Sonnen-Sonntag am Mondsee

Seit langer Zeit bin ich wieder mal im Sommer am Mondsee. Von Wien aus geht das ja nicht so schnell. Auszahlen tut es sich aber jedenfalls: Es ist angenehm warm, nicht so heiß und schwül wie in Wien, der See hat 23 Grad, himmlische Ruhe (fast)… Ich geh sogar fleißig schwimmen, und das kommt nicht oft vor. 🙂

Ein Video von Mutter (redet auch beim Schwimmen noch), Bruder und viel schöner Landschaft gibts auf blip.tv.

Neue Wohnung

Hat sich mein Bruder doch glatt eine neue Wohnung angeschafft in Linz. Zentral, groß und mit einem wunderschönen hofseitigen Balkon. Noch riecht alles nach den Ikea-Kartons, die überall rumstehen, aber trotzdem ist sie schon freundlich und wohnlich. Haben will!

(Offenbar ist es grad die Zeit fĂŒr neue Wohnungen.)

Zwischenstop in Linz

Da ein Großteil der Geburtstage in meiner Familie Ende Juni/Anfang Juli stattfindet, wiederholen wir Jahr für Jahr das gleiche Ritual: Ich komme nach Linz, hol mir meine Packerl ab und bezahle mit Päckchen, die ich aus Wien mitbringe. (In der Regel geht dieses Geschäft zu meinen Gunsten aus.)

Ebenfalls zum Ritual gehört die freundliche Begrüßung durch Milli, unseren Hund. Heuer neu im Programm: Auch die Fische im Biotop stellen sich zum Schwanzwedeln an. – Morgen gleich in der Früh gehts weiter an den Mondsee. Mal sehen, was die Fische dort so treiben.

Mit PHP und REST auf mein Handy zugreifen

Zum ersten Mal habe ich etwas programmiert, was man mit etwas gutem Willen eine Web-Applikation nennen kann:

Per PHP greife ich auf die REST-Schnittstelle zu, die der Webserver auf meinem Mobiltelefon zur VerfĂŒgung stellt. Über diese Schnittstelle lasse ich mir den ungefĂ€hren Standort (LĂ€ngengrad und Breitengrad) liefern sowie Daten ĂŒber die Genauigkeit der Standortbestimmung. cURL und der XML-Parser von PHP reichen dafĂŒr völlig aus.

Praktisch: Man erhĂ€lt dabei nur eine 338 Byte kleine XML-Datei, die fĂŒr die A1-Rechnung wesentlich schonender ist als das direkte Surfen auf den Webseiten des Telefons.

Sobald PHP die drei Angaben „verdaut“ hat, zeigt ein JavaScript ĂŒber die Google-Maps-API den entsprechenden Punkt auf der Landkarte an und markiert mit einem blauen Kreis das Gebiet, das aufgrund der Ungenauigkeit bei der Triangulation (GPS kommt nicht zum Einsatz) noch als Aufenthaltsort in Frage kommt.

Öffentlich zu sehen gibt’s das alles (noch) nicht. Abgesehen davon, daß der Server auf meinem Telefon ohnehin viel zu selten lĂ€uft und noch einige Fehler auszubĂŒgeln sind: Ich möcht auch die anderen Funktionen (wie zB. „Mach ein Bild von Deiner Umgebung“) noch integrieren und damit dann eine echte Homepage fĂŒr Daten direkt aus meinem Nokia 6110 schaffen. (Wenns mir nicht bis dahin zu fad wird.)

VorlĂ€ufig bin ich jedenfalls recht stolz darauf, an zwei Abenden ausreichend PHP gelernt und genug von REST verstanden zu haben, um eine funktionierende Applikation zustande zu bringen. Öffentliches Schulterklopfen hiermit erledigt.

N800/N810: Update zur OS2008-Firmware

Man kann Nokia vieles unterstellen, sicher aber keine vorhersehbare Kommunikationsstrategie.

Heute um 11:53 Uhr fragte ein Benutzer im populĂ€ren Forum Internet Tablet Talk, warum ihm denn fĂŒr seinen N810 ein Software-Update angeboten wird. Es sei ja doch keine neue Version veröffentlich worden, meint er.

Kurze Zeit spĂ€ter ein Hinweis eines Nokia-Angestellten: „Ja, das neue Betriebssystem ist online. Wir arbeiten nur noch ein bißchen an der offiziellen Verlautbarung.“

Bleibt nur wieder mal zu sagen: Die spinnen, die Finnen. 😉 – Dieses Update wurde, obwohl es offiziell noch nicht mal einen eigenen Namen trĂ€gt und als Service-Update zu OS2008 bezeichnet wird, so dringend erwartet wie kaum ein anderes zuvor. Immerhin soll es mit diesem neuen System (Codename „Diablo“) möglich sein, zukĂŒnftige Firmware-Updates einfach ĂŒbers Netz einzuspielen, ohne daß persönliche Daten und Einstellungen dabei verloren gehen. Das Flashen via USB gehört dann zumindest fĂŒr kleine und mittlere Updates der Vergangenheit an.

Mal sehen, wie lang es dauert, bis das Team die offizielle Mitteilung rausgibt. (Vielleicht sind die auch grad alle zu sehr damit beschÀftigt, die Veröffentlichung von SymbianOS unter einer freien Lizenz vorzubereiten?)

White Screen Of Death: Abschied vom Nokia 770

Ein Designfehler macht das Nokia 770 besonders anfĂ€llig fĂŒr den White Screen of Death. Die fehlerhafte Initialisierung eines Chips beschĂ€digt ihn dabei dauerhaft und fĂŒhrt dazu, daß der Bildschirm ab dann weiß bleibt und nur noch hin und wieder ein paar vertikale Streifen zeigt.

In der Regel bleibt man davon verschont, wenn das GerĂ€t die ersten paar Wochen ĂŒberstanden hat. Die Faustregel war: Entweder es passiert gleich zu Beginn oder gar nicht.

Keine Regel ohne Ausnahme: Jetzt gerade hat mein kleiner Liebling den Geist aufgegeben. Nach 2 Jahren und 3 Monaten heißt es Abschied nehmen vom wahrscheinlich geilsten Gadget, das ich je gehabt habe. (Dabei hatte ich es gerade auf Triple-Boot umgestellt und konnte OS2006, OS2007 und Debian SID drauf starten.)

Was soll ich jetzt tun? Das kleine Ding hat sich zum denkbar ungĂŒnstigsten Zeitpunkt verabschiedet. Fest steht: Ich brauche Ersatz, und zwar noch vor dem Sommerurlaub. Fest steht auch: Eigentlich wollte ich kein N810 kaufen, sondern auf das Nachfolgemodell warten. Welche Alternativen bleiben?

Auf ebay findet man 770er um ca. € 150,- - eigentlich immer noch verdammt teuer fĂŒr ein so altes GerĂ€t, aber billiger geht’s nun mal nicht. Soll ich um € 150,- das GerĂ€t nochmal kaufen, das ich schon vor ĂŒber zwei Jahren um nur ein paar Euro mehr erstanden hab? Oder vielleicht doch gleich ein N810 (Neupreis: € 377,-), obwohl ich genau weiß, daß ich mich in einem halben Jahr deswegen in den Hintern beißen werde?

Es ist ein grausames Schicksal, wenn man einerseits Geld fĂŒr unnötiges Spielzeug ausgeben will, andererseits aber auch zu geizig ist, einfach immer das schönste und beste Teil zu kaufen.

Kent

Daniel und Conny haben uns ins Kent entführt. Ich bin begeistert. Nicht nur ist das Essen genial, besser noch: Man wird bedient! Freundlich noch dazu. Das ist ja nicht mehr so selbstverständlich heutzutage


EM: Deutschland statt Balkan

EM-Content in meinem Blog? Nur indirekt:

Ich war ja bisher immer der festen Überzeugung, daß die stĂ€rkste Immigrantengruppe (sagt man das noch so? Immigranten?) in meinem Wohnbezirk aus Balkan-Staaten stammt. Dank der EM weiß ich jetzt: alles falsch. Es sind die Deutschen. 60% der Fahnen, die in Sichtweite meiner Wohnung aus Fenstern hĂ€ngen, sind schwarz-rot-gold (mit mehr oder weniger starkem Stich ins Drecksgrau, je nachdem, wie lange sie schon durch Staub und Abgase wehen). Das ĂŒberrascht mich ehrlich.

(Die restlichen 40% sind ĂŒbrigens rot-weiß-rot, also die Farben der Kronen Zeitung. Die erwarteten kroatischen Fahnen hab ich noch nicht gesehen.)

Naja, und diese fĂŒr mich neue und nicht uninteressante Erkenntnis ist alles, was die EM bislang gebracht hat. Man könnte sie also jetzt fĂŒr beendet erklĂ€ren.

Nokia Mobile Web Server 1.3 und Facebook

Von Nokias Mobile Web Server (MWS), ĂŒber den ich hier schon mal berichtet hab, gibt es seit kurzem die Beta einer neuen Version 1.3:

Neben einigen kleineren Fehlerbereinigungen kommt als wichtigste Neuerung die Standortbestimmung hinzu - genau wie ichs mir gewĂŒnscht habe. VorlĂ€ufig nur ĂŒber die Hilfsdaten des Mobilfunknetzes fragt das Programm die ungefĂ€hre Position des Telefons ab. (Eine exakte Bestimmung mithilfe des GPS-Moduls ist fĂŒr eine kommende Version geplant.)

Was man damit alles anstellen kann, zeigt das MWS-Team mit seinen Facebook-Applikationen, die in der geschĂŒtzten Umgebung des (an sich bösen) social Networks genau diese Daten registrierten Freunden zur VerfĂŒgung stellen: Wo bin ich gerade? Hab ich Zeit oder bin ich beschĂ€ftigt? Was sehe ich rund um mich herum? All diese Inforamtionen werden in Echtzeit direkt aus dem Telefon zu Facebook hochgeladen.

Die Integration in Facebook (die, wie ich annehme, nur ein Beispiel fĂŒr das Machbare sein soll) zeigt auch, wohin Nokia mit dem Projekt will: einfache Anwendung out of the box. Trotzdem zeigen sich die Finnen sympathisch: Das gesamte System ist offen, basiert auf Apache und Python und bleibt daher uneingeschrĂ€nkt konfigurierbar.

„Pause möglich“

„Pause möglich“ wird mir beim Zappen mit aonTV seit Monatsbeginn bei den Sendungsinformationen auf Sat.1, ProSieben, Kabel1, N24, RTL, RTL2, Super RTL, Vox, n-tv, 9live und Puls 4 eingeblendet. Übersetzt heißt das: „Du kannst jederzeit aufs Klo gehen oder einen Telefonanruf annehmen, vom Krimi versĂ€umst Du keine Minute.“

Was Besitzern von Festplattenrecordern nur ein mĂŒdes LĂ€cheln auf die Lippen zaubert, ist fĂŒr mich eine Revolution: Pause und ZurĂŒckspulen beim Live-Programm, ohne neues Kastl, ohne zusĂ€tzliche Kosten, einfach so! NatĂŒrlich, es gibt EinschrĂ€nkungen: Vorspulen geht nicht, die bösen Zuschauer könnten ja sonst jeden Spielfilm um ein paar Minuten zeitversetzt starten und alle Werbungen ĂŒberspringen. Da spielen die Sender nicht mit, was auch nicht weiter verwunderlich ist. Auch die Tatsache, daß von ĂŒber 80 Programmen vorerst nur magere 11 mit Timeshift ausgestattet sind, ist enttĂ€uschend. Hier liegt die Verantwortung allerdings bei den Programmanbietern: Sie mĂŒssen den rechtlichen Rahmen schaffen. Ohne Genehmigung des Senders ist Timeshift auf aonTV nicht möglich.

Mich freuts jedenfalls, wenn mein Kabelfernsehen einfach so ĂŒber Nacht etwas dazulernt. Ehrlich: Ich kanns kaum mehr erwarten, beim nĂ€chsten Krimi mitten drin gestört zu werden. 😉

PS: Eine Videothek mit HD-Filmen hab ich seit heute auch - bringt mir nur nichts mit meinem alten Fernseher.