt ansprechen soll. Abhängig vom Verkaufserfolg dieses zweiten Gerätes wird zum Jahreswechsel 2011/2012 ein weiteres Modell auf GNU/Linux-Basis erscheinen.

Alles JwJ. Haben will! Haben will! Haben will! Haben will! („Aber Du wirst nachher gleich wieder das nächste Spielzeug haben wollen, Ossi.“ - „Ja, ich weiß!“)

ESC 2011: Der Sieger ist Irland

Wer glaubt, daß der Eurovision Song Contest nur einen Sieger hat, der irrt. Jährlich werden zusätzlich auch die Marcel Bezençon Awards vergeben.

Dabei handelt es sich um drei verschiedene Preise: Die beim ESC akkreditierten Journalisten vergeben den „Press Award“, die Komentatoren den „Artistic Award“ für den besten Künstler und die Komponisten der Final-Songs den „Composer Award“ für die beste Komposition.

Die Preise gingen heuer an Finnland (Press Award), Frankreich (Composer Award) und Irland (Artistic Award).

Wem das noch nicht genug ESC-Sieger sind: Auch in Australien wird der Song Contest jährlich ausgestrahlt. Auch dort stimmen die Zuseher ab. Sieger in Australien wurde ebenfalls Irland. Nadine Beiler schnitt in Australien etwas schlechter ab als in Europa: nur Platz 20. (So viel zum Thema „die Oststaaten nehmen uns die Punkte weg“.)

Meine Voting-Sheets in Schleswig-Holstein

Tja. So ist es. Da les ich die ESC-Artikel in den Blogs von Leuten, die ich persönlich so überhaupt nicht kenn … und was seh ich? Käseigel und meine eigenen Voting-Sheets! 😉 *stolzbin*

Tja, das ist halt nicht nur das Wunder der Eurovision, sondern auch das Wunder des Internets. Ich machs, er druckts, ich sehs … schon irgendwie spooky auch. In ein paar Jahren werd ich noch per TCP/IP den Käseigel plündern können über irgendeine „App“ - vorausgesetzt, ich bekomm das Passwort für die Privatparty. 😉

Das Wunder der Eurovision

Es ist immer wieder beeindruckend: Wochen vor dem ESC-Finale geistern Wettquoten, Google-Vorhersagen und „Expertenmeinungen“ von „Musikjournalisten“ durchs Netz, die uns die Favoriten aufzählen und die Sieger vorhersagen wollen. Und dann, wenn in der Finalshow die Punkte aus allen Teilnehmerländern reinkommen, steht ein Land auf und marschiert durch. Da kann man geographisch-kulturell bedingte Punkteschiebereien da oder dort entdecken - egal. Der Sieger hat immer ganz Europa hinter sich. Das war 2009 so, das war 2010 so und auch heuer wieder richtet sich der ganze Kontinent auf einen Song aus. Kaum ein Land, von dem Running Scared nicht ein paar Punkte eingeheimst hätte.

Tatsächlich gehörte Aserbaidschan übrigens ebenfalls zu den Favoriten, auch wenn es erst sehr spät am Radar der ESC-Auguren aufgetaucht ist. Die letzten Wettquoten reihten es auf Platz 3. Andere Länder, denen Chancen auf den Sieg eingeräumt worden waren, kamen weniger gut weg:

  • Estland (vorletzter Platz im Finale)
  • Israel (im zweiten Semifinale ausgeschieden: Platz 15 von 19)
  • Norwegen (im ersten Semifinale ausgeschieden: Platz 17 von 19)
  • Armenien (im ersten Semifinale ausgeschieden: Platz 12 von 19)
  • Finnland (21. Platz im Finale)
  • Frankreich (15. Platz im Finale)
  • Irland (8. Platz im Finale)

Interessant, daß die meisten dieser eher erfolglosen „Favoriten“ sehr altbackene Kost serviert haben. Estland, Norwegen, Israel, … das waren alles klassische Song Contest Lieder, denen man angemerkt hat, daß sie ausschließlich für den ESC konstruiert wurden. Das löst offenbar bei Beobachtern noch den Reflex aus, die Chancen hoch einzustufen. Das Publikum sieht das anders. Italien auf Platz 2, damit zum Beispiel hatte niemand gerechnet. Die Buchmacher sahen Madness of Love auf dem drittletzten Platz!

Übrigens: Eigentlich gewonnen hat dann doch Schweden, nicht Aserbaidschan. Der Preis, um den sich Ell und Nikki auf der Bühne so herzig gezankt haben, geht an die Komponisten und nicht an die Sänger. So steht z.B. die Trophäe für „Satellite“ nicht bei Lena am Kaminsims, sondern bei Julie Frost in Los Angeles. Die Preis 2011 für „Running Scared“ geht an den Schweden Stefan Örn (Bild), der das Siegerlied gemeinsam mit Sandra Bjurman und Iain Farquharson geschrieben hat. Die aserbaidschanische TV-Station İTV hat ihm freundlicherweise ein Ticket für Düsseldorf gelöst, das war alles.

ESC 2011: Unser Voting

… und so sehen die Ergebnisse unserer kleinen, aber feinen Song-Contest-Party 2011 aus:

Rang Land Song Punkte
    Interpret  
1 Bosnien &
Herzegowina
Love in
Rewind
20
    Dino
Merlin
 
1 Italien Madness Of
Love
20
    Raphael
Gualazzi
 
3 Finnland Da Da
Dam
18
    Paradise
Oskar
 
4 Rumänien Change 17
    Hotel FM  
5 Irland Lipstick 16
    Jedward  
6 Aserbaidschan Running
Scared
15
    Ell/Nikki  
7 Dänemark New
Tomorrow
14
    A Friend  
7 Litauen C’est ma
vie
14
    Evelina
Sašenko
 
7 Schweden Popular 14
    Eric
Saade
 
7 Moldau So Lucky 14
    Zdob şi
Zdub
 
11 Griechenland Watch My
Dance
13
    Loucas Yiorkas feat.
Stereo Mike
 
11 Frankreich Sognu 13
    Amaury
Vassili
 
11 Slowenien No One 13
    Maja
Keuc
 
14 Schweiz In Love For a
While
12
    Anna
Rossinelli
 
15 Island Coming
Home
11
    Sjónni’s
Friends
 
15 Georgien One More
Day
11
    Eldrine  
17 Ungarn What About My
Dreams?
10
    Kati
Wolf
 
17 Estland Rockefeller
Street
10
    Getter
Jaani
 
17 Russland Get You 10
    Alexej
Vorobjov
 
17 Vereinigtes
Königreich
I Can 10
    Blue  
21 Deutschland Taken By a
Stranger
9
    Lena
Meyer-Landrut
 
22 Spanien Que Me Quiten Lo
Bailao
7
    Lucía
Pérez
 
23 Ukraine Angel 5
    Mika
Newton
 
23 Serbien Čaroban 5
    Nina  

Hätte mein vom finnischen Oskar verblendeter Co-Juror Aserbaidschan nicht völlig ignoriert (dem er nur 5, ich dagegen 10 Punkte gegeben habe), wärs gar nicht so übel ausgefallen. Wie bei uns Italien als Sieger (ex aequo mit Bosnien & Herzegowina) fest stand, dachte ich mir ja: Das wird nie was. Zweite sind sie geworden und damit die eigentliche Sensation des ESC 2011.

Apropos Bosnien & Herzegowina: Um die tuts mir ja ein bißchen leid. Denen hätt ich einen besseren Platz vergönnt als den sechsten, den sie schlußendlich eingefahren haben. Und auch Rumänien wär weiter vorne besser aufgehoben gewesen. Naja. Die jungen Leut halt. 😉

Jetzt muß mir nur noch jemand erklären, wie so ein entsetzlich mieses Lied wie das der Ukraine auf dem 4. Platz landen kann, dann geh ich schlafen.

Los geht’s

Noch eine kleine Träne verdrücken in Gedenken an die Türkei, die heute leider nicht dabei sein darf, obwohl sie den Sieg verdient hätte… und dann: Gläser füllen, zuprosten, Paaartyyy! Song Contest! Eurovision! 😉

Leichte Küche, Blut und Song Contest

Mhm. Leichte Küche gestern am Abend. Zuerst ein lieber kleiner Drink auf der Terrasse (heftig verletzt hab ich mich dabei), dann läcka Rippsche und Kaiserschmarrn - der berühmte Klassiker aus dem metabolic Balance Programm.

Irgendwann dazwischen ist Rainer umgekippt und wurde in bewußtlosem Zustand nackt auf dem Boden drapiert, was uns alle zu heftigen Lachkrämpfen hingerissen hat. Hach! Es ist doch immer wieder schön, wenn jemand was über die Rübe kriegt und sich dann benommen zum Narren macht vor allen anderen! 😉

Daß der ganze Abend nonstop mit den Songs des heurigen Eurovision Song Contest beschallt wurde, hat der Seele zusätzlich gut getan. (Noch dazu, wo wir die CDs dann als nettes Präsent mit nach Hause nehmen durften.) Eine wunderschöne Einstimmung auf das große Ereignis heute!