Pizza, Conny, Daniel

War ja auch wieder mal Zeit: Daniel und ich haben monatelang keinen Termin fĂŒr ein Abendessen zu viert zusammengebracht. Dann hat Conny das ganze in die Hand genommen und in ziemlich kurzer Zeit (und fast ohne Umwege *gg*) den Termin koordiniert. Frauen eben, was soll man sagen. 😉

Die Pizzeria Casa Piccola am Hernalser GĂŒrtel (Achtung! Verwechslungsgefahr! Es gibt noch zwei andere mit gleichem Namen) hat zwar keine Homepage, auf die man verlinken könnte, aber gute Pizzas. Außerdem gabs unglaublich lustige Geschichten rund um Spongebob: Erstaunlicherweise leitet der Schwamm nĂ€mlich zu fast jedem nur denkbaren Thema ĂŒber. Irgendwelche „Laute-Musik-Festivals“, Badezimmereinrichtung, mein Morgengrant, Daniels Abendgestaltung, alles hat irgendwie immer mit der Unterwasserwelt von Bikini Bottom zu tun. (Ich bin ĂŒbrigens Taddel. Ich liebe Taddel. Taddel ist mein Role Model.)

Nebenbei erfĂ€hrt man: Conny hat seit Anfang JĂ€nner ein Blog! Das Lesen meiner Maemo-BeitrĂ€ge hat sie dazu ermuntert, es auch zu versuchen. (OK, eigentlich, so hat sie mir gestanden, treibt sie sich derzeit mehr auf des Schlossers Seiten rum. Das ist sicher nur eine Phase, Conny, das geht vorbei.) NatĂŒrlich wurde die Adresse gleich am N900 abgespeichert und ist ab sofort hier verlinkt.

Weniger erfreulich: Mein Mobiltelefon ist eingefroren. Also nicht im Sinne von KĂ€lte und Eis, sondern im Sinne von „bleibt beim Einschalten hĂ€ngen“. Ich hab das Programm qando im Verdacht: Das ist mit nĂ€mlich unmittelbar zuvor abgestĂŒrzt. Schockschwerenot! Es war den ganzen Abend trotz verschiedener Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht wiederzubeleben und blieb schließlich in seine Einzelteile zerlegt neben dem Pizzateller liegen. Trauriger Anblick. 🙁

Ganz lieb: Daniel hat mich heimgefĂŒhrt und Conny hat meinen langen Haxen den vorderen Sitzplatz ĂŒberlassen. Vorbildlich. Jetzt sitz ich im kuschelig Warmen, genieße die seltene Stille aus der Nachbarwohnung und - Conny, Daniel, aufmerken - hab mein Telefon auch wieder halbwegs zum Laufen gebracht, leider um den Preis eines fast vollstĂ€ndigen Datenverlustes:

Man muß das Ding ausschalten, dann die grĂŒne Taste, *, 3 und die rote Ein-/Aus-Taste fĂŒr einige Sekunden gleichzeitig gedrĂŒckt halten. Irgendwann springt das Ding an, verlangt den PIN und beginnt mit den Grundeinstellungen: Land, Datum, Uhrzeit â€Š Also, falls Euch das auch mal passiert - geht angeblich auf vielen S60-Telefonen so.

Mein erster Beitrag zu Maemo 5

FĂŒr frĂŒhere Maemo-Versionen gabs ja schon hin und wieder mal den einen oder anderen Software-Beitrag made by Oskar Welzl: an der deutschen Übersetzung von Vagalume hab ich mitgearbeitet, ein einfaches Debian-Paket hab ich fĂŒr Maemo angepaßt und den RSS-Reader von Nokia hab ich in einer optisch verĂ€nderten Form neu veröffentlicht.

Jetzt greift meine ungebrochene KreativitĂ€t auf Maemo 5 ĂŒber: Seit gestern steht die Version 0.2 von Map Buddy online. Das Programm holt sich Karten um den aktuellen Standort (oder eine frei wĂ€hlbare Adresse) aus dem Netz und lĂ€ĂŸt einen darauf dann nach GeschĂ€ften/Branchen suchen. Die EintrĂ€ge kann man sich detailliert ansehen, das GeschĂ€ft gleich anrufen oder als Kontakt ins Adressbuch ĂŒbernehmen; gelbe Seiten auf der Landkarte also.

Der Autor ist Pierre-Luc Beaudoin, und von mir stammt die deutschsprachige Übersetzung inkl. Paketbeschreibung fĂŒr den Programm-Manager. (Ich hasse es nĂ€mlich, wenn dort alle Programme nur auf Englisch beschrieben sind.)

Noch lebt Map Buddy nur in Extras-Devel (nicht zu Unrecht auch das „Devil-Repository“ genannt); noch ist Map Buddy fĂŒr User in Österreich von nur theoretischem Interesse, da Pierre-Luc Beaudoin Datenbanken mit vorwiegend nordamerikanischen Unternehmensinformationen anzapft. FĂŒr mich wars trotzdem interessant, daran zu arbeiten: Map Buddy benutzt zur Übersetzung das Transifex-Service fĂŒr Maemo. Transifex wird leider von viel zu wenigen Autoren genutzt, bietet aber fĂŒr hilfsbereite HeinzelmĂ€nnchen eine gute Übersicht, welche Sprachen noch fehlen, wo noch UnterstĂŒtzung notwendig ist. Praktische Idee.

Wenn jemand eine Datenbank mit sauberer API kennt, die Unternehmen in Europa zur VerfĂŒgung stellt: Pierre-Luc freut sich sicher. 😉

Fix: MMS fĂŒrs N900 nicht von, aber mit Nokia

Erstmals hat sich ein Nokia-Mitarbeiter zur Frage „MMS am N900“ geĂ€ußert:


 we have no intention of supporting MMS in Fremantle (Codename fĂŒr Maemo 5; Anm.) ourselves.

Es wird also keinen MMS-UnterstĂŒtzung von Nokia am N900 geben. Das war aber nur ein Nebensatz: Die eigentliche Neuigkeit ist, daß Nokia den Autor der MMS-Software fMMS, Nick LeppĂ€nen Larsson, in den Vatikan in die Nokia-Zentrale einlĂ€dt, mit ihm ein paar Tricks zur besseren (optischen und technischen) Integration seines Programms in die Plattform bespricht und ihn auch sonst rundherum unterstĂŒtzt. Kurzum: Nokia will die FunktionalitĂ€t MMS am N900 haben, hĂ€lt die Software fMMS fĂŒr eine taugliche Lösung dafĂŒr und denkt nicht im Traum daran, selbst einen Finger krumm zu machen. (Ganz stimmt das nicht: Die Finnen haben z.B. rausbekommen, daß fMMS „Andockstellen“ im Betriebssystem braucht, die ihm derzeit fehlen. Die haben sie bereits nachgeliefert.)

Gute Sache, das. So soll und muß offene Entwicklung auf so einer Plattform funktionieren. Es ist nicht das erste Mal, daß Nokia FunktionalitĂ€t fĂŒr Maemo aus Community-BeitrĂ€gen zusammenbaut. In manchen FĂ€llen hat das in der Vergangenheit sogar dazu gefĂŒhrt, daß die entsprechenden Codeteile fix ins Betriebssystem aufgenommen wurden. (Beispiele waren die Nutzung der MMC-Karte als Swap-Speicher am Nokia 770 und diverse Verbesserungen im Application Manager.)

Das ganze Posting von Quim Gil zum Nachlesen gibts hier.

Meine Nachbarin hat Besuch

Ich erzĂ€hls ja immer wieder gern: Seit vor ca. einem Jahr meine Nachbarin eingezogen ist, hab ich immer Unterhaltung. Ich weiß, wann sie krank ist. Ich weiß, welche Sorgen ihre Freunde haben. Ich weiß, wohin ihre Mutter auf Urlaub fĂ€hrt. Nein, ich habe kein Wort mit ihr gesprochen. Es ist nur â€Š wie soll ich sagen â€Š

Ich hab z.B. gestern einen Audio-Recorder am N900 ausprobiert. Einfach mal auf „Record“ gedrĂŒckt, um das User Interface zu sehen. Meine Nachbarin hatte Besuch. Das hier ist das Audiofile:

Meine Nachbarin.ogg

Meine Nachbarin.mp3

(Achtung: Am Anfang nicht zu laut aufdrehen, da ist viel Straßenbahn und Rauschen, aber bei ca. 00:50 wirds brutal.)

Und nur damit keine MißverstĂ€ndnisse aufkommen: Ich war in meiner Wohnung, sie in ihrer und es gibt keine offene VerbindungstĂŒr oder sowas. Das N900 stand bei mir am Couchtisch und hat nur aufgenommen, was man in meinem Wohnzimmer hört.

FrĂŒhstĂŒcksritual: Wieder neue N900-Firmware

Ich sag ja; Neue Maemo-Versionen gehören zu einem guten FrĂŒstĂŒck einfach dazu (siehe hier). Heute wieder: Version 2.2009.51-1 stand an. Das ist das „große“ Update - die Version, die seit Dezember von willigen Kunden getestet wird.

Ich hab noch nie so ein beeindruckendes Changelog gesehen. Um genau zu sein: Von Nokia hab ich eigentlich ĂŒberhaupt noch nie ein Changelog gesehen. Weder fĂŒr S60 noch fĂŒr Maemo. Gut, bei Maemo gabs immer wieder mal diese Tabellen, in denen man die Versionen der Systemkomponenten vergleichen konnte. Nur: Was nĂŒtzt das, wenn man nicht weiß, was nun genau der Unterschied zwischen BlueZ 4.53 und BlueZ 4.56 ist? Wenig. Diesmal kann ich genau nachlesen, was sich bei Bluetooth geĂ€ndert hat. Und gerade der Bluetooth-Stack hat mir meine erste große Freude beschert:

Die gelegentlichen Aussetzer bei A2DP haben ein Ende! Ich kann mit meinem christkindlichen BH-905 laut Chess hören, und kein lĂ€stiger Programmierfehler trĂŒbt das VergnĂŒgen. So schön! Außerdem: zarte AnsĂ€tze von UnterstĂŒtzung fĂŒr ein User Interface im Hochformat auch in Nokia-Applikationen, allerdings versteckt, undokumentiert und nur im Browser. (Nokia fĂŒrchtet sich vor dem Hochformat. Programme von Drittanbietern schwenken lustig zwischen Hoch- und Querformat hin und her. Nokias eigene Software nicht.)

Außerdem mit an Board: Verbesserungen im Mail-Handling (inklusive Exchange), verbesserte Performance bei Spielen mit 3D-Grafik, Beseitigung der gröbsten Fehler im Treiber der zweiten Kamera (die aber nach wie vor praktisch nutzlos ist) und eine Reihe von Maßnahmen zur VerlĂ€ngerung der Akku-Laufzeit. Ich liebe es.

Jetzt gilt es nur mehr abzuwarten, ob das Tempo gehalten wird. Bei frĂŒheren Maemo-Versionen waren Updates etwa im 2-Monats-Takt ĂŒblich. Die jetzige Firmware ist ebenfalls grob zwei Monate nach der ersten Release-Version entstanden. Mal sehen. NĂ€chstes Update im MĂ€rz?

DHL – das heißt leiden

DHL: Das ist ein finsterer, vereister Parkplatz irgendwo zwischen Wien und Aserbeidschan. In einem containerartigen Kabäuschen ganz am Ende wird man zunächst eine Weile ignoriert. Dann reagiert ein Männlein auf die Nennung meiner Paketnummer mit: Schauen wir mal. Vielleicht ist es ja doch irgendwo. Mein Vorschlag, für die Hauszustellung doch einfach einen Paketdienst oder die Post zu beauftragen, wenn man dazu offensichtlich logistisch nicht in der Lage ist, wird 2x ignoriert.

Note to self: Nie mehr wieder bestellen, was per DHL geliefert wird. (Zwei Stunden allein schon reine Fahrtzeit fĂŒr etwas, was man im Internet bestellt, damit man eben nicht aus dem Haus muß! Da ist der Weg von der Bushaltestelle zum DHL-GebĂ€ude und ĂŒber den Parkplatz und die sinnlose Wartezeit im Container noch gar nicht mitgerechnet.)

Gebt mir das Postmonopol zurĂŒck!

Ich hasse es. Kaum übersieht man beim bequemen Internet-Einkauf die Versandart, muß man schon zum DHL-Zentrum am Stadtrand tingeln. Eine Stunde hin, eine Stunde zurück. Das Postmonopol muß wieder her. Sofort!

Andererseits erlebt man auch Nettes. Durchsage in der U-Bahn: Es kommt zu einer Verzögerung wegen dem Vorderzuges. Nicht schlecht.

N900: Neue Firmware, Ovi Store und 
 TV-Fernbedienung!

War das heute ein aufregender Tag fĂŒr mein N900! 😉

Gleich zum FrĂŒhstĂŒck ein kleines Firmware-Update. Daß das so ganz nebenbei geht, ohne PC, ohne Datenverlust und ruckedizuckedi, das bin ich bei Maemo ja schon gewohnt. (Beim Verlinken auf den alten Beitrag stelle ich fest: Offenbar gehört das Updaten von Maemo zu meinen liebsten FrĂŒhstĂŒcksbeschĂ€ftigungen. *g*)

Beim Heimkommen dann die nĂ€chste gute Nachricht: Der Ovi Store ist endlich erreichbar. Noch scheints nicht ganz offiziell zu sein (der große „Ovi Store“ Shortcut am N900 selbst funktioniert noch nicht, das N900 ist noch kein auswĂ€hlbares GerĂ€t im Store), wenn man aber im Browser manuell „http://store.ovi.com“ eintippselt und sich einloggt, dann kann man so hĂŒbsche Dinge wie Wasserwaagen, glitzernde Disco-Kugeln, MĂ€dchen im Bikini (??) und neue Themen herunterladen. Einige der Spiele, die letztens bereits im Store gesichtet wurden, fehlen wieder - noch ein Hinweis darauf, daß er noch nicht offiziell eröffnet ist.

Der wirklich große BrĂŒller fĂŒr heute kommt aber wieder mal von der immer fleißigen maemo.org Community:

Es war mir bisher keinen eigenen Blog-Eintrag wert, aber die Fernbedienung fĂŒr meinen erst knapp 15 Jahre alten Fernsehapparat hat den Geist aufgegeben. Zwar ist die Multi-Kulti-Fernbedienung von aonTV ausreichend kompatibel fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch, ein paar Sonderfunktionen (wie z.B. das Ă€ndern des Bildformates) konnte ich in den letzten Monaten nur durch die Kombination mehrerer halbkompatibler Fernbedienungen aufrufen. Das hat jetzt ein Ende: Irreco nutzt den Infrarot-Port des N900 und lĂ€ĂŸt mich Fernbedienungen ganz nach eigenem Wunsch zusammenbauen. Zwar ist die BenutzeroberflĂ€che eine Zumutung und das ganze Programm mangels Bedienbarkeit und StabilitĂ€t noch im Katalog Extras-Devel. (Zur Erinnerung ein Wort von zehjotkah: 
 bloß da nicht reingehen, da geht Euer N900 ganz sicher kaputt.) Wenn mans aber mal hingebogen hat, ist es einfach eine Sache von Programm starten und Knopf drĂŒcken. Ganz simpel. Das bringt wieder Ordnung ins Fernbedienungs-Chaos.

Anglizismenphobie: Nokia verkauft jetzt TĂŒren

Man kanns auch ĂŒbertreiben, wenn man Anglizismen vermeiden möchte:

Nokia hat laut dem Bericht eines Maemo-Users erst in diesen Tagen die BenutzeroberflĂ€che des Ovi Store komplett ins Finnische ĂŒbersetzt. Dieser Übersetzung fiel auch der Name des Services selbst zum Opfer. Aus „Ovi Store“ wurde ein finnisches „Ovi Kauppa“. Daß Kauppa „GeschĂ€ft“ heißt, ist dabei nicht so sehr das Problem. Das Problem ist, daß Ovi das finnische Wort fĂŒr „TĂŒr“ ist. Der irritierte Finne sieht sich nun also online mit einem „TĂŒrengeschĂ€ft“ konfrontiert.

Nokia liebt patscherte Übersetzungen. Am N900 heißt die Kamera-Voreinstellung fĂŒr die Nahaufnahme von Personen nicht etwa „PortrĂ€t“, sondern „Hochformat“. Im Ovi Store lautete die deutsche Übersetzung fĂŒr die Programmkategorie „Utilities“ lange Zeit „öffentliche Einrichtungen“. Die lassen offenbar keine Muttersprachler zum Kontrollieren drĂŒber. Daß aber ausgerechnet in der finnischen Version so ein Lapsus passiert, ist schon extra fein. Das freut meine Ovi-gequĂ€lte Kundenseele. 😉

Synchronisieren: Bye Scheduleworld, Hello Mobical!

Das Synchronisieren von Kontakten und Terminen ist ja an sich schon eine heikle Sache. Richtig heftig wirds, wenn die beteiligten GerĂ€te bzw. Programme vom Hersteller nicht explizit „fĂŒreinander geschaffen“ sind, sondern sich einfach nur mal drauf verlassen mĂŒssen, daß die Gegenseite die Standards einhĂ€lt. Da kann das Leben schon sehr abenteuerlich sein. 😉

Mein Setup hat trotzdem einige Zeit erstaunlich gut funktioniert:

Der PC schickt Kontakte und KalendereintrĂ€ge an das Webservice Scheduleworld. Von dort holen sich das Telefon (Nokia 6110 Navigator) und die N8x0-Tablets die Daten wieder runter. FĂŒr eine echte Synchronisation in beide Richtungen war ich immer zu feig: Ich wollte nicht riskieren, meine Telefonnummern durch einen technischen Fehler zu verlieren. (Soll anderen Leuten ja passiert sein, gell?)

Seit ca. einem halben Jahr lĂ€uft das alles nur mehr mit viel Schieben und DrĂŒcken. Schweduleworld hat mal hier, mal dort Probleme. Der Klassiker dabei: Kontakte werden ohne Bilder synchronisiert. (Wenn man weiß, wie viel MĂŒhe ich mir mache, um das Web und alte Bilderordner meiner Platte nach 144×144 Pixel großen PortrĂ€ts meiner Lieben zu durchstöbern, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie sehr mich das Ă€rgert.) Außerdem ist die sogenannte „Web“-OberflĂ€che, die ich durchaus hin und wieder in Anspruch nehme, ressourcenfressender als das ganze MS-Office-Paket. Ganz zufrieden war ich also nie. Daß das alles dann auch noch $ 24,99 pro Jahr kostet, machts nicht besser.

Jetzt, nach dem Upgrade der Telefon-Firmware und der am PC verwendeten Synchronisationssoftware, ist endgĂŒltig der Ofen aus: Keiner der frĂŒheren Tricks funktioniert mehr, Kontakte landen endgĂŒltig nur mehr gesichtslos am Mobiltelefon. Es muß also eine Alternative zu Scheduleworld her.

Ovi von Nokia ist dabei die naheliegende Lösung, allerdings von einem Nokia-Telefon aus nicht zu verwenden. Auf meinen Hilferuf im Internet hin wurde mir Mobical empfohlen. Mobical ist gratis, eines der „Dauer-Beta“-Services im Netz und wird, so meine EinschĂ€tzung, wohl irgendwann das Zeitliche segnen. Bis dahin aber hat es sich meinen ersten Experimenten nach als ein Scheduleworld in jeder Beziehung ĂŒberlegenes Service erwiesen: Mobical hat eine gelungene Web-OberflĂ€che, Mobical ist kostenlos und (vor allem) Mobical funktioniert. Ich kanns (bisher) uneingeschrĂ€nkt empfehlen.

Bleiben zwei große Aufgaben zu lösen:

  1. Die Software syncEvolution am N900 installieren (siehe dieser Hinweis), damit das neue GerÀt bei dem ganzen Zirkus mitspielen kann.
  2. Weitere Bilder sammeln. Wer Einfluß darauf nehmen möchte, wie er bei mir im Mail-Client, im Chat und bei Telefonanrufen „aussieht“, sollte mir also einige vorteilhafte Fotos schicken, bei denen das Gesicht auch im Format 144×144 noch gut rĂŒberkommt. Bei Bedarf vermittle ich gerne einen genialen Fotografen. 😉