Barcamp Vienna: Summary

Ein ganzer Tag Barcamp. Was hab ich gelernt?

  • HTML5 ist böse. Noch viel böser.
  • Der gläserne Mensch verwirrt auch Barcamp-Teilnehmer. Warum geben wir freiwillig so viel über uns preis?
  • Junge Menschen ängstigen sich leicht, spenden aber bereitwillig ihren Saft.
  • Wii Remote! Des Bastlers Traum!
  • Daniel ist auch in echt nett (und fesch *gg*).

Zu guter letzt durfte ich auch noch die Segnungen des Semantic Web erklären. Verdammt lang, so ein Tag.

Barcamp Vienna

Na hallo? Ist mein Beitrag von heut früh nicht zu spät angekommen? Und der von gestern auch nicht? Hallo!? Knallgrau?

Ich hab mich glatt aufgerafft, beim Barcamp mit den anderen Kindern zu spielen. Ab 9:30! Am Samstag! Bis jetzt recht witzig, Daniel ist da, Markus auch. Ach ja, und das Essen ist gratis. 😉

Barcamp Vienna

Das wird nicht uninteressant: Trotz ausgeprägter Soziophobie bin ich auf dem Weg zum Barcamp Vienna – zu einer Zeit, in der üblicherweise meine erste REM- Phase beginnt. Ich bin ja mal gespannt. (Jedenfalls weiß ich, wem ich die Schuld daran geben kann 🙂 …)

4 @ Plachutta

Zu viert beim Plachutta. Fotos und Lokalkritik kommen vom Wolfi, nehm ich an. (Er fotografiert fleißig.)

PS: Sag ich doch: Bilder sind online.

ICQ goes Jabber

AOL, die Firma hinter ICQ, hat still und heimlich einen Jabber-Server hingestellt, in den man sich mit dem Usernamen icqnumber@aol.com einloggen und so am ICQ-Netz teilnehmen kann.

Die Info habe ich aus Florian Jensens Blogeintrag, eine (sehr) kurze Anleitung zum Service, das AOL selbst als „Alpha“ bezeichnet, gibts hier.

AOL wäre damit nach Google nun das zweite große Unternehmen, das ein Instant Messaging Service auf XMPP-Basis betreibt.

Noch spannender: Ein Kommentar auf Florian Jensens Blog informiert darüber, daß AOL auch einen funktionsfähigen SIP-Server betreibt. Weitere Details gibt es dazu allerdings keine.

Wäre eine feine Sache, wenn die beiden Projekte irgendwann in den Echtbetrieb gingen. Eine offene Schnittstelle zum gesamten ICQ-Netz … das hätt schon was.

Leck seinen …!

Daß Vinylplatten, wenn man sie rückwärts spielt, regelmäßig satanische Botschaften offenbaren, gehört ja mittlerweile zum Allgemeinwissen (obwohl ich in meiner umfangreichen ABBA- und Musical-Sammlung diesbezüglich noch nicht fündig geworden bin).

Mir persönlich neu ist, daß auch eine bit- und byteweise Interpretation mancher Songs Satanisches zutage fördert. Alberto Garcia beschreibt in „Satanic messages in the computer era“, wie man aus dem Song „Thank You“ der schottischen Band Urusei Yatsura die verborgene Geheimbotschaft extrahieren kann:

Man nehme einen ZX Spectrum (oder einen entsprechenden Emulator für heutige Computer) und lade die in diesem Track enthaltenen Modem-ähnlichen Geräusche über das Cassetten-Interface. Das Resultat ist ein BASIC-Programm, das folgende Nachricht auf den Schirm schreibt:

HAIL SATAN

Lick His Cloven Hoof

Ich habs zuerst gar nicht geglaubt. Erst als ich auf Vinyl Data die Bestätigung gefunden habe (und darüber hinaus die Information, daß mehrere andere Vinyl-Platten ähnliche ZX Spectrum-Programme enthielten), war ich beruhigt: Die Welt da draußen ist mindestens so wahnsinnig und verschroben wie ich.

PS: Das BASIC-Programm enthält u.a. den Kommentar („REM-Zeilen“, Ihr erinnert Euch?):

What is sadder?
a. Finding this
b. Writing it

PPS: Müßte es nicht heißen Which is sadder? …?

Facebook: The Uber-Capitalist Experiment

Ein Kommentar auf Martin Bredls Blog hat mich zu diesem Eintrag und schließlich zum Artikel „With friends like these …“ im Guardian geführt.

Der Artikel beleuchtet die Geldgeber von Facebook. Auffällig ist: Das sind nicht einfach Leute, die reich werden wollen. Es sind Menschen, die eine Ideologie vertreten. Rechtsgerichtete Hardcore-Neocons. Die Spur des Geldes führt schließlich sogar hin zum CIA.

Ich hab gottseidank keinen Account dort, den ich jetzt sterben lassen könnte. Mein zwänglerischer Hang zu offenen Standards hat mich davor bewahrt. (Stattdessen habe ich ein FOAF-Profil. Das verlinkt zwar auf niemanden, weil keine Sau im Netz FOAF versteht, ist aber politisch korrekt. *g*) Menschen mit offenerem Zugang zu diesen Dingen kann man allerdings nur einladen, hin und wieder hinter die Kulissen all dieser aufregenden Services zu sehen und sich die Frage zu stellen: „Wer pumpt da das Geld rein und warum tut er das?“

Ein schöner Satz aus dem Guardian-Artikel zum Abschluß:

Clearly, Facebook is another uber-capitalist experiment: can you make money out of friendship? Can you create communities free of national boundaries - and then sell Coca-Cola to them? Facebook is profoundly uncreative. It makes nothing at all. It simply mediates in relationships that were happening anyway.

Grillen mit Strom

Grillen mit Strom ist eine feine Sache. Vor allem hat man nicht den ganzen Dreck mit der Kohle. Nur: irgendwo muß der Strom ja herkommen. Klar, aus der Steckdose. Aber wie kommt er dann zum Grill? Da fällt uns sicher was Praktisches ein:

Guckst Du hier!

[via I N T I M U S]

Schon wieder Essen

Schon wieder eine Einladung zum Essen. Aufregend: Ich bin hier an dem Fleckchen Erde, von dem der Großteil meiner Mitarbeiter kommt. Ob ich die mal suchen gehen soll?

Tagesmenü

So ist das fein:

Wir kommen zum Abendessen und sehen das Menü mit Kreide auf einer Tafel. Professionell! 🙂

Kleines Update: Die bebilderten Rezepte zur Grießnockerlsuppe und zum Bœuf Bourguignon sind online. Das Dessert bleibt, so scheints, ein süßes kleines Geheimnis. 😉