Peenemünde, U-Boot Shop

heute war Peenemünde dran: fast alle attraktionen aus dem letzten jahr sind noch da, nur die piraten fehlen: die “vidar” hat dicht gemacht. Das wichtigste ist aber sowieso der u-boot shop. Der charmante junge verkäufer dort hat offenbar nur noch stammgäste – auch die 2 kunden vor uns waren nicht zum ersten mal da. Er versorgt uns, wie wir es von ihm erwarten, mit den neuesten infos (“für die vidar wird ein neuer betreiber gesucht”), läßt sein verkaufstalent spielen (“ihr wollt schlüsselbänder? Wirklich? Habt ihr sowas nicht in österreich?”) und macht wie immer lust auf einen weiteren besuch bei ihm. Der u-boot shop ist nun mal das touristische und kulturelle zentrum von Peenemünde. Peenemünde-city sozusagen. Mangels vidar schlürfen wir den eiskaffee in der “flunder” (auf empfehlung des u-boot shops) und überlegen, ob wir vielleicht die neuen betreiber des alten piratenschiffs werden sollen…

Friesenhof

Dieser friesenhof ist eine praktische erfindung: schattige terrasse, rundherum wald und wiesen, zutrauliche kätzchen, jede menge pferde und vor allem unglaublich freundliche und gut gelaunte menschen, die einen von früh bis spät umsorgen. nicht zu vergessen: die kuchen am nachmittag und der eisbecher “schokotraum”, eine nach wie vor unerreichte sünde in Stracciatella und schoko. – um zu verdeutlichen, wie der charme der menschen und die kuchen ineinander greifen: ich habe bei meiner ankunft gestanden, daß ich während meines letzten urlaubs hier 3kg zugelegt habe. Was war die reaktion à la friesenhof? “ach, das ist alles nur muskelmasse vom radfahren!” – wie gesagt, ich mach hier gern urlaub 🙂

Schlachtefest Mölschow

Wir berichten live vom 11. Dorf- und schlachtefest in mölschow: wie schon letztes jahr ein highlight. Schwein (tot), ringelspiel, griechischer wein (live gesungen) und zuckerwatte. Es wirkt größer als letztes jahr. Perfekter nachmittag 🙂

Fa

Was die ostsee so alles kann: mannshohe wellen brechen sich am strand. Die weiße gischt umspielt mich, ich komme mir vor wie in einer Fa-werbung aus den 70ern. (eigentlich “umspielt” mich gar nichts, diese riesigen wellen haben eine höllische kraft und lassen einen eher willenlos und höchst unelegant in alle richtungen torkeln. Es macht aber unbeschreiblich viel spaß, sich diesem spiel auszusetzen. Und “von weißer gischt umspielt” klingt halt gar so edel, das mußte ich so schreiben.) – am abend haben wir dann noch kurz etwas geld in die primavera getragen: als belohnung, weil die gestern so nett waren zu uns. Heute waren sie wieder nett 🙂

Primavera

Ein urlaub auf usedom wird erst perfekt durch die abendessen in der pizzeria primavera in zinnowitz. Heute wars endlich so weit, und: es hat sich nichts verändert. Beeindruckend: der kellner stürzt auf uns zu, schüttelt uns die hand und freut sich, uns wieder zu sehen. “Sie waren lange nicht da, aber ich habe Sie gleich erkannt”, lächelt er uns an. So begeistert man kunden! Nach einem jahr, bei mehreren hundert gästen pro abend! (Apropos begeistern: zuvor waren wir schwimmen – gleiches outfit wie gestern 🙂 … Sorry, leute, ihr müßt euch an den gedanken gewöhnen *g*)

Schwimmen

In keinem anderen urlaub waren wir so schnell im wasser: die ostsee hat 22-23 grad, da mußte es einfach sein. Es hat schon was, wenn man einfach so spontan ins meer gehen und den rest des abends splitterfasernackt im sand vor den dünen liegen kann. Da muß man nichts planen mit “jetzt gehen wir schwimmen, badehose und handtuch mitnehmen, hoffentlich gibt es noch platz am strand…” – nixda. Einfach während eines spaziergangs spontan in ein einsames fleckchen dünensand verlieben, ausziehen, schwimmen und dann nur mehr meeresrauschen und möwen hören, während die abendsonne das salzwasser von der haut trocknet.

Gustav

Unsere erste mahlzeit an friesenhof war ein salat: wir hatten gustav noch nicht gesehen und wollten kein risiko eingehen 🙂 … Im stall haben wir ihn gefunden: alles bestens, alles wie immer.

Berlin Hbf.

Es gibt nur ein berlin – taratatata… Und dieses berlin hat uns mit dem neuen hauptbahnhof ein sehr angenehmes stück luxus geschenkt. Großzügig, übersichtlich, hell, sauber, … Und: man kriegt hier auch leicht was zu essen bzw einen kaffee. Das war nicht immer so auf berliner bahnhöfen. 🙂

Schlafwagen

Die ÖBB haben neue schlafwagen. Eine katastrophe. Ein “double” ist kleiner als ein klo im eurocity. 🙁

Frühstück in Berlin

Heute gibts zum letzten Mal Abendessen in Wien. Frühstück am Dienstag findet bereits in Berlin statt. Und das Mittagessen dann schon in Trassenheide. Hui, geht das alles schnell. Und wieder ein Urlaub, bei dem sich alles nur ums Essen dreht.

(Wer jetzt aufmerksam mitgelesen hat und sich fragt, was morgen passiert: nichts. Morgen ist Abreise im Schlafwagen, daher ist das letzte heimatliche Abendessen tatsächlich heute.)