Nokia N800/N810 und Windows Smartphones

Bluetooth-fähige Mobiltelefone können ihre Internet-Verbindung anderen Geräten auf zwei Arten zur Verfügung stellen: Blutooth DUN und Bluetooth PAN. DUN ist die ältere und verbreitetere Variante, PAN die technisch elegantere, aber noch nicht so populäre.

Die Nokia Internet Tablets arbeiteten bisher nur mit DUN, was an sich nicht weiter tragisch gewesen wäre, hätte Microsoft nicht vor etwa einem Jahr die Unterstützung dafür stillschweigend aus seinen Windows CE-basierenden Geräten (und damit aus den Windows Mobile Smartphones) entfernt. Die Folge: Internet-Tablet-Besitzer blieben offline, sofern sie nur ein Windows-Gerät und keinen WLAN-Hotspot in der Nähe hatten. (Nicht ganz: Es gab Workarounds und Tricks, die aber allesamt schlecht dokumentiert und nicht benutzerfreundlich waren.)

In die Sache kommt nun aus zwei Ecken Bewegung: Microsoft scheint seinen Fehler eingesehen zu haben und deutet an, in einer kommenden Release Bluetooth DUN wieder einführen zu wollen. Gleichzeitig gibts seit gestern zumindest für das neueste Tablet-Betriebssystem OS2008 ein Paket, das Bluetooth PAN auch reibungslos in das User-Interface der Tablets integriert (Anleitung hier).

Eigentlich gar nicht schlecht: Mit ein bißchen freier Software funktionieren sogar Microsoft-Betriebssysteme wieder.

Pressestimmen

Hauptsächlich finde ich in meinen Referrers ja Links von anderen Blogs und Google-Suchergebnisse. Mit drei Themen habe ich es aber offenbar tatsächlich geschafft, etwas mehr Aufmerksamkeit zu erregen:

Der Artikel zur Cherry CyMotion Master Linux (und dieser Nachfolger) zieht Links von diversen Foren und sonstigen Websites an. Offenbar gefällt einigen Leuten die Idee, die Funktionen der Tastatur ohne die von Cherry vorgesehene Zusatzsoftware zu nutzen.

Neu und wesentlich überraschender ist der Anklang, den meine erotischen Ausschweifungen zum Semantic Web gefunden haben: Die SIOC-Projektsite, rdfs.org und diverse Blogs haben das Thema aufgeschnappt.

Schließlich ist da noch der Artikel über das Erstellen von DVDs im Batch-Modus ausschließlich mit Tools der Kommandozeile; der hat tatsächlich auch Links von Foren angelockt, die allerdings mindestens so seltsam sind wie der Artikel selbst. ;)

Und weils schon so lang keine Statistik mehr gab: All diese Infos suchen die Leute bei mir zu 84% mit Windows, zu 9% mit GNU/Linux und zu 6% mit OSX. 48% verwenden dabei den Internet Explorer, 36% Firefox, 6% Mozilla und je 4% Opera und Safari.

Neuer Kaffeeautomat

Was so alles zu den Fürsorgepflichten des Arbeitgebers gehört:

Bei uns stand im Raucherzimmer ein verführerischer Kaffeeautomat, der um € 0,50 ein hervorragendes Heißgetränk mit dem Namen „Schoko Creme“ ausgespuckt hat: süß, mmmollich, krääämich, süffich. Dieser sinnliche Trank hatte nicht nur hohes Suchtpotential, sondern eben auch jede Menge Kalorien, die man noch dazu aus dem nikotinverpesteten Raucherraum beziehen mußte. Da kann der verantwortungsvolle Arbeitgeber natürlich nicht lange zusehen:

Gestern wurde der Automat abgebaut und durch einen anderen ersetzt, der unter der gleichen Produktbezeichnung (und zum gleichen Preis) weitgehend geschmackloses braunes Wasser ausspuckt. Ein undefinierbarer Bodensatz weigert sich auch nach wiederholtem Umrühren, sich mit der Flüssigkeit im Becher zu vermischen. So gehört sich das! Weniger Kalorien, weniger Nikotin und, nicht zuletzt, ein paar Cent mehr im Börsel. Schlecht?

Schon wieder à la carte

Das sind eben die Segnungen des Bloggens:

Das Lob der flexiblen Speiseplanung am Freitag Abend dürfte Erik zu neuen Höchstleistungen in Sachen Kundenorientierung angespornt haben. Wäre ich rechtzeitig ans Telefon gegangen, ich hätt mir wahrscheinlich das gesamte Menü selbst zusammenstellen können. So bliebs zumindest bei der freien Wahl des Hauptgerichts. Der anschließende Mohr im Hemd war, siehe Foto, von mittlerweile gewohnter Perfektion. Wir rätseln nur hinterher immer, wie viele Familien man damit ernährungstechnisch über den Winter bringen könnte. So ein Mohr gehört zu den Dingen, die man ganz schnell reinschaufeln muß, weil man sonst zu früh merkt, daß einem eigentlich schon schlecht ist. ;)

Daß Oliver und Wolfgang mit dabei waren, war dann natürlich die Krönung. Wir sehen einander ohnehin viel zu selten. Kein Wunder also, daß wir unser vom Freitag schon trainiertes Sitzfleisch weiter angestrengt haben und erst weit jenseits der Zumutbarkeitsgrenze aufgebrochen sind. Fein wars! Das nächste Mal gerne wieder, aber wenn geht vollzählig. *g*

Ein Satellitenbild als Erinnerung

Daß man nach einem wunderschönen Abendessen ausgerechnet auf Satellitenbildern nach Erinnerungen sucht, ist ungewöhnlich, aber in diesem einen Fall verständlich:

Die Wohnung der Gastgeber beeindruckt unter anderem durch eine unüberblickbare Vielzahl an Dachterrassen hoch über dem 9. Bezirk. Einsam, luftig, großartiger Blick, wild wuchernd, überwältigend. Die nächtliche Führung war atemberaubend. Haben will!

Wer Interesse hat, kann sich selbst einen Eindruck verschaffen: 2006 drehte der ORF genau dort die Universum-Dokumentation „Natur im Garten 2“ mit Mercedes Echerer, Rupert Henning und Erwin Steinhauer.

Abgesehen von diesem traumhaften Rundum-Blick wars überhaupt ein genialisch lustiger Abend mit lieben Menschen - und ein ungewöhnlich flexibler noch dazu. Wo sonst passierts schon, daß die Gastgeberin (während das Essen bereits im Rohr ist!) fröhlich weitere Alternativen aufzählt (Kürbiscanneloni? Blunzngröstl? …?) und schließlich tatsächlich à la carte serviert? Eben. Geschmeckt hats, ganz nebenbei, auch hervorragend.

Ich überleg grad, unter welchem Vorwand ich mich dort wieder einladen könnt.  ;)

Keine Männer-Schokolade

Ich geb ja zu, meine individuelle Menü-Zusammenstellung heute in der Kantine war ein bißchen wunderlich. Der Kommentar der Dame an der Kasse aber auch: Was is des für a Essen heute? Da gibts keine Männer-Schokolade am Nachmittag! Tja, wer hat, der hat - in diesem Fall Autorität. (Ach ja: „Männer-Schokolade“ ist mein Wort für das rote Bounty mit der dunklen Schokolade. Ich find das einfach kerliger als andere Schokoriegel, also paßts zu mir.)

aonTV

Ich hab schon einmal hier Werbung für meinen Arbeitgeber gemacht, da ist ein zweites Mal auch egal:

Seit einer Woche läuft Fernsehen bei mir jetzt über aonTV, und ich bin tatsächlich begeistert. 74 Programme in wesentlich besserer Qualität, als das analoge Kabelfernsehen (UPC) es bisher zuwege gebracht hat. Dazu eine Videothek mit (derzeit) rund 200 Spielfilmen, aktuellen Nachrichtensendungen und Magazinen des ORF, Dokumentationen, Kindersendungen und jeder Art von Pornos.

(Gerade die Videothek hats übrigens in sich: Man bestellt den Film für 24 Stunden und kann während dieser Zeit anhalten, fortsetzen, vor- und zurückspulen… es ist wie bei einer DVD.)

Zusammengefaßt also: besseres Bild, mehr Programme und umfangreiche Videothek zu einem Viertel des Preises, den ich bisher fürs Kabelfernsehen bezahlt habe. Gute Sache.

Thank GNU: Google und ich

Was haben Google und ich gemeinsam? Richtig, wir unterstützen beide die Arbeit der Free Software Foundation Europe (FSFE) mit kleinen Geldbeträgen (wobei Google mindestens 50x mehr gespendet haben muß als ich).

Seit 2006 zahle ich jährlich € 120,- an die Organisation und scheine dafür auf deren Thank GNU-Liste auf.

Die Arbeit der FSFE wird von Jahr zu Jahr wichtiger:

Die FSFE beschäftigt sich seit dem 10. März 2001 aus europäischer Sicht mit allen Aspekten Freier Software. Sie unterstützt insbesondere das GNU-Projekt, leistet aber auch für die Entwicklung und Verbesserung anderer Freier Software und GNU-basierter Systeme wie GNU/Linux einen wichtigen Beitrag. Weiterhin stellt sie ein Kompetenzzentrum für Politiker, Anwälte und Journalisten zur Verfügung, um die juristische, politische und gesellschaftliche Zukunft Freier Software zu gewährleisten.

Ja. Für sowas kann man schon mal 33 Cent am Tag springen lassen. (Vor allem dann, wenn man so sehr wie ich vom GNU-Projekt und von freier Software profitiert.)

Gentoo: mirrorselect nicht vergessen

Aus der Reihe „note to self“: immer wieder mal mirrorselect laufen lassen. Das Tool sucht die schnellsten Download-Mirrors für Softwareinstallationen/-updates. Ein einfaches mirrorselect -s3 -D -o nach Ausfall des bisher verwendeten Servers kann den Unterschied zwischen knapp einem Mbit und drei Mbit beim Download ausmachen. (Man kann sich natürlich stattdessen auch bei Kollegen drüber beschweren, daß das Internet plötzlich so langsam ist. Bringt nur nicht ganz so viel. *g*)