Ovi: The Real Tuesday Weld

Seit Ovi Music DRM-frei, daher also auch für mich nutzbar ist, stöber ich immer wieder gerne im legalen Musikangebot rum. (Nein, ideologisch einwandfrei ist es noch nicht: Die verkaufen dort nach wie vor nur MP3-Files.)

Wie auch immer: Heute wollte ich mir die wunderbar 80er-Jahre-mäßige Coverversion meines Lieblings-ABBA-Songs „The Day Before You Came“ von Blancmange runterholen. Tippst Du „The Day Before You Came“ - staunst Du! Daß es da mittlerweile so viele Coverversionen gibt, wußte ich nicht. (Hätt ich aber wissen können: „The Day Before You Came“ ist trotz des 1982 bescheidenen Chart-Erfolges einer der bei Fans beliebtesten ABBA-Songs überhaupt.)

Wo war ich? Ja: Tippen und staunen. Neben Blancmange (deren Version man sich vor allem als Video unbedingt reinziehen muß!) gabs da noch eine Fassung von The Real Tuesday Weld. Die hat wirklich was! Anhören kann man sie auf YouTube, kaufen hier bei Ovi. Ich schätz ich weiß jetzt, was mich auf der mir bevorstehenden Taxifahrt vor der Knallerei schützt. 😉

N900 führt Amazon Verkaufsliste an

Nicht schlecht für ein experimentelles Nischenprodukt (siehe Step 4 of 5), das noch dazu über ein Jahr alt ist:

Amazon hat gestern die am häufigsten verkauften, am häufigsten gewünschten und am häufigsten als Geschenk versendeten Artikel des Jahres 2010 bekannt gegeben. In der Disziplin „am häufigsten als Geschenk versendet“ gewinnt in der Kategorie „Wireless“ (dort fallen alle Mobiltelefone rein) das Nokia N900. Gut gemacht, altes Mädchen!

Interessant: Tatsächlich am häufigsten verkauft in der Kategorie „Wireless“ wurde das Samsung Captivate. Das bestätigt die von Experten seit langer Zeit geäußerte Meinung, daß die Schlacht um Platz 1 in der Smartphone-Branche nicht zwischen Nokia und Apple oder Nokia und Google ausgetragen wird. Samsung ist der im Moment stärkste Konkurrent der Finnen. Im gesamten Telefonmarkt liegt Samsung bereits auf Platz 2, bei den Smartphones noch auf Platz 4. Dabei hat Samsung aber einen Trumpf im Ärmel: Das hauseigene Betriebssystem Bada hat in nur sechs Monaten einen Marktanteil von 2% errungen und läßt damit Apples iOS oder Googles Android deutlich hinter sich (bezogen auf deren Markanteile nach jeweils einem halben Jahr). Ich bin gespannt, wie sich Samsung 2011 entwickelt.

Mit dem C7-00 ins neue Jahr

Was steckt da kurz nach Weihnachten in meinem Briefkasten? Ein überraschend leichtes Päckchen von Amazon. Innendrin ein fast lächerlich dünnes Stück Handy mit dem aktuellen Symbian-Betriebssystem von Nokia: Das C7-00 ist die Mittelklasse im derzeitigen Angebot. Mit rund € 300,- (incl. Versand) deutlich günstiger als das N8-00, aber teurer als das Billigmodell C6-01, dem man dafür auch nur einen sehr kleinen Bildschirm und keinen UKW-Sender spendiert hat.

Worauf muß ich jetzt beim C7-00 verzichten im Vergleich zum „Hero“ N8-00? Es fehlen ein paar Media-Codecs, es gibt kein HDMI-out (wohl aber den üblichen analogen TV-Ausgang), das Gehäuse ist kein anodisiertes Aluminium … Vor allem aber: Die Kamera ist das klassische Billig-Handy-Teil und macht nur eher klägliche Fotos.

Als Betriebssystem läuft Symbian^3 in all seiner Pracht - an die ich mich erst gewöhnen muß. Viele optische Ähnlichkeiten mit Maemo und dann doch ganz andere Bedienkonzepte. Keine Hardware-Tastatur, leider nur ein kapazitiver Touchscreen… Da merkt man auch, wo gespart wurde.

In Summe ist es ein geiles Teil und vor allem höchst erschwinglich für jemanden, der eigentlich nur mal mit Symbian^3 spielen will. (Abgesehen davon, daß es ja eh vom Christkind kam.) Mal sehen, was ich in ca. einer Woche zu loben und zu meckern habe. 😉

Christkindlmarkt

Ich bin ja an sich nicht so der Freund weihnachtlichen Gezaubers. Ich bin auch kein Freund frischer Luft. Kälte mag ich erst recht nicht. Daß Helena uns heute aber zum Christkindlmarkt beim Napoleon-Denkmal verschleppt hat, war keine schlechte Idee. Lebkuchen gabs und Bratkartoffeln und Nettes zum Ansehen. 😉

Sweet!

Einweihungsessen

Zwischen „Einstiegsgag“ (irre!) und dem Eierlikör- Bunbury-Medley zum Schluß erstreckte sich ein beeindruckender und kurzweiliger Abend mit Heimkino, Staubsauger, dem unverzichtbaren Mauve, einer Dschungeldusche und jeder Menge guten Essens. Und: What a scene! What a joy! What a lovely sight! Toll ist es geworden. So ein kleines bißchen Hand Anlegen an die Wohnung zahlt sich schon aus.

Frühstück im Zug

Proppenvoll hin oder her: Die Versorgung klappt. Es gibt Frühstück mit von allem etwas. Zugfahren in der Früh hat was. 😉

Railjet: Voll?!

Unglaublich: Im Railjet nach Linz ist alles voll. Ein einziges Mal bin ich locker und spontan und hab keinen Sitzplatz reserviert… Und jetzt das. In den hinteren Zugteil hat man mich erst gar nicht einsteigen lassen, weiter vorn ist sogar die Premium-Class proppenvoll. Um diese Uhrzeit! Was zum Henker machen diese Menschen alle hier? Müssen die nicht einkaufen heute?

Weihnachtsfeier

Zwar sind die Zeiten vorbei, als ich noch zur Eröffnung der Weihnachtsfeier höchstselbst das Mikrofon schwingen mußte… aber auch die darauffolgende Ruhephase ist zu Ende, während der ich dem Trubel überhaupt fernbleiben durfte. Meine Anwesenheit heuer ist wieder ausdrücklich erwünscht, also baumelt die fünf Jahre alte Weihnachtsmann-Krawatte um meinen Hals (es begrapschen mich immer noch alle deswegen) und ich jage den Schoko-Desserts hinterher. So wie’s aussieht kein Table-Dance dieses Jahr. Schade. War eine nette Idee damals. 😉

Wolfgang 2010

Wie schon 2005 gabs auch heuer das Wolfgang-Überraschungsfest, und wie schon 2005 war die Überraschung auch dieses Jahr keine mehr. Was absolut gar nichts dran geändert hat, daß es ein sehr schöner, unterhaltsamer Abend mit gutem Essen, bitterbösem Geläster und (trotzdem) einigen Geheimnissen wurde.

Für mich persönlich wars eine Rückkehr in frühe Jugendtage: Feste mit Menschen, die arte statt „Wetten Dass“ schauen, trotzdem Sendungen wie „Project Runway“ in- und auswendig kennen - … Very inspiring! Fierce! 😉

Ich jedenfalls freu mich auf 2015. Irgendwann muß es ja mal klappen mit der Überraschung. *gg*

Bar, Restaurant, Catering: Motto

Wie jedes Jahr um diese Zeit ziehts uns ins Motto. Gleichbleibend gutes (wenn auch stets zu kaltes) Essen, gleichbleibend reizende Bedienung (keine Spur zu kalt), gleichbleibend scheußliche Inneneinrichtung. Neu: Den an der Decke fix eingemauerten Föten haben sie jetzt plattgefahrene Hendln angeklebt. (Es gibt auch reichlich Geflügel auf der Karte. Ich hatte Ente.)

Irritierend: Der Kellner ist mit mir per Sie. Das ist mir dort noch nie passiert - und auch ihm nicht, denn die anderen Gäste rundherum werden nach wie vor geduzt. Naja … Das mit den 10% Trinkgeld ist ja auch nur so eine unverbindliche Empfehlung, junger Mann, gell?

Übrigens gilt die alte Faustregel nicht mehr, wonach man am besten um 19:00 kommt und um 20:00 Uhr geht, um dem ganzen Agentur- und Consultingpack zu entkommen. Man muß jetzt deutlich vor 19:00 Uhr dort sein und hat beim Schokomousse dann trotzdem noch genau die Leut am Nebentisch, für die der liebe Gott den nassen Fetzen erschaffen hat.

Seis drum: Wir hatten mordsmäßig viel Spaß, haben das Essen und das geschmackvolle Personalarrangement genossen und freuen uns aufs nächste Mal.