Mail 1.0 aus Bushistan

Daniel wird als der web2.0igste Fotograf Österreichs bezeichnet, schickt aber aus seinem selbstgewählten Exil in Bushistan trotzdem Mail 1.0:

Ich hab heut eine gute, altmodische Ansichtskarte von ihm im Postkasterl gefunden. Mich freuts ja, daß die Jugend das Schreiben noch nicht verlernt hat. ;))

Um die Wahrheit zu sagen: Ganz so altmodisch war die Karte gar nicht. Es wäre nicht Daniel, wenn er nicht ein eigenes Foto zur Ansichtskarte machen hätte lassen, und zwar dieses hier aus seiner NYC-Pillow-Fight-2008-Serie. Außerdem zieren die Fußzeile zwei recommended links, die ich hier natürlich gerne weitergebe:

fm4-update (dienstags alle 2 wochen): fm4.at/dkg
mein nyc photoblog: www.photographer-in-ny.com

Thx, Daniel. Bin schon gspannt, wie Dir Miami gefällt. 😉

Mini-Marathon

Andy läuft, ich auch - zumindest bewege ich mich vom Fleck: Karlsplatz, Belvedere, Schweizer Garten … Und jetzt zum Schluß ein gutes Essen beim Schwabl. So muß ein Sonntag sein. Laufen kann ich ein anderes Mal.

Bye, bye, Telebox

Ich gebe mich geschlagen. Der Spam hat gewonnen. Ab sofort rufe ich meine E-Mails vom Telebox-Server nicht mehr ab. Das Postfach dort hat seine Größenbeschränkung bald erreicht und wird weitere Mails dann ablehnen.

Wirklich ganz stillegen mag ich den Account nicht: Die Telebox war einfach zu gut und kann jetzt noch Dinge, die andere Mailserver nicht beherrschen (nur eben kein serverseitiges Spamfiltern). Zum Versenden von Nachrichten vor allem über ihre SMS- und Fax-Gateways kann ich sie ebenfalls noch benutzen.

Wer mich kontaktieren möchte, kann das unter oskar komisches Zeichen welzl Punkt info tun. 😉

QWEERTY-Tastatur in der Hose

Ich bin mir ja nicht sicher, ob das ein Hoax ist oder ob da wirklich ein selbsternannter „Designer“ Substanzen ausprobiert hat, die er nicht verträgt:

Laut Gizmodo und Yanko Design hat ein Erik De Nijs (den Google partout nicht finden will) Jeans mit eingebauter Tastatur, Lautsprechern und Maus entworfen. Die Tasten befinden sich dabei in der Gegend Schritt/Oberschenkel - in etwa dort, wo man sich eine herkömmliche Tastatur auf den Schoß legen würden.

Wirklich lustig an den beiden Geschichten sind die Leserkommentare: Das Keyboard Layout, so wird spekuliert, sei QWEERTY. Viele User machen sich auch Sorgen darüber, wie man diese Hardware beim Surfen auf Porno-Seiten einsetzt:

And how do you suppose you use this when you’re surfing for porn?

a new definition of sticky keys for avid porn viewers…

Yanko Design geht sogar so weit zu behaupten:

And for you gamers, there is even a joystick controller located just behind the front zipper.

Abgesehen davon, daß sich das Ding sicherlich entsetzlich schwer waschen läßt: lustig wärs schon. Die Herumtappserei auf diversen Touchscreens ließe sich damit sehr elegant umschiffen. Und beim Chatten kämen gleich ganz neue Gefühle auf …

Mobile Web Server

Schon 2006 gabs hier nach dem Motto „Die spinnen, die Finnen“ den ersten Bericht über Nokias Projekt, den Webserver Apache auf S60-Telefone zu portieren.

Mittlerweile ist aus dem Projekt eine Anwendung hervorgegangen, die sich leicht ausprobieren läßt. Ich selbst habe den Server gestern installiert und bin (selten *g*) unter dieser Adresse erreichbar (Benutzername „gast“, Passwort „gastgast“). Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten für den anonymen Gastzugang halten sich in engen Grenzen (man kann mich zB auffordern, ein Foto zu schießen), bei Vollzugriff auf das Telefon stehen natürlich Kontakte, alle Bilder und der Kalender als Webapplikation zur Verfügung. Außerdem läßt sich die Kamera des Telefons als Webcam verwenden.

Ein paar Dinge gehen mir noch ab: Mein 6110 Navigator hat einen GPS-Empfänger. Es wäre also naheliegend eine Funktion einzubauen, die mich bzw. das Gerät lokalisiert. Auch gibt es noch den einen oder anderen Bug (daher bezeichnet Nokia die Software als „Beta“), trotzdem ist es eine nette Spielerei. Heute schon hat mir das Ding beim Übertragen von Bildern auf einen nicht Bluetooth-fähigen PC sehr geholfen.

„Es gibt nur Häppchen!“

So sieht es aus, wenn es bei Wolfi und Raini nur Häppchen gibt:

Fünf Gänge verteilt auf vier Stunden, ein Feuerwerk aus Dingen, die angeblich alle leicht und gesund waren. (Bei der Spargel-Chicorée-Schweinerei am Anfang hab ich das sogar noch geglaubt, spätestens beim Kalbsrollbraten mit dem Kartoffelpüree nach Mamas Geheimrezept hatte ich dann ernsthafte Zweifel. *g*)

Daß das ganze zu Musik von Caterina Valente stattfand, hat es natürlich noch feiner gemacht. Ich freu mich auf eine Fortsetzung. 😉

Nie mehr Akkuprobleme: N810 lädt sich selbst

Manchen Leuten ist echt nicht mehr zu helfen:

Self charging N810

Niels Breet verbindet mit einem USB-Ladekabel den Stecker fürs Ladegerät mit dem USB-Port des gleichen Geräts. Dann schaltet er das N810 auf USB-Host-Modus und freut sich wie ein Schneekönig, daß die Statusanzeige „Akku wird geladen“ leuchtet.

Kein Wunder, daß er in seinem Blog anonym bleiben will (zumindest hab ich seinen Namen dort nirgendwo entdeckt). 😉

Wratschko

Lokal entdeckt: Wratschko. Unglaublich geiles Kartoffelpüree. Hendl, Lamm, Palatschinken … alles ein Genuß. Eilig darf mans nicht haben, dafür versichert die Speisekarte trickfreie Zubereitung.

Ach ja: Abgesehen vom Essen gibts dort auch erlesenste Tischgesellschaft. Die muß man vorher allerdings extra buchen, die ist nicht automatisch dabei. 😉

(Die Speisekarte wechselt, bzgl. Tischgesellschaft kann ich nur Conny (Findest Du Dich in dieser Schreibweise wieder? Es gibt ja auch die Varianten mit -i und -ie. (Ich sollte nicht immer Klammern verschachteln!)) und Daniel empfehlen. Die waren ausgesprochen unterhaltsam und auch nett zu uns alten Leuten *gg*.)

Essen mit kaputtem Hund

Sorry, es wird schon wieder ein Eintrag übers Essen:

Diesmal hat sich Agnes die Mühe gemacht, uns am Wochenende ordentlich zu ernähren. Allerdings stand sie von vornherein auf verlorenem Posten: Wer so einen arm und elend dreinschauenden Hund mit Halskrause neben den Eßtisch legt, muß damit rechnen, daß die ganze Aufmerksamkeit dem unglücklichen Tier gilt - da kann man sich mit dem Kochen noch so viel anstrengen. 😉

In Wahrheit wars natürlich ganz vorzüglich und ein wunderschöner Nachmittag. Sogar ein bißchen frische Luft hab ich abgekriegt: Wo es 2005 noch Spanferkel gab (siehe auch hier und hier), hat man mittlerweile einen großen Teich angelegt, der sich (so wird uns erzählt) zum Baden, Fischen und Eislaufen gleichermaßen eignet. Auch mit einem Floß wurde er bereits befahren. Ein sehr gemütliches Fleckchen Natur. Ich kann mir gut vorstellen, daß es sich dort im Sommer gut leben läßt.