Peek & Cloppenburg

“Tauchen Sie ein in die Welt von Peek & Cloppenburg” heißt es auf der Homepage des Unternehmens. Klingt wie eine gefährliche Drohung. Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Europa kein anderes Geschäft (egal welcher Branche), in dem die Stolz zur Schau getragene Desorganisation und die immer wieder atemberaubende Unfähigkeit des Personals eine derart unheilvolle Verbindung eingehen.
Schlimm genug, daß man sich tatsächlich bei bis zu 3 verschiedenen Schlangen anstellen muß, um ein Hemd zu bezahlen. Wenn dann allerdings die Dame am dritten Schalter vergessen hat, was ihre Kollegin am ersten eigentlich getan hat und mit halb offenem Mund und einem bunt bedruckten Zettel in der Hand eine leere Regalwand beschwört, um dort irgendwie mein Hemd erscheinen zu lassen, treibt das den Blutdruck doch in die Höhe.
Die Frage, die ich mir selbst allerdings stellen muß: Was treibt mich immer wieder dort hin? Ich würd’ ja auch nie mehr wieder zum Billa gehen, wenn ich dort für einen Liter Milch lustige Papierschnipsel zwischen drei überfüllten Kassen hin und her tragen müßte, nur um dann festzustelen, daß meine Milch in der Zwischenzeit irgendwo verloren gegangen ist. Was, also, ist es dann bei Peek & Cloppenburg? Die günstige Lage? Die große Auswahl? Oder einfach nur die große Lust, jedes Mal wieder die letzte der drei kuhäugigen “Fachangestellten” mit gutem Grund niederbrüllen zu dürfen?

FR: Klagen wegen CD-Kopierschutz

In der Futurezone ist es nachzulesen: In Frankreich klagt die Wettbewerbsbehörde die Firma EMI wegen des bei Aufio-CDs eingesetzten Kopierschutzes.
Ich entdecke langsam meine Sympathie zu diesem Land, das sich immer häufiger globalisiert-einheitlichen Gedankenmodellen zu entziehen scheint.