Grillen

Es gibt ja jedes Jahr was Neues im Friesenhof. Heuer hat man donnerstägliche Grillabende auf der Terrasse für uns vorbereitet. Der Koch legt frisch geräucherten Fisch rund ums Salatbuffet aus, und ein braungebrannter, ausgesprochen - äh, ja, talentierter junger Mann kümmert sich um die Würstchen und Steaks am Grill. (Grinst uns an und sagt: „Suchen Sie sich einfach aus, was Ihnen gefällt, Sie können überall zugreifen.“)

Ich habs ja nicht so mit dem Fisch, also hab ich mich immer wieder gerne um Bratwürstel angestellt, auch wenn das ab einem bestimmten Zeitpunkt aufgefallen ist und mir der Teller mit einem trockenen „Die dritte Portion!“ überreicht wurde. 😉

Egal, wir habens uns verdient: Ein anstrengender Shopping-Tag in Zinnowitz und das Schwimmen im Meer machen hungrig. Apropos Meer: Etwa 70 Meter vom Strand entfernt hat sich eine Sandbank gebildet. Dort ist das Wasser nur knietief, und die ganzen schönen großen Wellen brechen sich dort. Ich hab mich heute vor dem Abendessen auf dieser Sandbank eine halbe Stunde lang nur von einer sprudelnd weißen Welle in die nächste plumpsen lassen. Es war einfach nur geil!

Überraschungsessen

… und kein Fotoapparat dabei: Wir sitzen nach dem Abendessen im Friesenhof noch so rum und überlegen, ob wir uns noch ein Dessert gönnen sollen oder nicht, da werden uns zwei riesengroße Fruchtbecher mit Eis und Schlagobers serviert - Orgien von Schlagobers. Obendrauf eine Sprühkerze und etwas Fruchtsirup für die Optik. Unbeschreiblich groß und wirklich seeehr appetitlich angerichtet. Wir sind von den Kellnerinnen und vom Koch eingeladen. „Uns war heute einfach danach“, sagen sie. Das macht eben den Friesenhof aus. 😉

Detektivessen

Ich glaub, wir haben das Lokal gefunden, mit dem sich der in der Primavera abgängige Kellner selbständig gemacht hat. Starke Indizien, endgültiger Beweis fehlt. Weitere Recherchen notwendig! (Allein schon deswegen, weils gut geschmeckt hat.)

Schwimmen

Zweiter Strandtag in Folge. Wegen der ersten Hautrötungen nach dem mit Schutzfaktor 30 verbrachten gestrigen Tag verwöhnt mich heute eine 50er-Nivea. Außerdem verbringen wir die Mittagszeit unter einem schattigen Schirm bei einem Kännchen Kaffee. 🙂

Primavera

Abendessen natürlich in der Primavera in Zinnowitz. Gewohnte Qualität (Speed, Quality, Emotion – wir kennen das ja *g*), auch wenn ein Teil des Personals gewechselt hat (und das wollten wir ja nie).

Eigentlich haben wir jetzt schon fast das gesamte Urlaubsprogramm durch, nur Peenemünde fehlt noch. 🙂

Hafenfest Karlshagen

Gleich am ersten Tag ruft die Pflicht: Hafenfest in Karlshagen. Leider heuer kein Riesenrad, dafür Matrosen in Lederhosen im Festzelt.
Die singen sich (humtata) die Seele aus dem Leib, während wir vor dem Zelt im Strandkorb liegen und auf die Peene schauen…

Aaahh!

Kaum ist man da, ist der ganze Stress vergessen. Strahlender Himmel und „Salat Sportiv“. I love Friesenhof! 🙂

Mamma Mia! – Top 10 Chart-Positionen für ABBA

Ganz ehrlich: Ich hätt mir in den späten 70ern und frühen 80ern des letzten Jahrhunderts nicht gedacht, daß ich auch 2008 noch die Chart-Positionen von ABBA-Alben und Singles verfolgen würde. Tja. So kann man sich täuschen.

In Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Australien liegen sowohl der Soundtrack zu „Mamma Mia!“ als auch „ABBA Gold“ in den Top 10 der Album-Charts. Spektakulär: „ABBA Gold“ hat ausgerechnet in den USA (dort waren die Schweden ja damals nicht so populär wie überall sonst) den „Mamma Mia!“-Soundtrack überholt und liegt auf Platz 1 des Billboard Top Pop Catalog; der Soundtrack ist auf Platz 8 zu finden. In den Charts mit den aktuellen Alben (dort darf „ABBA Gold“ nicht mehr mitspielen) ist der Soundtrack sogar auf Nummer 3, woraus ich schließe, daß ABBA Gold im Moment öfter verkauft wird als die aktuellen CDs am Markt.

Die Engländer haben den Soundtrack zum Film öfter gekauft, er ist das meistverkaufte Album der Woche. „ABBA Gold“ liegt aber auf Platz 5 und damit zum ersten Mal seit vier Jahren wieder in den Top 10.

Ausgesprochen gespenstisch: ABBA taucht auch in den englischen Singles-Charts auf, und zwar gleich sieben (!) Mal. „Mamma Mia“, „Dancing Queen“, „The Winner Takes It All“, „Gimme Gimme Gimme (A Man After Midnight)“, „Honey Honey“, „Waterloo“ und sogar „Slipping Through My Fingers“ spuken wild in der Gegend der Plätze 50-200 rum, weil Downloads im Internet zu den Verkaufszahlen dazugerechnet werden.

Wie sagte Björn Ulvaeus kürzlich auf die Frage, ob ihn die Begeisterung der Fans immer noch erstaunt? Yes. How did that happen? I don’t know.

Ich will zuhause bleiben!

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Das Gwand paßt nicht in den Koffer, ich komm alle zwei Minuten auf Sachen drauf, die ich vergessen hab, die Zeit läuft mir davon … Und ich denk mir - wie jedes Jahr - wieder einmal: Wie schön wärs doch, jetzt zuhause zu beiben. Einfach in die Wohnung einsperren und niemandem sagen, daß ich da bin …