no.support@nokia.com

Ovi.com ist ein Quell steter Freude. Noch besser ist aber der Nokia „Support“. (Auch den hab ich ja bereits in der Vergangenheit hier gewürdigt.) Mein heutiges Erlebnis kurz erklärt: Meine Account-Settings bei Ovi.com stellen sich nach jedem Login um. Ich stell die Sprache auf „Deutsch“, verlasse Ovi, steig wieder ein, die Sprache im Account-Setup ist wieder „English“. (Wozu ich überhaupt eine Spracheinstellung setzen muß, wenn mein Browser ohnehin im http-request ausdrücklich deutschsprachige Inhalte anfordert, wollen wir hier nicht weiter diskutieren …)

Ich klicke also in Ovi.com auf den Link „Support“. Über einige Umwege werde ich zu einem Formular auf nokia.at weitergeschickt, in dem ich als Thema meiner Anfrage (Pflichtfeld!) Dinge wie Mobiltelefone, Klingeltöne, Software, Nokia Music usw. usw. auswählen kann. Was steht nicht zur Auswahl? Ovi. Ist ja auch egal: Als erklärtermaßen zentrales Element der Nokia-Unternehmensstrategie kann man Ovi ruhig unter „Sonstiges“ einreihen. Ach ja: Ich war auf Ovi.com identifiziert, wie ich auf „Support“ geklickt hab. Die kennen dort meinen Namen, meine Telefonnummer, meine E-Mail-Adresse … unnötig zu erwähnen, daß ich das alles im Supportformular erneut einklopfen mußte.

Hier einige Auszüge aus dem Mailverkehr, stark zusammengekürzt:

Am Dienstag, den 27.10.2009, schrieb Oskar Welzl:

Was wirklich nervt ist, daß er mich jedes Mal mit der Spracheinstellung „English“ begrüßt. Ich bin draufgekommen, daß sogar die Spracheinstellungen in meinem Ovi-Account regelmäßig bei jedem Einstieg auf „English“ zurückgesetzt werden, egal wie oft ich sie auf „Deutsch“ setzte.

Am Mittwoch, den 28.10.2009, schrieb ContactCentre.Europe@nokia.com:

Ich vermute also Sie nutzen einen alternativen Browser. Ovi ist auf die Nutzung mit dem Internet Explorer 7 in seiner finalen Version ausgelegt.

Des Weiteren ist es auch wichtig neben den Spracheinstellungen im Nutzerkonto unter Basisinformationen sowohl das Land auf Österreich und auf Deutsch zu stellen.

Für weitere Fragen oder Anregungen können Sie sich gerne jederzeit wieder an uns wenden.

Wann haben wir die Formulierung vom alternativen Browser zum letzten Mal gehört? 2001? 2002? Firefox hat im deutschsprachigen Raum 40%, der IE7 30% Marktanteil - welcher ist der alternative Browser? Welcher Film ist das hier?

Und: Hab ich nicht eigentlich bereits geschrieben, daß die Account-Einstellungen das Problem sind und nicht die Lösung? Macht ja nix: Die Tante meint ja ausdrücklich, ich darf mich wieder an sie wenden mit meinem Englisch-Problem. Das machen wir doch glatt!

Am Mittwoch, den 28.10.2009, schrieb Oskar Welzl:

Der Effekt tritt bei *allen* genannten Browsern auf. Auch mit dem IE7
unter Windows Vista.

Des Weiteren ist es auch wichtig neben den Spracheinstellungen im Nutzerkonto unter Basisinformationen sowohl das Land auf Österreich und auf Deutsch zu stellen.

Genau das haut ja nicht hin! Das war der Grund, warum ich mich an Sie
gewendet habe. Ich darf nochmal meine eigene Mail zitieren:

„Ich bin draufgekommen, daß sogar die Spracheinstellungen in meinem
Ovi-Account regelmäßig bei jedem Einstieg auf ‚English‘ zurückgesetzt
werden, egal wie oft ich sie auf ‚Deutsch‘ setzte.“

2 Minuten darauf die Antwort auf Englisch:

Am Mittwoch, den 28.10.2009, schrieb ContactCentre.Europe@nokia.com:

Thank you for the email.

Our support is not available via direct emails, please send your question with the Ask Nokia form that you can find on the local Nokia webpages at the following link http://www.europe.nokia.com

[This is an automatically generated acknowledgement. Please do not reply to this e-mail.]

Wir fassen zusammen:

  • This site is best viewed with Microsoft Internet Explorer. Standards? Hamma net. Nokias eigene Browser (Webkit auf S60, Firefox auf Maemo)? Wurscht.
  • Nokia hat die Mail nicht gelesen, das Problem nicht erfaßt und mir als Lösung genau das verkauft, was eben nicht funktioniert.
  • Eine ausdrückliche Einladung, weitere Fragen zu stellen, ist nur Schmäh. Antwortmails werden nicht bearbeitet. Besser noch: Die Autoreply mit der entsprechenden Mitteilung kommt nach einem durchgehend deutschsprachigen Schriftverkehr (ausgehend vom Formular auf nokia.at) in Englisch. Im Zusammenhang mit dem von mir geschilderten Problem eine subtile Extrawatschn mit Stil. Chapeau!

ÖBB-Chaos: Streckensperre

Kurz bevor mein ICE in Linz einreitet, müssen wir zwischen den Bahnhöfen Ebelsberg und Kleinmünchen anhalten: „behördliche Streckensperre“

Nach ca. einer halben Stunde kommt die Info, daß es nochmal 30min dauern wird. Also steh ich eine Stunde auf offener Strecke, nur wenige hundert Meter vom Zielbahnhof entfernt. Na gut, die machen das sicher auch nicht zum Spaß, wird schon was passiert sein. Eins frag ich mich aber:

Wenn die wissen, daß die Strecke gesperrt ist - wieso bleiben sie dann nicht in Ebelsberg stehen und lassen die Leute aussteigen, die nach Linz möchten? Wie schwer kann das sein? Deppenverein.

Nokia Ovi Store: „Would You Like a Hannah Montana Screensaver?“

Mit meinem Nokia-Telefon bin ich ja zufrieden und glücklich. Mit dem N800/N810 auch. Mein Bild von Nokia wird derzeit aber dennoch vom wahrscheinlich größten Fiasko der Internet-Geschichte geprägt: Ovi. Diese lieblose Ansammlung völlig trivialer Web-Services haben die Finnen sowas von in den Sand gesetzt, daß man eigentlich die gesamte dafür verantwortliche Abteilung in die Ostsee kippen sollte. (Mhm … hatte ich so eine ähnliche Idee nicht schon mal? Tatsächlich!)

Ein Teil des Desasters ist der Ovi Store. Ich liebe es, wie er mich immer vergißt, wie er meine Account-Settings selbständig verändert, wie umständlich die Bezahl- und Download-Prozedur gestaltet ist …

Auf Vimeo gibt es ein schönes Video dazu. Der Trickfilm parodiert die Customer Experience (net fragn, wo i so a Wort herhab) vorzüglich. Ich fühl mich, als hätten sie mich bei meinem letzten Einkauf dort mit versteckter Kamera aufgenommen.

Cymotion Master Linux, X.org Server 1.6 und HAL/evdev

Gleichzeitig mit der Upgrade auf den X.org Server 1.6 bin ich auf evdev (unter HAL) als Treiber für Tastatur und Maus umgestiegen. Das ist schön, hat aber zur Folge, daß alle meine für den alten kbd-Treiber augetüftelten Extra-Konfigurationen nicht mehr funktioniert haben. Zwar war die Tastenbelegungen fast in Ordnung, aber eben doch nicht mehr so ganz nach meinem Geschmack.

Das Hauptproblem war, daß alle Keycodes von evdev neu bzw. anders definiert werden; diese Keycodes verwende ich in den Konfigurationsfiles zur Änderung der Tastenbelegung. Außerdem war es notwendig, meine persönliche Konfiguration an die stark verbesserte Unterstützung durch das Basissystem anzupassen - also nicht mehr in Dinge einzugreifen, die ohnehin funktionieren. (So hat z.B. irgenwann mal jemand meine 2005 hier veröffentlichten Änderungen bezüglich typographischer Sonderzeichen ins deutsche Standard-Layout übernommen, was ich bisher nie bemerkt habe.)

Das Ergebnis stelle ich gerne der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Immerhin ist ein früherer Artikel zum gleichen Thema ja unter den Top 10 dieses Blogs zu finden (noch vor dem nackten Robbie Williams übrigens).

Also, wie tut man? Zunächst: Diese Anleitung bezieht sich auf ein System, in dem evdev als Treiber zum Einsatz kommt und HAL die Gerätekonfiguration übernimmt. Das sollte man sinnvollerweise zuerst überprüfen: In der Xorg-Log-Datei (/var/log/Xorg.0.log) sollten so Dinge stehen wie:

(II) LoadModule: "evdev"
(II) Loading /usr/lib/xorg/modules/input//evdev_drv.so
(II) Module evdev: vendor="X.Org Foundation"
(**) Option "xkb_rules" "evdev"

Die Kommandosequenz lshal | grep keyboard sollte auch einige Zeilen zur momentan angesteckten Tastatur auswerfen. Wenn diese beiden Voraussetzungen gegeben sind, wird die hier vorgestellte Methode funktionieren. Wahrscheinlich. Ansonsten gibts den oben erwähnten älteren Artikel.

Sinnvoll wird es auch sein, nach Durchführung aller Änderungen eventuell verbliebene Reste zur Tastaturkonfiguration aus /et/X11/xorg.conf zu entfernen. Doppel konfiguriert hält ganz sicher nicht besser.

Wenn die Vorbereitungen erledigt sind, ist die xkb-Konfiguration zu patchen. Das geht nur mit root-Rechten, daher sind einerseits Vorsicht und andererseits eine Sicherheitskopie das xkb-Verzeichnisses zu empfehlen (auf modernen Distributionen ist das /usr/share/X11/xkb). Den Patch hab ich hier abgelegt, er ist am besten von /usr/share/X11/ aus mit dem Kommando patch --dry-run -p0 < cymotion.patch zu testen und dann mit patch -p0 < cymotion.patch einzuspielen. Was sich dadurch alles ändert, hab ich im README aufgezählt. (Die Information sollte ausreichen, um die Änderungen händisch vorzunehmen, wenn man sich beim Patchen unwohl fühlt.)

Als Ergebnis hat man eine Xorg-Konfiguration, in der ein Modell „Cherry Cymotion Master Linux“ mit einer zumindest für meinen Geschmack deutlich verbesserten Unterstützung von Sondertasten aufscheint. (Die Originalvariante von X.org beispielsweise ersetzt die praktische [@]-Taste rechts neben [alt gr] mit dem so gut wie nie verwendeten SUPER_R Modifier, nur weil der sonst meistens an dieser Stelle zu finden ist. Mit solchem Unfug räume ich auf. Außerdem belege ich die Tasten für kopieren, einfügen, suchen etc. mit Tastaturkürzeln, die unabhängig von der Desktopumgebung in fast jedem Programm funktionieren.) Zusätzlich gib es zu den ohnehin bekannten deutschen Tastaturbelegungen (Standard, Dvorak, keine Tottasten, …) eine weitere Variante, in der I, S, G und C in Verbindung mit [alt gr] bzw. [Shift]+[alt gr] die türkischen Sonderzeichen ı, İ, ş, Ş, ğ, Ğ, ç und Ç ergeben. Diese neuen Layouts sollten bereits zur Verfügung stehen, wenn man in der Desktop-Umgebung die Tastatureinstellungen manuell wählt.

Damit alles aber ganz richtig läuft, sind noch ein bis zwei weitere Schritt notwendig; wie viele genau, das hängt davon ab, ob die Tastatur via USB oder PS/2-Stecker am Rechner hängt. In jedem Fall braucht HAL die Informationen über die gefundene Hardware. Diese werden in dieser FDI-Datei zur Verfügung gestellt, die man in /etc/hal/fdi/policy/ speichern muß. Achtung: Diese Datei ist für die USB-Option gedacht. Beim Anschluß via PS/2-Stecker muß die Zeile <match key=”input.product” contains=”HID 046a:0023″> mit der auskommentierte Zeile <match key=”info.capabilities” contains=”input.keyboard”> ersetzt werden. Anschließend werden HAL und X neu gestartet.

Für Nutzer des PS/2-Anschlusses gibt es noch ein zusätzliches Zuckerl: Die Kernel-Entwickler haben sich die vollständige Übersetzung aller Scancodes gespart. Auf der USB-Schnittstelle wird alles erkannt, via PS/2 aber fehlen 11 der 28 Sondertasten. (Gute Neuigkeiten auch hier: Bei meinen ersten Versuchen mit dieser Tastatur haben noch so gut wie alle Tasten gefehlt. Es wird ja.) Damit alles klaglos funktioniert, ist also beim Hochfahren des Systems ein zusätzliches Script notwendig, das den Kernel mit den restlichen Tasten bekannt macht. Wie dieses Script genau aussieht, wo es liegen muß und wie man es automatisch bei jedem Systemstart laufen läßt, ist distributionsabhängig. Die Version für Gentoo habe ich hier abgelegt. Sie muß unter /etc/init.d/ gespeichert und ausführbar gemacht werden. (Sinnvollerweise werden die Zugriffsrechte so gesetzt wie bei allen anderen Scripts in diesem Verzeichnis.) Wichtig und distributionsunabhängig ist dabei die Zeile

setkeycodes e070 161 e00b 177 e012 178 e017 137 e00a 135 e018 133 e071 148 e02c 149 e072 202 e007 129 e008 131

Sie erzeugt für die jeweiligen Scancodes einen Tastaturwert, mit dem anschließend weitergearbeitet werden kann. Nur so ist sichergestellt, daß wirklich alle der zuvor definierten Tasten auch auf einem PS/2-Anschluß erkannt werden.

Beim Anpassen aller bisher von mir verwendeten Änderungen an der X.org-Konfiguration ist mir eines passiert: Ich hab nach vier Jahren zum ersten mal verstanden, was ich da eigentlich mache und wie’s wirklich funktioniert. Das ist ja eigentlich ein schöner Erfolg, oder? 😉

Maemo 6 ist da

OK, nicht ganz. Aber noch vor dem Verkaufsstart des ersten Maemo-5-Geräts N900 hat Nokia heute als technical preview Codeteile eines Maemo 6 UI Framework veröffentlicht.

Anlaß war das Maemo Summit, das derzeit in Amsterdam stattfindet. Neben Gratisgeräten für die 300-400 Teilnehmer (!) gabs dort auch Infos zur weiteren Strategie von Nokia im Bereich freier Software, zu Maemo 5 - und eben auch zu Maemo 6 (kompletter Wechsel auf Qt, Unterstützung von Multitouch und DRM, wieder verändertes UI-Konzept, … Maemo 6 wird noch weniger meins als Maemo 5, fürcht ich; kommt aber auch erst 2010).

Gleichzeitig wurde Maemo Select eröffnet, eine Art Auslage für besonders gelungene Applikationen sowohl aus dem Ovi Store als auch aus dem ausschließlich von der Community verwalteten Extras Repository.

Wer nicht dabei ist, kriegt das meiste (außer die Hardware :( …) am Liveblog mit, das unter anderem via Maemo Talk zugänglich ist. Bilder gibts auf flickr.

Die Grünen gendern andersrum

2010 geh ich das nächste Mal wählen: Wien steht an. Bei Wahlen kommen die Grünen immer wieder mal in die Verlegenheit, mir von diversen online-Wahlhilfen als „meine Partei“ angetragen zu werden. Tatsächlich habe ich sie früher auch mit schöner Regelmäßigkeit gewählt. In den letzten Jahren ist diese einstige Liebe aber deutlich abgekühlt.

Den letzten Zoff mit mir hatte die Partei anläßlich der Europawahl 2009. Man hätte jetzt grünerseits schlau sein und den höchsten Trumpf aller Politiker ausspielen können: das Vergessen. Tatsächlich hats für einige Zeit so ausgesehen, als würde genau das passieren:

Glawischnig-Piesczek war zwei Monate aus der Schußlinie. Lunacek wurde nach Brüssel/Straßburg/(eigentlich wurscht wohin) abgeschoben. Korun und Sburny hatten offenbar die interne Auflage, Presseaussendungen nur mehr zu nicht schlagzeilenwirksamen Themen zu verfassen. Das oberösterreichische Wahlergebnis (Stagnation statt Verlust) durfte im Fernsehen sogar jemand kommentieren, den die grüne Oberschicht normalerweise lieber ins Kellerabteil sperrt: Efgani Dönmez, einer der wenigen dort mit einer echten Berufsausbildung und Ahnung vom wirklichen Leben.

Der Plan hätte aufgehen können. Wenn nicht … ja, wenn nicht „Die Grünen Andersrum“ wieder meine Erinnerung aufgefrischt hätten. Die Erinnerung daran, womit mans zu tun hat. Ich zitiere aus einer Mitteilung:

Iris Hajicsek erklärt, was es mit der neuen Schreibweise, die die Grünen Andersrum Wien seit einigen Monaten verwenden auf sich hat. […]

[…] verwenden die Grünen Andersrum Wien schon seit einigen Monaten in offiziellen Aussendungen statt des schon zur Tradition gewordenen Binnen-“I”s die neuere Form der nichtmaskulinen Schreibweise, nämlich den Unterstrich “_”: Aus SprecherInnen werden beispielsweise Sprecher_innen, denn der Unterstrich soll die Aufhebung der geschlechlichen Dualität von Mann und Frau symbolisieren und auch die Personen sichtbar machen, die sich abseits der traditionellen Geschlechtsrollen befinden, wie Transgenderpersonen oder Intersexuelle.

“Neuere Ansätze der feministischen Theorie zeigen auf, dass der Faktor Geschlecht nicht so naturwüchsig ist, wie er vielen oft erscheint”, erklärt Hajicsek. […]

Die Grünen Andersrum sind auch in der Vergangenheit hin und wieder durch kleine Ausrutscher aufgefallen (die Anti-Iran-Kundgebung ist mir bis heute ein Rätsel). Langsam wirds aber selbst mit gutem Willen unmöglich zu verstehen, was die eigentlich tun und wollen. Wien 2010: Die grüne Stimme wird sich nicht ausgehen bei mir, schätz ich jetzt mal. (Was durchaus schade ist. Das war mal eine Partei mit Mut und Hirn.)

Zum Thema noch zwei Web-Empfehlungen aus der Kategorie „Sachen zum Lachen“:

Irene Brickner hat wenige Tage nach der Veröffentlichung des oben zitierten Texts auf derstandard.at in ihrem Blog (von dem niemand weiß, ob es ernst gemeint oder Satire ist) zum Thema gegenderte Sprache, Binnen-I und Binnen-_ geschrieben. (Durch sie bin ich auf die - leider sicher ernst gemeinte - Seite der Grün_innen gestoßen.) Unter anderem erklärt sie dort bierernst, das Binnen-I habe auch in die gesprochene Sprache längst Einzug gehalten, und zwar wird es dort pantomimisch ergänzt. Ja, eh. Alle hüpfen beim Reden ununterbrochen auf einem Bein, um das Binnen-I pantomimisch zu ergänzen. Der Brickner-Beitrag hat auch eine ganze Reihe wirklich lustiger Leserkommentare hervorgebracht. Klickst Du!

Fast noch besser allerdings: das Video „Spiegel TV – Pixi Buch Skandal“ auf YouTube. Dort gehts auch um grüne Politiker_innen, allerdings in Hamburg. Die haben Probleme mit einem diskriminierenden, rassistischen und sexistischen Kinderbuch. Ich war erschüttert!