I Am The Tiger

das kommt dabei raus, wenn sogenannte “gute freunde” einem ein geschenk aus dem urlaub mitbringen! Und die wollen auch noch, daß ich das anzieh und ein beweisfoto schicke. Ich lasse sie nie wieder wegfahren!

3gp Movie Wizard

Ich bin ja (siehe dieser Eintrag) ein Freund der Kommandozeile. Beim Codieren von Videos für mein Nokia 6230 oder Nokia 770 ist es aber oft interessant, mit verschiedenen Werten für Bitrate, Bildwiederholfrequenz usw. zu experimentieren, bis man eine erträgliche Qualität bei minimaler Größe erreicht. Dafür ist dann eine grafische Oberfläche doch recht praktisch.

Der „3gp movie wizard“ ist das ideale Werkzeug dafür. Er ist zwar auf KDE ausgerichtet, läßt sich aber auch unter Gnome starten und ist zu 100% auf das Erstellen von Videos im 3gp-Format zugeschnitten. (Da er nur ein Frontend für ffmpeg ist, benötigt man natürlich dennoch eine amr-fähige Version dieses Programms. Im Readme-File wird aber beschrieben, wie man dazu kommt.)

Ich bin nicht allein …

… in meinem Wahnsinn:

Me and my 770

So seltsam das auch aussieht: Ich könnt mir gut vorstellen, daß der junge Mann nicht der einzige ist, der sein Nokia 770 gerade dafür benutzt.

Eines muß man jedenfalls feststellen: Der oft strapazierte Satz, wonach das Internet die Zeitung nie ersetzen kann, weil man nur diese mit aufs Klo nehmen kann, trifft nun nicht mehr zu.

😉

Nokia 770

Werbung wirkt eben doch: Tagelang hat mich im Lift die Werbung für ein Bundle aus Nokia 770 und dem WLAN-Router D-Link DI-514 angelacht. Offenbar wollte man auf diese Weise den nicht mehr ganz taufrischen Router unters Volk bringen; wie auch immer, der Preis war nicht zu schlagen, und little me ist schwach geworden.

Das Ding läuft extrem lustig, kann sowohl über mein Handy (GPRS) als auch über WLAN ins Netz, läßt sich vom PC aus (via USB) einfach als externer Massenspeicher ansprechen und hat natürlich einen Media-Player eingenbaut, der bei meiner nächsten Zugfahrt sicher wieder eine zuvor überspielte DVD wiedergeben wird *g*.

Das Kasterl läuft auf einer über das Projekt Maemo entwickelten, auf Debian basierenden GNU/Linux-Variante. Vorteil: Eine ganze Reihe von Programmen, mit denen ich bereits von meinem Desktop-PC her vertraut bin, lassen sich von dort herunterladen. Gestern hab ich das noch mit XChat probiert - funktioniert klaglos.

Abschließend stellt sich halt wieder einmal die bekannte Frage: technisches Interesse oder Midlife-Crisis?

VoIP: Telefonnummer ist da!

Die entsprechende Info-Mail ist wohl (wie so vieles in letzter Zeit) im Spam-Filter meines Providers untergegangen (vielen lieben Dank auch):

Mein VoIP-Account von sipcall ist nun auch über eine Festnetznummer zu erreichen. Einfach vom Handy oder Festnetz aus 0720 511940 wählen, und bei mir klingelt der PC – vorausgesetzt, ich bin online und hab das Programm laufen. (Die Umleitung bei Nichterreichbarkeit habe ich jetzt vorsichtshalber mal ausgeschaltet …)

Eine Einschränkung habe ich bereits kennengelernt: Da nicht alle Telefonanbieter die Verbindung herstellen müssen, tun es auch nicht alle. Von Priority aus zB ist immer nur besetzt, da tut sich derzeit gar nichts. Mobilkom und Telekom hingegen stellen das Gespräch brav durch. Zahlt sich eben doch aus, beim Marktführer zu sein … 😉

Nachtrag zum Tarif: Laut den Entgeltbestimmungen für TikTak Privat kostet ein Anruf auf eine 0720er-Nummer € 0,058 (Tag) bzw. € 0,032 (Nacht/Wochenende) und liegt somit preislich zwischen Lokalzone und Inlandstarif. Das ist ein fairer Kompromiss und bei weitem nicht der Wucherpreis, über den VoIP-Nutzer zum Beispiel in Deutschland klagen.

Serbien&Montenegro: Krieg um Song Contest

Wie esctoday.com berichtet, zieht Serbien&Montenegro seine Teilnahme am Song Contest 2006 in Athen zurück. Streitigkeiten zwischen der serbischen Rundfunkanstalt RTS und der montenegrinischen RTCG nach der nationalen Vorausscheidung „Evropesma 2006“ am 11.3.2006 haben zu diesem Schritt geführt und scheinen darüber hinaus die Existenz der gemeinsamen Dachorganisation UJRT zu bedrohen:

Grund für die Unstimmigkeiten war die Niederlage der serbischen Favoriten „Flamingosi feat. Luis“. Keiner der vier montenegrinischen Juroren hatte ihnen auch nur einen einzigen Punkt gegönnt, während die serbische Jury sehr wohl Punkte an die montenegrinische Band „No Name“ vegeben hatte, die den Bewerb schließlich gewann. „Flamingosi feat. Luis“ lag auch im Televoting knapp vor den Konkurrenten, die Stimmen der Fernsehzuschauer hatten aber kaum Einfluß auf die Gesamtpunktezahl.

Nach Bekanntgabe des Siegers verließ das Publikum den Veranstaltungsort (übertragen wurde aus Serbien), einige verbliebene Fans schleuderten Flaschen auf die Bühne. RTS und RTCG kündigten Verhandlungen über das weitere Vorgehen an. Genau diese Verhandlungen sind nun offenbar gescheitert: Obwohl noch keine offizielle Erklärung bei der EBU eingegangen ist, haben die beiden TV-Stationen in einer ausführlichen Presseerklärung den Rückzug vom Song Contest bekannt gegeben.

Weitere Auswirkung: Die gemeinsame Dachorganisation von RTS und RTCG, die UJRT, wird in Frage gestellt:

The RTCG representatives in the Executive Committee today, in view of the newly-emerged circumstances, opened the question of whether there was any sense in the future existence of UJRT and announced the possibility of resigning from membership of that body, in the appropriate legal procedure.

So viel Emotion und Aufregegung - davon können ORF-geschädigt Song Contest Fans hierzulande nur träumen…

Liebe Ingrid!

Damit du nicht immer nachfragen mußt *g*: heute bin ich an die frische luft gebracht worden. Beweisfoto hab ich auch. War allerdings etwas windig in schönbrumm, deshalb gibt es jetzt ein wärmendes essen beim schwabl.

ABBA-Auktion für Schwulenrechte

Ich wollte es ja zuerst nicht glauben, aber die Berichte sind für einen Hoax doch schon zu weit gestreut: derstandard.at, The Local, ABBAmail, … Alle berichten sie übereinstimmend:

Die früheren Mitglieder der legendären schwedischen Popgruppe ABBA haben zur Unterstützung Homosexueller in Polen und anderen Ländern Osteuropas erstmals seit einem Jahrzehnt wieder gemeinsam Autogramme gegeben. Die Poster, Platten sowie andere Gegenstände mit den Unterschriften von Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Anni-Frid Lyngstad und Benny Andersson sollen laut den Veranstaltern der Homo-, Bi- und Transsexuellen-Parade Stockholm Pride ab Donnerstag (9.3.) auf eBay versteigert werden.

Tatsächlich können die Gegenstände bereits bei ebay ersteigert werden. Was nehm ich denn? Das Poster zu „The Visitors“? Oder das s/w-Bild aus dem Jahr 1982? Das wär schon was …

Daß der Erlös Schwulen und Lesben vor allem in Polen und im Baltikum zugute kommen soll, ist leider nur allzu nachvollziehbar und notwendig, wie gerade erst heute dieser Bericht der ARD zeigt.

Jane, I Love You!

Was für eine Stimmung! Was für eine Show! Der NDR erfindet das Format „Nationale Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest“ völlig neu und macht daraus eine genialische Mischung aus bissigen Tucken, großem Theater, herzhaften Pointen und internationalen Stars. (Hier gehts zum offiziellen ARD-Bericht.)

Die vergangenen Jahre mit den lieblos abgespulten Möchtegern-Sternchen sind nach diesem hochkarätigen Feuerwerk vergessen. Eigentlich ist jetzt völlig egal, wie es in Athen ausgeht. Das war Fernsehen!

Ach ja: Daumendrücken hilft. Texas Lightning setzten sich mit dem von ihrer Sängerin Jane Comerford geschriebenen „No No Never“ (Hörprobe und Video auf dieser Seite) gegen Thomas Anders und Vicky Leandros durch. Gute Laune gegen gediegen Streichfähiges. Hätte ich nicht zu hoffen gewagt. Jane, I love you!

(Und für die, die jetzt meinen „I love you!“-Ausbruch unangemessen oder gar übertrieben finden, hier die Vorgeschichte zum Nachlesen: meine Blog-Einträge vom 15.10.2005, 13.10.2005 und vom 15.12.2005.)