Sie wollen mein Auge aufschneiden!

Das hat man davon, wenn man zum Arzt geht (bzw.: das hat man davon, wenn man zu lange nicht zum Arzt geht, je nachdem …): Es werden einem die gräßlichsten Folterungen angedroht!

Seit Oktober 2006 habe ich immer wieder lästige Entzündungen an den Unterlidern beider Augen. Eine Behandlung mit Fucithalmic hat wenig gebracht, seither trage ich ein hübsches Hagelkorn (Chalazion) als Körperschmuck.

Gestern eröffnet mir der Augenarzt kühl lächelnd: Das muß operiert werden. Wir klappen das Lid nach außen [iiii!], schneiden es auf der Innenseite auf [autsch!] und schälen die Kapsel heraus [wääh!]. - Wenn ich nur daran denke, daß mir jemand das Augenlid nach außen klappt, wird mir ganz anders. Da muß ich gar nicht weiter darauf eingehen, daß mit einem scharfen Werkzeug unmittelbar an meinem Auge herumgeschnitten und geschält wird. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das haben will. Kann man sowas nicht einfach ausdrücken wie ein Wimmerl? *seufz*

Streisand live

Das alte Mädchen kanns noch: Sie ist so genial! Gerade macht sie kurz Pause, der zweite Teil soll noch besser werden. Witzig ist sie übrigens auch immer noch. Bösartig fast. 😉

Schuppich statt Streisand

Barbra Streisand hat uns heute buchstäblich im Regen stehen lassen, wir mußten also den Abend anderswo verbringen. Die Wahl fiel auf das Restaurant Schupppich im 2. Bezirk; Barbra, das verzeihe ich Dir nie.

Konfuse Bedienung und eher durchschnittliches Essen sind an sich halb so schlimm. Wenn man auf dieses Essen aber bei nur halb vollem Lokal über eine Stunde warten muß, dann darf man doch irritiert reagieren. Vor allem, weil jeweils nur abwechselnd Ghislain, Michael, Wolfgang, Rainer und ich etwas vorgesetzt bekamen (sodaß es zu keinem gemeinsamen Abendessen kommen konnte), einige Bestellungen völlig ignoriert wurden und man Ghislain schließlich hungrig in die Nacht entlassen hat. Das nächste Mal gehts wieder zum Türken ums Eck. Der versteht sein Geschäft.

Trotzdem wars in Summe ein wirklich lustiger Abend; allein die Unterhaltung, die sich zwischen Rainer und Ghislain rund um die „Rosette von Notre Dame“ entsponnen hat, war das Eintrittsgeld wert. 😉

Geburtstage sind was Feines

Weil ein Geburtstag so eine feine Sache ist, wird gleich eine Woche lang gefeiert: Von Freitag bis gestern hab ich Päckchen eingeheimst, mich bekochen und zum Essen einladen lassen. Am Donnerstag geht es dann weiter mit Barbra Streisand, die mir zu Ehren in Schönbrunn singen wird. (Ja! Ich hab die Karten geschenkt bekommen!) Am Freitag schließlich sollte mein neuer PC fertig sein, den ich mir ebenfalls ein bißchen mitfinanzieren hab lassen anläßlich meines Jubeltages. Irgendwann zwischendurch ist nochmal ein luxuriöses Abendessen angekündigt, der Termin steht aber noch nicht 100%ig fest.

Ach ja, natürlich auch ein herzliches Dankeschön an die Kollegen, die mir heute (hab ich erwähnt, daß ich heute Geburtstag hab?) mit Aufmerksamkeiten den Tag versüßt haben. Wie gesagt, weitermachen, die Feierlichkeiten erstrecken sich heuer über die ganze Woche! 😉

Nachtrag: Grad eben chattet mich Daniel an und überreicht mir im wahrsten Sinne des Wortes online ein Geschenk - eins seiner gelungensten noch dazu. Mir wird immer feierlicher um mein kleines Herzlein. *g*

Kino: Ausverkauf

Sollte jemand aus naheliegenden Gründen in der nächsten Zeit Lust verspüren, mich ins Kino einzuladen: Hot Fuzz und Der Große Ausverkauf sind heiße Kandidaten.

Vor allem „Der Große Ausverkauf“ klingt faszinierend. Der Film beschäftigt sich mit dem weltweit grassierenden Schwachsinn der Privatisierung öffentlicher Dienste und Infrastruktur und veranschaulicht dessen Folgen am Beispiel von unmittelbar betroffenen Einzelpersonen. Ich selbst hatte in England ja bereits das Vergnügen, von privatisierten Bahnen herumgekarrt zu werden, kann mich also recht gut mit dem Problem identifizieren. Regisseur Florian Opitz möchte zeigen, daß es möglich ist, die privatisierte Realität, in der [wir] leben, zu verändern. Und, wenn es nötig ist, Widerstand zu leisten. Na dann nix wie hin …